Freitag, 9. Juli 2021

Erfolgreiche Suche nach vermissten Wanderer

Schwerverletzter 70jähriger im Bereich der Nagelfluhkette gerettet

 

Allgäu/Immenstadt, 06.7.21. Ein schwerverletzter Bergsteiger konnte unter der Einsatzführung der Bergwacht Immenstadt am vergangenen Dienstag erfolgreich gerettet werden. Der Einsatz startete am frühen Abend um 18.20 Uhr als Vermisstensuche und wurde kurz vor Einbruch der Dunkelheit beendet. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte der Bergwacht Immenstadt, die Rettungshundestaffel der Bergwacht Allgäu, das Technik Team der Bergwacht für den Einsatz der Drohne, Beamte der Polizei, ein Polizeihubschrauber und der Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten.

Ein ca. 70jähriger Oberallgäuer startete um 5.00 Uhr morgens zu einer Bergtour im Bereich Steineberg - Stuiben. Seine Rückkehr wurde gegen Mittag erwartet. Nachdem die Person am späten Nachmittag immer noch nicht zum vereinbarten Treffpunkt zurückgekehrt war, verständigten Angehörige die Polizei. In ersten Recherchen wurde u.a. das Fahrrad des Vermissten am Ausgangspunkt der Bergtour gefunden.

Mehrere Suchmannschaften, unterstützt von der Bergwachthundestaffel, suchten Wege, Rinnen und markante Stellen ab. Die Suche „auf Sicht“ gestaltete sich für die Fußmannschaft zunehmend schwieriger, da die Wolkendecke sich immer tiefer legte. Bis zum Eintreffen des Polizeihubschraubers unterstütze das Technik Team der Bergwacht Allgäu die Suche mit einer Drohne (Wärmebild und Live Kamera). In Zusammenspiel aller Beteiligten konnte der Vermisste ausfindig gemacht werden. Aus bislang ungeklärter Ursache war der Wanderer ca. 60 m abgestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt, aber er lebte! Der hinzugezogene Rettungshubschrauber Christoph 17 leitete eine Chrashbergung ein und brachte den Patienten in die Klinik Immenstadt. Im Anschluss nahm der Hubschrauber Christoph 17 noch die beiden Retter von der Unfallstelle auf. Gerade noch rechtzeitig, denn kurz danach war die Unfallstelle komplett in der Wolkendecke und der Dunkelheit verschwunden.