Dienstag, 25. Mai 2021 Autor: MxZeuch, AOldsen

Abgestürzte Person am Hohlen Felsen bei Happurg

23.5.2021 Happurg: Rettungseinsatz für eine aus 20 Metern Höhe abgestürzte Person am Kletter- und Aussichtsfelsen „Hohler Fels“ oberhalb des Happurger Stausees. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sind rund 200 Wanderer und Kletterer auf dem Hohlen Felsen aufhielten, welche sich im Lauf der Rettungsaktion z.T. in Gefahr brachten.

Windeneinsatz bei Happurg // Symbolbild © Fabio Viktorin

Der alarmierte zuständige Einsatzleiter der Bergwacht Lauf-Hersbruck forderte zur Absicherung des Felskopfes weitere Einsatzkräfte der Bergwacht an. Da aufgrund des Unfallmechanismus von schwersten Verletzungen ausgegangen werden musste, wurde der Windenhubschrauber Christoph 27 aus Nürnberg ebenfalls alarmiert. Da der Fels zum Zeitpunkt des Absturzes auch von Familien gut besucht war, wurde weiterhin das Kriseninterventionsteam der Bergwacht Frankenjura nachgefordert.

Am Aussichtspunkt angekommen stiegen Einsatzkräfte der Bergwacht vom Gipfelplateau durch das von Fels- und Grasstufen durchzogene Gelände zur abgestützten Person ab und begannen gemeinsam mit dem Rettungsdienst mit der medizinischen Versorgung. Mit Hilfe der Hubschrauberwinde wurden Luftretter und Notarzt samt medizinscher Notfallausrüstung zum Wandfuss geflogen.

Da ein bodengebundener Abtransport in diesem steilen und schmierigen Gelände deutlich länger gedauert hätte, wurde die schwer verletzte Patientin im Luftrettungssack mit dem begleitenden Bergwacht-Luftretter erneut mittels Winde vom Wandfuss ausgeflogen und nach der Landung des "Christoph 27" zur weiteren medizinischen Versorgung durch einen RTW in die nächste Klinik gebracht.

 

Auch bei diesem Einsatz lief die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Bergwachten (Erlangen, Forchheim, Lauf-Hersbruck, Nürnberg, und Sulzbach-Rosenberg) mit Rettungsdienst und DRF problemlos.

Windeneinsatz bei Happurg // Symbolbild © Fabio Viktorin