Montag, 22. Februar 2021

Mehrere Einsätze für die Bergwacht Oberstaufen

Tödlicher Absturz am Hädrich, weiterer Absturz bei den Buchenegger Wasserfällen und Bewusstlose Person am Hochsiedellift.

Sonntagnacht wurde die Bergwacht Oberstaufen zu einer Vermisstensuche im Bereich Falken-Hädrich alarmiert. Ein Junger Mann war nicht zum vereinbarten Treffpunkt erschienen.

In Zusammenarbeit mit der Polizei und der Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll wurde der junge Mann nach zweieinhalbstündiger Suche von einer Suchmannschaft aufgefunden. Er war über steiles und felsiges Gelände ca. 150 m abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Am Einsatz beteiligt waren: Bergwacht Oberstaufen, Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll, Polizei Oberstaufen, Alpine Einsatzgruppe der Polizei, Technikfahrzeug Bergwacht Allgäu, Polizeihubschrauber, Leitstelle Allgäu, Leitstelle Voradelberg sowie die Lawinenhundestaffel Allgäu auf Abruf.

Montagvormittag kam es zu einem weiteren Absturz. Im Bereich der Buchenegger Wasserfälle verunglückte eine Frau und stürzte ca. 50 Meter in die Tiefe. Sie wurde schwer verletzt.

Der alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 17“ setzte mittels Bergetau einen Bergretter und den Notarzt direkt an der Absturzstelle ab. Wegen den dort herrschenden eisigen Temperaturen wurde die schwerverletzte Frau zuerst nur notversorgt. Danach wurde die Wanderin zu einem Zwischenlandeplatz geflogen und medizinisch versorgt bevor sie dann ins Immenstädter Krankenhaus geflogen wurde.

Noch während das Material gesäubert und aufgeräumt wurde erfolgte eine weitere Alarmierung. Am Hochsiedellift im Hündlegebiet wurde eine Bewusstloses Person gemeldet. Da einige Bergwachtmänner noch unterwegs waren, konnten diese schnell den Einsatzort erreichen. Medizinisch wurden sie vom gerade freigewordenen Rettungshubschrauber „Christoph 17“ unterstützt. Dieser nahm den Arbeiter nach der Erstversorgung mit und brachte ihn ebenfalls in das Immenstädter Krankenhaus.

 

BW Oberstaufen