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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

04.08.2017

Grenzüberschreitende Kommunikation in der Höhlenrettung Salzburg - Bayern

Ein EuRegio-Projekt der Bergwacht Höhlenrettung Chiemgau und des Österreichischen Höhlenrettungsdienstes Salzburg

Am 1. Juli 2017 erfährt die Zusammenarbeit der beiden Höhlenrettungsorganisationen neue Impulse. Schwerpunkt ist das Thema Kommunikation, das bei Höhlenrettungseinsätzen eine ganz besondere Bedeutung hat. Denn herkömmliche Mittel wie Funkgeräte oder Mobiltelefone funktionieren nicht.

Das Projekt wird im Rahmen eines Kleinprojektes umgesetzt und über das EU-Programm Interreg V A Österreich /Bayern 2014-2020 finanziell unterstützt (EU-Fördermittel: 18.749,81 €). Projektpartner sind der Höhlenrettungsdienst Salzburg und die Bergwacht Bayern - Bergwacht Freilassing.

1. Seminar vom 03. bis 05.11.17 am Paß Lueg zum Thema "Kommunikationswege"

Nach der Anreise am Freitagabend und einem gemeinsamen Abendessen im Seminarhotel am Paß Lueg im Salzburger Land begrüßten die Landesleiterin des ÖHRD Salzburg Monika Feichtner und die beiden Projektverantwortlichen Helmut Obermair (ÖHRD) und Rudi Hiebl (BWB) die Teilnehmer. Zu Beginn wurden die Idee zum Projekt und die vorerst definierten Ziele vorgestellt: die Verbesserung der gemeinsamen Kommunikation über und unter Tage. Kurz wurde auch nochmals die Einsatzübung 2017 im Feuchten Keller nachbesprochen.

Der Samstag war ganz der grenzüberschreitenden Kommunikation gewidmet. Es ging um Kommunikationsabläufe in den beiden Einsatzorganisationen und Besonderheiten in der Terminologie, die auch soweit möglich angeglichen wurde. Anschließend wurde der optimale Telefontrupp vorgestellt und auch der Aufbau der beiden verschiedenen Telefonsysteme geübt. Schnell wurde klar, dass eine Kopplung der Systeme nicht direkt möglich ist: einerseits wegen der stromzuführenden Technik der Salzburger und andererseits der Unabhängigkeit von einer Energiequelle der Bayern.
Das gleiche Kabel erlaubt aber jeweils einen koordinierten Austasuch der Telefonapparate und Kopplungsstücke werden vorbereitet.

Des weiteren wurde der Stand der digitalen Funktechnik im Land Salzburg vorgestellt und Möglichkeiten zum künftigen funktechnischen Zusammenkommen erörtert. Hier wird es noch pragmatische Lösungen brauchen.

 Der Sonntag stand im Zeichen der drahtlosen Kommunikation in der Höhlenrettung. Hier hält die BWB das System Cave Link vor. Ein Längstwellenfunksystem, das durch Gestein hindurch Daten ähnlich einer SMS transportieren kann. Hier wurde der praktische Aufbau erprobt. Eine detaillierte theoretische und praktische Einheit wird dann bei einem Seminar auf bayerischer Seite erfolgen.

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