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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2010

Januar

Im Winter immer aktuell - auch bei nicht sooo viel Schnee: Lawinen!

Deshalb - und auch weil wir mit den Jugendlichen heuer eine Skitour gehen wollen - üben wir den Umgang mit dem Verschüttetensuchgerät. Sergej hetzt die Hälfte der Anwesenden kreuz und quer übers Feld, läßt sie nach dem ersten Durchgang auch mal auf Zeit suchen. Sondieren können sie (bei nur ca. 20 cm Schneehöhe) zwar leider nicht so richtig üben, aber auch so kommen sie alle auf ihre Kosten.

Zwischenzeitlich klärt die andere Hälfte wie man vorgeht, wenn man einen Lawinenabgang mit Verschüttung beobachtet, wie lange die Überlebenschancen in einer Lawine sind, bzw. an was man denn überhaupt stirbt und auf was man bei einem Ausgegrabenen besonderes achten muß!

Anschließend werden die Gruppen getauscht.

Februar

Hurra, endlich paßt alles: Es hat nun doch endlich genug Schnee, aber die Lawinenwarnstufe liegt nur bei 2 und für Samstag ist auch schönes Wetter angesagt.

Und so fahren wir mit einem Trupp Kinder mit der Bahn auf den Laber und wollen dort eine kleine - für die meisten die allererste - Skitour unternehmen!

Aufregung bevor es los geht:
Was wird uns erwarten?

Endlich heißt es Ski anziehen!

Bevor es nun losgeht, wird eine Kontrolle der Verschüttetensuchgeräte durchgeführt: Senden und empfangen alle Geräte ordnungsgemäß?

Zuerst fahren wir einen schmalen Steig Richtung Soilasee. Dabei haben die Ersten schon mal Schneekontakt. Auf dem Joch steht vor dem Abfahrtsvergnügen, aber erst noch einmal Arbeit: Walter macht einen kleinen Rutschblock und überprüft den Aufbau der Schneedecke.

 

So leicht ist das Tiefschneefahren gar nicht!
Alle schauen gespannt zu

Am See unten angekommen, heißt es dann Felle aufziehen. Dann maschieren wir los zum Ettaler Mandl. Besonders bei den so ungewohnten Spitzkehren kommen sie doch alle ins Schnaufen.Und so ist jeder froh, wenn wir endlich oben ankommen und die verdiente Brotzeit auspacken können.

Aufwärts gehts.
Endlich oben.

März

Die "Großen" Bergwachtler wollten gerne wissen, was unsere Jugend denn beim Jugendcamp in Bad Tölz vergangenen Oktober so alles gemacht hatte. Außerdem interessierte das auch die Jugendlichen, die nicht mitfahren konnten. Und so kamen wir auf die Idee, die Teilnehmer im Rahmen eines Ausbildungsabends selbst erzählen zu lassen. Anhand von vielen Fotos, der Campzeitschrift und ihren Anmerkungen konnten sich alle lebhaft vorstellen, was alles geboten war, bzw. was die Jugendlichen alles geleistet hatten.

April

Wow - wir fahren auf die Zugspitze! Für viele ist es das erste Mal. Mit dem Wetter haben wir auch Glück, endlich wieder Sonnenschein. und so genießen wir - mit der Seilbahn angekommen - erst mal die herrliche Aussicht.

Unsere Gruppe genießt die Aussicht
Bei so schönem Wetter darf man auch mit Sonnencreme nicht sparen

Dann fahren wir runter ins Platt und dürfen dort die Pistenraupen und die Werkstatt besichtigen. Anschließend geht es wieder ein Stück hinauf ins Schneefernerhaus, wo wir erst einen kleinen Film anschauen und dann eine Führung durch´s Haus bekommen. Anschließend fährt ein Großteil der Gruppe noch zwei Stunden Ski. Ein rundum schöner Tag.

Andächtig lauschen alle.
Schon ganz schön groß, so eine Pistenraupe.
Hannes erklärt ein paar Forschungsobjekte.

Mai

"Du stehst an der Ammerbrücke und es fragt Dich jemand, wie er ans Bergwachthaus kommt." Dies war die Einstiegsfrage zum Thema Orientierung. Zusammen erarbeiten die Jugendlichen, was alles zu Orientierung gehört, welche Hilfsmittel es gibt und wie man diese benützt. Was kann man alles aus einer Karte rauslesen, welche ist genauer, übersichtlicher oder zeigt Besonderheiten. Wie funktioniert Kompaß und Höhenmesser und auf was muß man dabei achten.

Da alle sehr interessiert sind und gut mitarbeiten, sollte sich jetzt hoffentlich von ihnen keiner mehr verirren!

Ebenfalls im Mai sollte auch noch die jährliche Naturschutzwanderung mit den "Großen" stattfinden (diesmal durchs Pulvermoos), die aber im wahrsten Sinn ins Wasser fiel.

 

Juni/ Juli

Im Juni und Juli finden insgesamt vier Treffen statt, um für das Bergwachtsommerfest eine Vorführung einzuüben.

Alle sind mit Feuereifer dabei und üben was das Zeug hält. Zum Proben muß eine Leiter in der Bergwachtgarage die Kletterwand ersetzen, aber das stört keinen. Endlich dürfen sie auch mal "retten"!

Juli

Endlich ist es soweit: die Jugend kann zeigen, was sie in den letzten Wochen geübt hat. Das Wetter hält trotz ein paar Regentropfen dann doch noch durch und so bergen die Jugendlichen ihre Opfer von der Wand und packen sie in das Einrad. Schade nur, daß es die vielen Bierzeltbesucher nicht für nötig hielten, die Vorführungen anzuschauen. Nur Verwandte und ein paar Freunde beklatschten die eifrige Jugend!

Das Wetter macht uns leider schon wieder einen Strich durch die Rechnung! Das Klettern am Frauenwasserl muß leider entfallen, das Wasser rinnt nur so runter. 

Und so findet Ende Juli nur noch eine kurze Vorbesprechung für unseren jährlichen Ausflug in die Fränkische Schweiz statt.

August

Schon wieder eine Absage! Diesmal wegen technischer Probleme! Wir sind in die Starnberger Hütte eingeladen, um dort mit den Starnberger Kindern einen Kletterturm unsicher zu machen. Aber leider kommt der Turm nicht, da das Transportfahrzeug kaputt ist....

Aber Gott sei Dank klappt unser Ausflug nach Franken. Auch wenn wir heuer wetterbedingt nicht so viel klettern können wie die letzten Jahre, so sind doch alle begeistert von diesem Ausflug.

September

Wir werden Ferhsehstars! Fast drei Stunden ist ein Team vom Bayrischen Fernsehen da und filmt unsere Nachwuchsbergwachtler bei Knotenkunde, an der Kletterwand und beim Anlegen von Verbänden. Ich bin echt gespannt, was dann im Fernsehen im Herbst 2011 zu sehen ist!

Ganz ohne Werbung haben wir 5 Neuzugänge in der Jugendgruppe! Damit sich alle kennenlernen verbringen wir im September noch zwei vergnügliche Stunden bei diversen Spielen im Bergwachthaus. Bei einigen Spielen ist gleich schon mal Teamwork gefragt und es zeigt sich, daß sich die Neuen gut in die Gruppe einfügen.

Oktober

Wir haben traumhaft schönes Wetter und so stiefeln 18 Kinder und 5 Erwachsene gut gelaunt los, um unter der Leitung vom Franzl die Wetzsteinbrüche zu erkunden.

Was ist Zivilcourage? Frau Dr. Oswald von der Polizei München erklärt anhand von vielen Beispielen anschaulich, was damit gemeint ist, wie man sich am Besten verhält und was man besser nicht tun sollte. Dieser Abend hat alle nachdenklich gemacht und den allgemeinen Wunsch geweckt, einen Kurs zu Zivilcourage zu machen! Vielleicht klappt das ja nächstes Jahr im Herbst.

November

Es ist mal wieder Zeit für ein Gruppenfoto. Es sind fast alle da, nur einer hat verschlafen.

Auch noch im November geht es endlich wieder zum Klettern. Der Termin in der Kletterhalle Peißenberg ist schon lange reserviert. Schade eigentlich, denn heute ist es so warm und sonnig, daß wir auch draußen hätten klettern können.

Dezember

Dank den guten Beziehungen zu der Höhlentruppe gibt es heute was besonderes: Wir besichtigen die Stollen zum Mühlsteinabbau an der Echelsbacherbrücke.

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