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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Montag, 1. Juni 2015

Tödlicher Absturz am Tanzeck - Aiplspitz

Retter aus vier Bergwachten waren am Sonntagnachmittag in einer Rinne an der Nordseite des Tanzecks im Einsatz, um das Leben eines 59-jährigen Wanderers aus München zu retten - leider vergebens

Um 12 Uhr wurde die Bergwacht Leitzachtal mit der Meldung „Abgestürzte Person an der Aiplspitz“ alarmiert. Am Grad des Tanzecks, westlich der Aiplspitz, war ein Wanderer 150 Meter in eine Rinne an der Nordseite abgestürzt und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu.

Aufgrund der Sturzhöhe forderte der Einsatzleiter sofort einen Rettungshubschrauber nach. Da die Unfallstelle zu Fuß am schnellsten aus dem Schlierseer Dienstgebiet erreichbar ist, machten sich zeitgleich Einsatzkräfte aus Schliersee auf den Weg zum Verletzten. Auch ein Münchner Bergretter, der in der Nähe war, eilte zum Unglücksort.

Von Aurach aus brachte der Helikopter Christoph 1 die Rettungsmannschaften zum Einsatzort. Insgesamt waren drei Flüge notwendig um zwei Notärzte, einen Rettungsassistenten und drei Bergretter mit der Winde abzusetzen.

Obwohl der Mann nach dem Sturz noch selbständig atmete und vier angehende Ärzte, die den Unfall während ihres eigenen Aufstiegs beobachtet hatten, sofort zu Hilfe eilten, verschlechterte sich sein Zustand während des Einsatzes zusehends. Die Ärzte und Bergretter ließen nichts unversucht, der Patient verstarb aufgrund seiner schwerwiegenden Verletzungen aber noch an der Unfallstelle.

Die beiden Angehörigen des Münchners wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Tal gebracht, wo sie von Einsatzräften des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht in Empfang genommen wurden.

Autor: M. Gruber

Anflug Christoph 1

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