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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2008

Januar

Gott sei Dank wieder kein Schnee in Sicht, denn das Ersatzprogramm zieht eh besser: Wir fahren nach Peißenberg zum Klettern! Da wird geklettert was die Arme hergeben und das ist bei einigen erstaunlich viel! Es ist immer wieder schön, die Fortschritte zu beobachten, egal ob beim Klettern an sich, beim Sichern oder beim Vertrauen zu sich selbst im Vorstieg.

Februar

Heute gibt es was ganz besonderes: Die Jugend darf an einem Übungsabend der Bergwacht am Steckenberglift teilnehmen. Dabei erleben sie hautnah, wie es ist als Opfer im Schnee zu warten bis jemand kommt, wie man dann verpackt und abtransportiert wird. Oder wie man als Helfer bei wenig Licht und großer Kälte mit klammen Fingern das Vakuumbett herrichtet, wie man Schienungen anlegt und wie man überhaupt mit einem Patienten umgeht.

Die Kälte hat wohl etliche der Jugendlichen auch abgeschreckt - sie wollten nicht mehr aus der warmen Stube heraus. Es sind deutlich weniger da, als beispielsweise beim Klettern. Schade, denn denjenigen, die da sind, gefällt es sehr gut!

März

Lawinenhunde kennt man aus dem Fernsehen, aber was machen "normale" Rettungshunde eigentlich? Welche unterschiedlichen Arten von Suchhunden gibt es? Wie funktioniert so eine Suche und was muß man alles dabei beachten?

Die Antworten erfährt die Jugend heute. Außerdem sehen sie Hund "Laika" in Aktion - sie dürfen sich selber verstecken. Zum Glück werden alle wieder gefunden so daß niemand draußen übernachten muß!

Mai

Auch theoretisches Wissen muß sein! Deshalb trifft man sich heute zum Thema "Gefahren beim Bergsteigen" . Zusammen werden die einzelnen möglichen Gefahren aufgezählt und dazu erarbeitet, wie man sie am Besten vermeidet oder  wieder auf "sicheren Boden" kommt.

Juni

Der Biber ist bei uns mittlerweile wieder sehr heimisch geworden. Deshalb wandern wir heute auf seinen Spuren: Woher kommt er? Wieviele gibt es in Bayern und bei uns? Wo nagt er? Wo baut er? Was frißt er? Welche Probleme gibt es?

Wir sind wieder mit Ulrich Wotschikowsky unterwegs, sehen , was anders ist als letztes Jahr, bzw. viele sind auch das erste Mal dabei und so ist es für alle interessant.

Juli

Die große Naturschutzwanderung der Bergwacht Unterammergau steht an und die Jugend ist aufgefordert mitzukommen. An den Fuß des Geiselsteins soll es früh am Morgen gehen. Die Teilnahme ist überwältigend: sechs Jugendliche sind mit drei Bergwachtlern - davon zwei "Naturschützer" - unterwegs!!!!! Dazu sage ich jetzt nur, daß es diesen neun Leuten bei schönstem Wetter hervorragend gefallen hat.

August

Es ist wieder mal soweit: Sieben Jugendliche brechen auf in die Fränkische Schweiz zum klettern. Für vier von ihnen ist es zugleich der Abschied aus der Jugendgruppe - sie beginnen im Herbst als Anwärter bei den "Großen"!

Und so klettern sie trotz nicht so schönem Wetter und ziemlicher Kälte was die Arme hergeben.

Aber abends - nach einem reichlichen Essen - haben alle wieder reichlich überschüssige Kraft. Der arme Roland bekommt dies auch gleich zu spüren, denn sie fangen ihn und binden ihn an einen Baum. Außerdem versuchen sie eine Seilbahn zu bauen, die aber aufgrund der Seildehnung (normales Bergseil) nicht so besonders gut funktioniert....

September

Da aufgrund des Erreichens der Altersgrenze (16 Jahre) nun sieben Jugendliche aus der Jugendgruppe ausgeschieden sind, veranstalten wir einen Infoabend für alle Unterammergauer Kinder zwischen 10 und 13 Jahren. Dazu schreiben wir alle Kinder an, zwei aus der Jugendgruppe tragen die Briefe aus. Zum Infoabend kommen sieben (!) interessierte Kinder mit ihren Eltern, die dann auch alle in der Jugendgruppe anfangen.

Mit so vielen Neulingen in der Gruppe beginnen wir mal wieder mit den Grundlagen der Knotenkunde (den "Alten" schadet die Wiederholung aber auch nicht) und so wird fleißig der Achterknoten, Halbmast und Mastwurf geübt, auch den Prusikknoten und den Sackstich können sie bald. Auch erfahren sie, wann man diese Knoten denn überhaupt braucht.

Oktober

Einen traumhaft schönen Herbsttag haben wir uns da ausgesucht, um ins Karwendel zu fahren und die neue "Röhre" über Mittenwald zu besichtigen.

Die Aussicht vorne aus der Röhre ist gigantisch, ansonsten gibt das Museum nicht so arg viel her. Dafür gehen wir einmal um den Kessel herum, machen gaaaaanz lange Brotzeitpause in der Sonne - sofern einem die Brotzeit nicht von den frechen Dohlen aus der Hand stibitzt wird....

Dann gehen wir noch durch den Tunnel,um einen Blick ins Dammkar zu werfen, anschließend fahren wir wieder runter.

Die einhellige Meinung ist, daß dies wirklich ein Traumtag war.

November

Drei Abende opfern wir für unsere Veranstaltung im November. Erste Hilfe ist angesagt: Allgemeine Grundkenntnisse, Unterkühlung, Herz-Lungen-Wiederbelebung, stabile Seitenlage, Verbände....

Mit Feuereifer wird gedrückt, gewickelt, beatmet, gelacht

Dezember

Einige der Neulinge in der Gruppe haben wohl doch ein bißchen Muffelsausen, als es erstmals die Wand hinaufgeht: wir sind wieder mal in Peißenberg in der Kletterhalle! Zuerst muss man sich in den Gurt rein kämpfen: was bei den älteren Mitgliedern so leicht aussieht..... - wie geht der Knoten wieder auf?

Apropos Knoten: die hatten wir doch schon geübt! Aber welchen Knoten braucht man nun wieder zum Anseilen? Welchen zum Sichern?

Bevor nun die Neuen in die Höhe gelassen werden,wird erst mal auf einem knappen Meter Höhe im Boulderbereich geübt. Aber dann gehts endlich rauf.

Zum Schluß sind alle hochbegeistert, möchten gar nicht mehr aufhören, aber leider machen irgendwann die Arme nicht mehr mit!

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