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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2005

Januar

Wieder einmal gibt es Schnee in Hülle und Fülle: einige Träumen schon von Skitouren. Die große Gefahr dabei sind immer noch Lawinen und am Besten ist es, wenn man gar nicht in eine hineingerät.

Was aber tun, wenn es doch einmal passiert? Schwerpunkt heute ist die Suche mit dem Verschüttetensuchgerät, kurz "Pieps". Seppi erklärt den Kindern das Prinzip der Geräte und was es mit den Feldlinien auf sich hat, dann dürfen sie selber loslegen. Jeder sucht mindestens einmal einen eingegrabenen Pieps. Dabei sehen sie nun selber, wie die Feldlinien verlaufen, keiner läuft schnurgerade auf das Gerät zu. Aber alle finden den "Verschütteten". Mit so guten "Suchern" werden wir heuer sicherlich mal eine Skitour unternehmen.

Februar

Was tun, wenn was passiert ist? Was mache ich, wenn ich eine bewußtlose Person finde? Was sind lebensbedrohliche Verletzungen/Erkrankungen? Und wie verhalte ich mich da? Fragen über Fragen. Zur Klärung all dieser Fragen sind sogar gewisse Kenntnisse in Chemie und Physik gar nicht so schlecht und außerdem wissen jetzt alle, wie ein Handy funktioniert! (Und warum die Polizei trotz Nummernunterdrückung weiß, wer angerufen hat)

März

Unsere Jugend hat im Februar so fleißig mitgearbeitet, daß sie auch mal eine Belohnung verdient hat: und so trifft man sich dieses mal ganz ohne "Ausbildung", nur zum Pizzaessen!

Gelernt wird dabei doch was: voller Begeisterung lernen sie ein neues Kartenspiel, das "Handeln".

April

Die drei Tapferern

Beim  Dezembertreffen fragten wir die Kinder, was wir im neuen Jahr alles mit ihnen unternehmen sollen. Ein ganz großer Wunsch war: wieder eine Skitour! Und so haben wir einen Ausflug ins Kühtai organisiert.

Es hängt ja schon immer einiges an Arbeit an solchen Fahrten: Termin finden, raussuchen, wo eine Skitour mit unseren Kinder möglich ist (nicht zu schwer, nicht zu lang, Lawinengefahr, ....), Einladungen schreiben, Fahrer organisieren.......

Ob ich nochmal eine Skitour ins Programm nehme, weiß ich nicht, denn als wir frühmorgens am Treffpunkt warten, kommen sage und schreibe zwei Freiwillige und ein Halbfreiwilliger. Deshalb sagen wir den Ausflug ab. Bedanken können sie sich bei denen, die einfach zu faul waren. Dafür gehen wir am Nachmittag mit den drei Tapferen zur Belohnung zum Eisessen. Schade finde ich, wenn so faule Ausreden kommen (falls überhaupt was kommt), wie: die Ski sind schon aufgeräumt, mir ist ganz plötzlich eingefallen, daß ich lernen muß, .... Die einzig glaubhafte Entschuldigung (außer "Wegfahren") war: Kollision mit einem Radlständer und deshalb nicht in den Skischuh passen! (Gute Besserung)

Mai

Wir fahren auf die Zugspitze!!!!!! 

Thema für heute ist die Besichtigung der Wetterwarte am Nachmittag; mit ca. der Hälfte der Kinder fahren wir aber schon in der Früh rauf und genießen bei schönem Wetter den letzten Skitag der Saison. Der Schnee ist noch gut und so fahren wir bis Mittag, was die Kondition hergibt.

Nach einer gemütlichen Brotzeit machen wir uns auf zur Wetterwarte. Nun ca. 20 Mann hoch, erstürmen wir über eine sehr enge, steile Treppe das Allerheiligste der "Wettermacher". Nach ein paar einführenden Worten beantwortet der Diensthabende mehr oder weniger alle Fragen.

Juni

Endlich ist auch auf dem Pürschling der Schnee weg und wir können ein Ramadama durchführen. Eine Handvoll Kinder und einige Betreuer machen sich mit Müllsäcken auf den Weg, sammeln ein, was nicht in die Natur gehört. An dieser Stelle ein großes Lob an alle Pürschlinggeher: innerhalb von zwei Jahren haben sich gerade mal eineinhalb Säcke voll Müll angesammelt. Bitte macht weiter so und nehmt Euren Müll wieder mit ins Tal.

Höhepunkt des Ramadama ist die anschließende Übernachtung auf der Bergwachthütte mit Brotzeit, Lagerfeuer, Kartenspielen und viel Gaudi.

Da wir im Juli und August wieder fleißig zum Klettern gehen wollen, steht auch die Knotenkunde im Juni noch auf dem Programm! Wir üben erstmal das richtige Anziehen eines Klettergurtes, dann das Einbinden mit einem Achter, den zum Sichern nötigen Halbmast, den Mastwurf (zur Selbstsicherung), auch Prusikknoten und Spierenstich kommt dran. Da fast alle die Knoten noch oder schnell wieder beherrschen, gibt es auch verschärfte Bedingungen, wie zum Beispiel: Mastwurf hinterm Rücken, gesteckter Mastwurf, Halbmast mit einer Hand in Karabiner einlegen und zum Schluß einen Achter ins Seil knüpfen, wenn alle Kinder das Seil festhalten und keiner loslassen darf!

Juli

Traumwetter herrscht in der Früh, als leider nur sehr wenige Kinder losstiefeln: auf die Sonnenspitze zur Bergmesse zum 60jährigen Bestehen der Bergwacht. Für einen ist es überhaupt das erste Mal, daß er auf der Sonnenspitze steht, für die anderen ist es immerhin ein neuer Weg und da der Gipfel seinem Namen alle Ehre macht, ist jeder zufrieden. Nach der Messe gibt es auf der Gamshütte für jeden noch Gulasch mit Nudeln. Wieder im Tal angekommen, springen wir noch schnell ins Kneippbecken: ahhhh tut das gut!

Zur Abwechslung gibt es im Juli noch einen Termin, der für alle ein großer Genuß ist: Das Sommerfest der Bergwacht! Das Anstrengenste ist das Essen, aber das muß sich vorher erst noch verdient werden. Trotz zeitweiligem Regen herrscht eine lustige Stimmung: es sind auch fast alle da, wie das Foto beweist. Für die Jugend ist es auch eine gute Gelegenheit, die "Alten" kennenzulernen. Mit den Anwärtern gibt es keine Kontaktschwierigkeiten, diese sind ja noch nicht so lange aus der Jugendgruppe draußen. Und ein Lagerfeuer ist immer schön.

Wie Versprochen steht im Juli auch wieder das Klettern auf dem Programm. Unter der Woche fahren wir deshalb abends ans Frauenwasserl. Die "alten Hasen" klettern, was dass Zeug hält, aber auch der eine oder andere "Neuzugang" versucht sich tapfer an den Felsen. Für die Neuen ist dabei das Abseilen das größere Problem!

August

In diesem Jahr findet das zweite Jugendcamp statt; diesmal im Allgäu! Auch von uns fahren einige zum Wegerichten.

Mittlerweile ist es ja schon fast Tradition: wir fahren für drei Tage in die Fränkische Schweiz zum Klettern. Der Wettergott meint es wieder einigermaßen gut mit uns: Freitag und Samstag können alle klettern, bis sie lange Arme haben. Nur am Sonntag ist es etwas regnerisch. Aber das macht auch nichts: wir besichtigen die Teufelshöhle in Pottenstein! Spaß haben wir immer und bei so netten Wirtsleuten kann ja gar nichts schiefgehen.

Auch beim Hochwasser kann man auf unsere Jugend zählen: einige aus der Jugendgruppe sind eine große Hilfe! Sie füllen und schleppen Säcke, fahren sie dorthin, wo sie benötigt werden und helfen überall, wo man sie braucht.

September

Mittlerweile sind schon neun Jugendliche aus der Jugendgruppe als Anwärter in die Bergwacht eingetreten! Um die Jugendgruppe wieder aufzufüllen, veranstalteten wir einen Infoabend für Interessierte. Dazu wurden alle in Frage kommenden Kinder (Alter zwischen 10 und 15) persönlich eingeladen. Wir hoffen, daß die "Neulinge" großen Spaß haben und fleissig teilnehmen.

November/ Dezember

Dank Michael Benedikt vom Roten Kreuz können wir heuer einen Jugend-Erste-Hilfe-Kurs durchführen.

An drei Abenden treffen wir uns, um die wichtigsten Themen zu besprechen:  Erkennen, wann jemand unsere Hilfe braucht, ansprechen, seelischen Beistand leisten, Notruf, zudecken. Wenn jemand bewußtlos ist, was tun? Atemwege kontrollieren, überstrecken, Atmung vorhanden? Stabile Seitenlage. Welche Gründe gibt es für Bewußtlosigkeit? (Auf Kopf gefallen, Unterkühlung, Hitzeerschöpfung, Sauerstoffmangel - Silo!!! - , Herzinfarkt, Schock...)
Der dritte Abend ist ganz für die praktische Übung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) reserviert. Jeder spielt das Ganze einmal komplett durch: vom Auffinden bis zur HLW mit einem Partner.

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