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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2003

Februar

1. Hilfe ist wichtig. Deshalb geht es bei diesem Treffen um grundlegende Dinge aus der 1. Hilfe:  
- was mache ich, wenn ich eine bewußtlose Person auffinde? (Atmung - Puls überprüfen, stabile Seitenlage üben, Ganzkörpercheck)
- kleinere Wunden selbst versorgen (Pflaster, kleinere Verbände anlegen)

März

Klettern ist wieder mal angesagt und so fahren wir dieses Mal mit zwei Gruppen nach Peißenberg. Ein paar Neuzugänge üben eifrig ihre ersten Kletterschritte, die "Alten" versuchen sich sehr erfolgreich im Vorstieg. Dabei entwickeln einige sehr großen Ehrgeiz, bis sie die schmerzenden Finger und Arme zum Aufgeben zwingen. Das gegenseitige Sichern sieht mittlerweile auch schon sehr vertrauenswürdig aus.

Das erste Mal im Vorstieg.
Über diesen verflixten Buckel muß man doch drüberkommen.
Schon fast ganz oben.
Endlich mal ein richtiger Griff.

April

In Unterammergau wird Mitte April wieder einmal zum Ramadama aufgerufen. Die Jugendgruppe sammelt eifrig mit, was unsere lieben Mitbürger alles so am Berg "vergessen", z.B. Traktorreifen, ein Kühlaggregat, Flaschen, ...

Schon wieder was gefunden.
Die fleissigen Helfer.

Mai

Ohne Fleiß kein Preis: Knotenkunde ist wieder einmal angesagt. Fast vollständig finden sich die Jungbergwachtler ein. Welche Ausrüstung braucht man zum sicheren Klettern? (Was ist der Unterschied zwischen einer Kompresse und einer Expresse?) Welche Gefahren gibt es beim Klettern? Und wie kann man die Knoten machen ohne nachher Knoten in den Armen zu haben?

Juni

Hurra, endlich wieder klettern! Die Jungs und Mädels zeigen im Frauenwasserl, was sie im März in der Halle gelernt haben. Richtig einbinden können sich inzwischen auch alle. In acht verschiedenen Touren toben sie sich aus. Man kann mittlerweile schon bei allen große Fortschritte sehen, nur mit der Ausdauer hapert es bei manchen noch ein bißchen. Andere beißen sich tapfer auch über eine fast grifflose Wand, einer wagt auch schon den Vorstieg vom ersten auf den zweiten Stand. Macht nur weiter so!

Juli

Natur und Naturschutz gehört auch zur Bergwacht. Deshalb treffen wir uns dieses Mal mit Eugen Huber vom Forstamt Oberammergau in Linderhof zu einer Führung durch den Wald. Wir erfahren, zum Wald gehöre schon seit jeher auch die Jagd. Früher sei sie nur den Adeligen vorbehalten gewesen, heute hauptsächlich den Leuten mit Geld, die dies zeigten, indem sie ihre Beute (Geweihe...) an die Wände hängen würden. Eugen erklärt, warum Rehe, Hirsche und Gemsen gejagt werden müssen und was der Unterschied zwischen Nieder- und Hochwild ist (das stammt aus einer Zeit, wo jeder jagen durfte, aber einige Tierarten nach wie vor nur dem Adel vorbehalten waren: Hochwild). Wir schauen uns ein paar verschiedene Geweihe an und eine in der Kühlung hängende Hirschkuh.
Dann geht es in den Wald. Bei fast 30°C sind wir froh im Schatten zu sein. Eugen macht auf die Unterschiede von Fichte und Tanne aufmerksam, erzählt etwas zum Fuchsbandwurm (wir essen dennoch ein paar Blaubeeren), zur natürlichen Verjüngung des Waldes und wie man ihn schonend bearbeitet, daß ein bestimmter Prozentsatz Laubhölzer vorhanden sein soll, wieviel ein laufender Meter Schutzzaun kostet (Auf-/Abbau/Erhaltung: 20,-€). Dann zeigt er uns sehr anschaulich, wie schnell der Wald im Gebiet des Forstamtes Oberammergau wächst: dazu zeigt er uns einen Würfel mit Kantenlänge 10cm. Soviel wächst pro Sekunde nach! Wieviel Sekunden haben 14 Minuten ...? (Solange lief eine Stopuhr mit) Dann werden die Würfel, die in 14 Minuten wachsen, gedanklich aneinandergereiht und die entstandene Strecke von beachtlichen 84 m mittels Maßfaden abgeschritten: ganz schön lang!
Beim Gang quer durch den Wald sehen wir eine junge Ulme, die das große Ulmensterben überstanden hat, Beeren, Spuren von Hirschen und wie man durch anlegen von Rückewegen den Wald schont.
Vielen Dank an Eugen Huber für die interessante Führung. Hoffentlich klappt auch nächstes Jahr ein Termin mit ihm!

August

Der diesjährige Kletterausflug in die fränkische Schweiz ist in jeder Hinsicht ein voller Erfolg: Klettern bis zum Umfallen, da heuer das Wetter einfach genial ist.

Was soll man da noch viel erzählen? Die Bilder sagen doch schon alles.

Ohne unseren Heppa geht gar nichts.


Soll ich da mal nachhelfen?

Diese Tour ist auch geschafft.

Die ganze Rasselbande auf einem Haufen.
Ich komm da schon rauf.


September

Wir folgen einer Einladung zum "Jugendcamp der Bergwacht" in Riedering. Trotz relativ geringer Teilnehmerzahl haben wir bei strahlendem Sonnenschein sehr viel Spaß.

Bei der Ankunft sind alle noch ziemlich müde, da wir bereits um  7 Uhr losgefahren sind. Nur schnell das Lager in dem geräumigen 10-Mann-Zelt herrichten und dann etwas dösen. Vor 12.30 Uhr passiert sowieso nichts. (Wer nicht so müde war konnte sich an der Kletterwand oder beim Rugbyspiel betätigen)

Unsere Gruppe fährt heute mit der Gondel auf die Kampenwand. Oben wird dann aufgeteilt zwischen Kletterer und Wanderer. Sepp geht mit Franzi, Peter, Simon und Sergej einen kleinen Klettersteig, Stefan und Simon kommen mit zum Klettergarten.

Bei dem warmen Wetter schlaucht das ganz schön. Als es Zeit zum Abmarsch wird, können die Kinder noch einen Hubschraubereinsatz live miterleben: Gott sei Dank hat die Verletzte  "nur" eine Gehirnerschütterung. Die Kinder kommen alle mit Heißhunger ins Lager zurück, aber bei dem guten und reichlichen Abendessen wird wirklich jeder satt.

Bei dem anschließenden Jugendgottesdienst ist nicht jeder voll bei der Sache,  beim Lagerfeuer dann umso mehr.

Reges Interesse herrscht auch am Schuhstand von Herrn Meindl: Er erzählt einiges über die Herstellung von Schuhen, hat auch einige aufgeschnittene Exemplare dabei, um das Innenleben zu zeigen.

Die meisten Betreuer sind wohl angenehm überrascht, daß Alois Glück sich einige Stunden für das Camp Zeit nimmt und für Fragen aller Art ein offenes Ohr hat.

Der nächste Morgen  beginnt wieder mit einem strahlend blauem Himmel. Dennoch fällt vielen das Aufstehen nach dem rabiaten Weckruf schwer. Aber es wartet schon ein reichliches Frühstücksbuffet auf uns.

Und außerdem steht auch heute noch einiges auf dem Programm: Wir sind heute mit dem Chiemsee dran. Als erstes geht es auf Herrenchiemsee zur Schoßbesichtigung. Besonders der fast 100m lange Saal hat es einigen angetan: "Da könnte man toll Radfahren". Vor lauter Fragenstellen verpassen wir das geplante Schiff. Aber das macht nicht´s, machen wir halt Brotzeit. Endlich kommt wieder ein Schiff  und wir fahren weiter zur Fraueninsel. (Hat noch jeder sein Ticket?!?)

Auf der Fraueninsel muß jede Gruppe ein Quiz lösen - die Bergwacht Rosenheim hat sich da wirklich viel Mühe gemacht. Wir laufen kreuz und quer über die Insel, bis wir alle Fragen beantwortet haben, wehren auch Spionageversuche einer   "gegnerischen" Mannschaft heftig ab. Wir haben sogar Zeit am See noch etwas zu entspannen  (und die Enten zu füttern).

Dann heißt es aber zurück ins Lager, schon wieder essen (zum Abnehmen ist das Wochenende nicht gedacht), aufstellen für das Gruppenfoto, Siegerehrung und Heimfahrt.

Oktober

Leider meint es Petrus mit uns nicht gut: unsere geplante Bergtour fällt ins Wasser, genauer gesagt in den Schnee! Somit haben wir aber auch gleich ein Thema für den Gruppenabend: "Die Gefahren im winterlichen Gebirge"
Auf einer Tafel sammeln wir alle Gefahren, die den Kindern einfallen (von Lawine bis Einbrechen ins Eis, von Schneesturm bis zur frühen Dunkelheit, ...) Dann erläutern wir die einzelnen Gefahren genauer und was die Kinder vorbeugend oder im Schadensfall unternehmen können/müssen.
Was bei einer Bergtour/Skitour im Winter alles in den Rucksack gehört wissen sie schon ganz genau. Bleibt nur zu hoffen, daß diesen Winter auch einige Unternehmungen in den Bergen wetter- bzw. schneemäßig zustande kommen.

November

Im November findet erst mal was für uns Jugendleiter statt: Toni und ich fahren nach Viechtach (Region Bayerwald) zu einem Jugendleiterlehrgang. Der Andrang ist -wie auch bei dem Lehrgang 2000- ziemlich groß und wir sind froh, noch einen Platz zu bekommen. Organisiert wird der Lehrgang vom Jugendbeauftragten der Region Bayerwald, dem Franz Seidl, der sich - mit großem Erfolg - viel Mühe gegeben hat. Vielen Dank auch von dieser Stelle!
Wir können viele Kontakte knüpfen und nehmen auch viele Anregungen mit nach Hause. Hoffentlich können wir mit unsere Jugendgruppe einiges davon umsetzen!

Für unsere Jugendlichen ist zuerst mal wichtiger, daß endlich wieder klettern auf dem Programm steht. Wir fahren in die Kletterhalle nach Peißenberg. Auch hier mal ein herzliches "Vergelt´s Gott" für die gute Zusammenarbeit mit den Hallenbetreibern.
Großes Lob an unsere Gruppe! Das Klettern und Sichern läuft sehr diszipliniert ab. Sie testen ihre Grenzen im Nach- und Vorstieg aus, werden restliche überschüssige Kräfte im Boulderbereich los.

Dezember

Eine ruhige Veranstaltung in dieser hektischen Zeit soll es werden: Und so marschieren wir Abends direkt vom Gerätehaus  los. Mit Fackeln geht es an der Rodelbahn hinauf bis zur Starthütte, die uns die Rodler freundlicherweise für einen Abend zu Verfügung gestellt haben. Dort hat der Toni bereits eingeheizt und den Leberkas gebacken, dazu gibt es Semmeln, Brezen und was zu trinken. Einige haben ihren Schlitten mitgenommen und sausen nun den Weg hinab, der Rest geht zu Fuß runter. Im Gerätehaus gibt es dann noch ein Weihnachtsgeschenk für alle: Einen Jugendgruppenpulli!

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