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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2004

Januar

Heute wollen wir mal erfahren, wie die Koordination im Rettungswesen eigentlich funktioniert, bzw. was passiert, wenn man einen Notruf unter der Telefonnummer 19222 absetzt.

Wir fahren zur Rettungsleitstelle Weilheim. Einer der Diensthabenden, Christoph Fischer, zeigt uns die Räumlichkeiten, die Funktische und die Landkarten; er erklärt uns den Ablauf vom Eingang des Notrufs über die Entsendung eines Rettungsmittels (z.B. Krankenwagen oder Alarmierung der Bergwacht) bis hin zur Navigationshilfe. Die Kinder können auch all ihre Fragen loswerden, Christoph beantwortet sie alle.

Februar

Heuer gibt es Schnee in Hülle und Fülle. Deshalb steht unser Thema auch ganz im Zeichen des Schnees. Wir gehen Richtung Pürschling bis zur Josefskapelle. Anfangs gibt es gleich mal einige Aufregung: ein - Gott sei Dank gimpflich abgelaufener - Unfall mit einem Schlittenfahrer.

Walter und Christian zeigen den Kindern die Geheimnisse des  Schneedeckenaufbaus: man betrachtet die unterschiedlichen Schneekristalle unter der Lupe, macht selber mal einen Rutschblock und stellt ganz erstaunt fest, daß die Schwachschicht an einer ganz anderen Stelle ist als vermutet.

Anschließend heißt es sondieren üben, und auch hier müssen sie feststellen, daß noch kein Meister vom Himmel gefallen ist: keiner findet den eingegrabenen Rucksack mittels Sonde. Nur gut, daß Seppi vorsichtshalber ein LVS-Gerät mit eingegraben hat und auch damit dauert es noch einige Zeit, bis der Rucksack wieder am Tageslicht ist.

Zum Abschluß führen Walter und Christian den Kindern noch vor, wie man einen Iglu baut.

Allerdings ist das Interesse nicht mehr allzu groß: die schnell erbaute Sprungschanze ist doch viel interessanter! Dann heißt es auch schon: rauf auf die Schlitten und heimfahren.

März

Aufgrund wiederholter Anfragen machen wir mit einigen unserer Gruppe bei strahlendem Sonnenschein eine Skitour. Da wir nicht wissen, wie es um Ausrüstung, Kondition und Tiefschneekenntnisse steht, entscheiden wir uns für den Laber und das Ettaler Mandl.

Mit der Bahn geht es hinauf auf den Laber, dann folgt die Abfahrt zum Soilasee. Dabei legt einer der Begleiter einen fast filmreifen Sturz hin, der mit Schnee bis in die Unterhose und im Ohr endet. Unten angekommen heißt es dann - für manche zum ersten Mal - Felle aufziehen und die ersten Schritte bergauf zu machen. Die meisten gelangen ohne größere Schwierigkeiten in ca. 40 Minuten bis unterhalb der Felsen des Ettaler Mandls, auch Spitzkehren gelingen schon dem einen oder anderen.

Am Ende einer kurzen Rast folgt dann noch eine unfreiwillige Showeinlage (zu dumm, daß die Ski plötzlich rückwärts fahren), schließlich aber geht es an die Abfahrt bei einigermaßen brauchbaren Schneeverhältnissen. Man erkennt schnell, daß die meisten schon den ganzen Winter auf Ski stehen, kaum einer hat größere Probleme bei der Abfahrt.

April

Bald steht die Klettersaison wieder vor der Tür und was ist beim Klettern wohl mit am wichtigsten? Richtig, die Beherrschung der Knoten! Fleißig üben die Kinder Halbmastwurf, Mastwurf, Achter, Prusik, ... .

Für einige ist es nur eine Wiederholung und sie haben die Knoten schnell wieder drauf. Ein paar Kinder machen sie heute zum ersten Mal und müssen aufpassen, daß sie zum Schluß nicht einen Knoten in den Händen haben. Aber zum Schluß sind alle zufrieden.

Mai

Das Wetter ist schön und alle sind ganz begierig zu zeigen, daß sie die letztens geübten Knoten auch noch beherrschen! Na ja, ob sie wohl wirklich auf die Knoten so scharf sind oder doch eher aufs Klettern?

Am Frauenwasserl kann sich auf alle Fälle jeder selbst einbinden und auch das gegenseitige Sichern bei den Größeren klappt hervoragend. Man sieht, daß die Kinder beim Klettern und Ablassen schon eine gewisse Routine entwickelt haben; wenn ich da an die anfänglichen Schwierigkeiten vor allem beim Ablassen denke....

Juni

Wir sind eingeladen in den Bayerischen Wald! Die Bergwacht Grafenau bereitet uns trotz widrigen Wetters ein wunderschönes Wochenende. Wir bekommen eine Führung durch den Nationalpark, grillen anschließend und lernen dabei viele Leute der Bereitschaft Grafenau kennen. 

Abends gehen wir tapfer bei strömenden Regen auf den Rachel und verbringen dort auf der Bergwachthütte einen gemütlichen Abend. Der Aufstieg wird mit einer Regenpause am Gipfel und schöner Abendstimmung belohnt. Nach kurzer Nacht geht es, wieder bei Regen, ins Tal und wir besuchen noch ein Museum bevor wir nach Hause fahren. Nochmals herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft! Hoffentlich können wir uns bald revanchieren.

Ausflug zur Bergwachtbereitschaft Grafenau

Juli

Im Juli besuchen wir den ADAC-Hubschrauber in Murnau. Thomas Penzberger hat auf alle Fragen eine Antwort, auch wenn gefragt wird, wo der Hubschrauber seine Handbremse hat! Neugierig schauen sich die Kinder im Hubschrauber um, dürfen auch die Trage rausholen und sich den Inhalt des Arztrucksackes ansehen. Höhepunkt ist dann aber das Aufwinchen an der Übungswinde in der Halle.

August

Wieder einmal starten wir mit einer Gruppe Jugendlicher für drei Tage in die mittlerweile schon vertraute fränkische Schweiz. Das Wetter spielt auch mit und so können wir die Zeit voll ausschöpfen:

Unter den kritischen Blicken von den beiden Tonis geht es hinauf. Aber unsere Jungs und Mädels machen das ganz gut, es gibt keinen Anlaß zum Eingreifen.

Ein Päuschen in Ehren kann niemand verwehren.

Ohne unseren beiden Wirtsleute Elfriede (Allmächt) und Kurt geht gar nix!

  • Hunger!

Das Kulinarische darf bei so einem Ausflug natürlich auch nicht zu kurz kommen! Aber dafür sorgen schon unsere Wirtsleute mit Hilfe von Horst: Da läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen! Wann ist es denn endlich so weit?

Und ab geht´s in die Büsche!

Selbstverständlich wird in den drei Tagen ganz viel geklettert, nicht nur gegessen! Am Samstag Abend steht zur Abkühlung noch ein Besuch im Schwimmbad an.

September

Am Dienstag, den 21. September zeigt der bekannte Extremkletterer Stefan Glowacz  Bilder und Filme von seinen Expeditionen. Leider dürfen Aufgrund der späten Zeit viele Kinder nicht mitfahren. Die Anwesenden genießen den Vortrag über die Erstbesteigung am Murallon in Patagonien, staunen über die Schwierigkeit der Trilogie, halten den Atem an beim Kampf zum Gipfel des El Gigante. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, auch wenn der eine oder andere am nächsten Tag in der Schule etwas müde ist.

Oktober

Leider fällt das Treffen in diesem Monat Terminschwierigkeiten zum Opfer.

November

Beim Klettern in Peißenberg sind wieder viele begeistert dabei. Immer mehr trauen sich den Vorstieg zu, auch beim Sichern klappt alles sehr gut. Da wir die ganze Halle für uns alleine haben wird geklettert, was das Zeug hält, aber leider hält "das Zeug" (sprich: die Arme) dann irgendwann einfach nicht mehr. Einer nach dem dem anderen sinkt auf den Matten nieder, kann nicht mehr zu einem neuen Versuch überredet werden.

Dezember

Hurra, es liegt genug Schnee zum Schlittenfahren! Und so brechen wir am späten Nachmittag mit Schlitten auf Richtung Pürschling bzw. Kuhalm. Wir dürfen uns in einer kleinen Hütte aufwärmen, sitzen gemütlich bei Wiener und Limo zusammen, bis wir dann bei Dunkelheit, im Schein unserer Stirnlampen runterfahren.

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