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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2001

Januar bis Mai

Im Januar 2001 machte uns das Wetter leider einen Strich durch die geplante Tiefschneetour. Dafür war die Februarveranstaltung sehr gefragt: Klettern in der Halle am Trifthof in Weilheim. Mittlerweile waren einige der Kletterkünstler schon ganz geschickt an der Wand. Auch das gegenseitige Sichern bei den Größeren (unter Aufsicht natürlich) funktionierte problemlos. Alle waren eifrig dabei und so manche(r) hatte danach ziemlich lange Arme.

Lawinenkunde hieß das Thema im März, sehr anschaulich dargestellt von unserem Kameraden Walter Schmid. Die anwesenden Kinder werden sich sicherlich an den Zusammenhang zwischen einem Big Mac und den Vorgängen im Schnee erinnern, wenn sie irgendwo verschneite Hänge abseits der gesicherten Pisten sehen. Sehr lehrreich war auch der anschliessende Film zum Thema, den Walter kommentierte. Zur Auflockerung gab es schließlich noch einen lustigen Skifilm.

Bei der „Aktion Saubere Landschaft“ der Gemeinde Unterammergau Ende April war die Bergwacht Unterammergau mit insgesamt 27 Teilnehmern, davon 20 Jugendlichen (!) die größte teilnehmende Gruppe. Eifrig sammelte man den Müll zusammen, den andere einfach gedankenlos in die Natur warfen. Das geplante Sammelgebiet (Weg zum Pürschling, Plattenberg, ...) konnte zwar wegen 40cm Neuschnee nicht gesäubert werden, aber auch rund ums Dorf und Richtung Hörndl kam genug Müll zusammen.

Im Mai hieß es dann „Orientierung mit Karte und Kompaß und praktische Anwendung im Gelände“.
Nach etwas Theorie über das Kartenlesen wurden die Kinder in 4 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam eine Landkarte mit einem markierten Zielpunkt und machte sich dann per Rad oder zu Fuß dorthin auf. Alle Gruppen fanden recht schnell zu ihrem Ziel.

Juni

Ein regnerischer Freitag im Juni, 14 Uhr: 11 aufgeregte Kinder und 3 Erwachsene trafen sich im Gerätehaus. Nach 15 Minuten hatte jeder seine Ausrüstung - Klettergurt, Karabiner, Helm und Stirnlampe - und wir fuhren los zum Angerloch, einer Höhle in der Nähe von Wallgau. Vom Parkplatz ging es 20 Minuten steil bergan, dann war der Eingang erreicht. Dort erwartete uns schon Walter Schmid mit 4 Helfern, die die Kletterpassagen in der Höhle bereits mit Fixseilen versehen hatten. Wir alle hatten großen Spaß bei der Kraxelei unter Tage, durch Wasserläufe watend und Hallen durchquerend, auch bei den Engstellen bekam keiner Probleme. Und wenn einer alleine nicht mehr recht voran kam, half man sich gegenseitig weiter. Gute 2 Stunden dauerte die Tour bis zum Höhlenbuch und zurück.

Juli

Trotz großer Hitze stiefelte eine Gruppe Kinder unter Begleitung einiger Erwachsener Ende Juli los, um die fast vergessenen Pfade zu den ebenso fast vergessenen Unterammergauer Wetzsteinbrüchen kennenzulernen. Dank kompetenter Führung durch einen unserer  Bergwachtkameraden erfuhren alle auch etwas von dem anstrengenden Leben im Steinbruch und der Wetzsteinherstellung. Auch auf die vielseitige Planzenwelt abseits der großen Forststraßen wurde hingewiesen. Nach gut 3 Stunden waren wir wieder zurück im Tal; zur Belohnung gab's hier für jeden einen Müsliriegel.

September

Im September machten wir einen Kletterausflug in die Fränkische Schweiz.

Oktober

Verbände anlegen will geübt sein. Wie machen das denn die "großen" Bergwachtler? Um diese Frage zu klären, traf man sich zu einem gemeinsamen Ausbildungsabend im Gerätehaus. Groß und Klein legten sich gegenseitig Kopf-, Finger und Knieverbände mit Mullbinden oder Dreieckstüchern an.

November

Um das Erste-Hilfe-Wissen noch etwas weiter zu vertiefen, fand Ende November ein Vortrag von unserem Bergwachtarzt Dr. Seuss statt. Er erklärte anhand von vielen Beispielen, was unterwegs oder auch zuhause so alles passieren kann und wie man dann am besten helfen kann. Die Kinder stellten bei dieser Gelegenheit ihr bereits beachtliches Wissen unter Beweis.

Dezember

Kurz vor Weihnachten traf man sich dann zu einer Fackelwanderung durch die Partnachklamm. Auch die Eltern durften diesmal mit - zum Leidwesen ihrer Sprößlinge! Für eine traumhafte Kulisse und gute Stimmung sorgte eine sternenklare, windstille Nacht und wunderschön gefrorene Wasserfälle in der Klamm. Am Graseck angekommen, gab's zum Aufwärmen Kinderpunsch. Eigentlich war ja geplant, mit der Graseckbahn wieder runter zu fahren, aber gut die Hälfte der Gruppe beschloß, die schöne Nacht zu nutzen und wieder zu Fuß durch die Klamm abzusteigen.

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