Mittwoch, 24. Juni 2020

100 Jahre Bergwacht

Am 14. Juni 1920 wurde die Bergwacht gegründet ...

Am 14. Juni 1920 trafen sich im Münchner Hofbräuhaus gleichgesinnte Vertreter von Alpenvereinssektionen und Wandervereinen zur Gründung einer „Natur- und Sittenwacht“. Die Bergwacht startet mit der Aufgabe „zur Bewahrung der guten Sitten und dem Schutz fremden Eigentums im Kontext des Bergsteigens und des alpinen Skilaufs“. Das Thema Bergrettung gewinnt kurze Zeit nach der Gründung bereits zunehmend an Bedeutung und steht heute an erster Stelle. Der geplante Staatsemfang mit Festakt am 14. Juni 2020 musste bereits vor einigen Wochen für dieses Jahr abgesagt werden bzw. ist in Vorplanung für das kommende Jahr.

Der Dienst und die Leistung der Bergretterinnen und Bergretter in der Bergwacht Bayern werden täglich sichtbar. Mittlerweile sind es jährlich durchschnittlich über 8500 Einsätze, -Tendenz steigend-, bei denen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte Menschen in Not in den Bayerischen Alpen und Mittelgebirgen zu Hilfe kommen. „Trotz vieler Entwicklungen in den vergangenen 100 Jahren im Bereich der Ausrüstung, der Rettungstechnik, der Fahrzeuge und in der Luftrettung, sind es letztendlich die freiwilligen engagierten Frauen und Männer in der Bergwacht, die mit professionellem Wissen und Können Rettung und Hilfe ermöglichen“, stellt Otto Möslang, Vorsitzender der Bergwacht Bayern fest.

Sonderausstellung 100 Jahre Bergwacht im Alpinen Museum des Deutschen Alpvereins

Vom 30.08.2020 – 27.09.2020 findet eine von der Bergwacht München gestaltete einmalige Sonderausstellung im Festsaal des Alpinen Museums des DAV auf der Praterinsel in München statt. Neben heute eingesetzter Ausrüstung haben interessierte Gäste unter anderem die Möglichkeit, Rettungsmaterialien von der ersten Lebendrettung aus der Eiger Nordwand (1957) oder auch Rettungsschlitten der Olympischen Winterspiele 1936 aus der Nähe zu sehen. Auf den Seiten des DAV.

Mehr zur Bergwacht von damals und heute in einem  online Artikel vom BR hier.

Staatsminister Jochachim Herrmann gratuliert im Trailer des Innneministerums.

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