Freitag, 15. Oktober 2021

Bergwacht im Großeinsatz

120 Einsatzkräfte bei der Suche im Bayerischen Wald beteiligt

Bayerischer Wald - von Sonntag den 10.10.21, bis zum Sucherfolg zwei Tage später, waren insgesamt 120 Bergwacht Einsatzkräfte von den Bergwacht Bereitschaften aus dem Bayerischen Wald an der Suche nach der 8jährigen Julia im Einsatz.

Im polizeilich geführten Einsatz konnte die Bergwacht maßgeblich die Suchmaßnahmen an zentralen Stellen unterstützen und für einen effizienten Einsatz sorgen. Neben der Stellung von Suchmannschaften, waren die Ortskenntnisse der Bergwachtkräfte in der Einsatzleitung und der Führung der Vielzahl von auswärtigen Kräften im Gelände eine zentrale Aufgabe. Die Bergwacht stattete die Suchmannschaften Suchgruppen mit digitalen Trackern zur Dokumentation der Flächensuche aus und sorgte für entsprechende Suchkarten für die Kräfte. Zudem kamen die Drohnen der Bergwacht, die mit Wärmebildkameras ausgestattet waren und zwei Suchhunde der Lawinenhundestaffel aus dem Hochland, zum Einsatz.

Insgesamt dreimal wurde der Kerosinanhänger der Bergwacht für die Betankung der Hubschrauber nachgefüllt. Zeitaufwändige Betankungsflüge konnten somit entfallen. Die Mitarbeit in der Gesamteinsatzleitung umfasste die Kräfteeinteilung und Aufbau eines Schichtsystems incl. Personalplanung, sowie die vorausschauende Bereitstellung von weiteren Geländefahrzeugen und Suchmannschaften.

Bei den über insgesamt 1200 eingesetzten Kräften der verschiedenen Einsatzorganisationen, die sich im dichten Wald und im unwegsamen Gelände auf die Suche machten, blieben Verletzungen nicht aus. Für die Versorgung standen zusätzlich Kräfte der Bergwacht sowie die Bergwacht-Notarztgruppe Bayerwald bereit. Zur größeren Unfällen oder Verletzungen kam es zum Glück nicht.