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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Eigene Homepage seit August 2013

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Die Heinz Volderauer Stiftung                                           

 

Am 12. November 1976 verstarb der Buchhändler Heinz Volderauer aus Oberstdorf.
In seinem Testament wurde die Bergwacht Oberstdorf zum Erben zu 1/3 eingesetzt.
Da die einzelnen Bergwachtbereitschaften nicht erbfähig sind, hat der
Testamentsvollstrecker das Testament dahingehend ausgelegt, daß Erbe zu
1/3 das Bayerische Rote Kreuz sein soll, beschwert mit der Auflage, die ihm als
Erben  zufließenden Beträge ausschließlich der Bergwacht Oberstdorf zu überlassen.

Die Beteiligten sind schließlich zu der Auffassung gelangt, daß dem
Willen des Erblassers am besten dadurch Rechnung getragen werden kann, daß die Erbschaft in eine Stiftung eingebracht wird, insbesondere auch deswegen, weil dadurch das Gedenken an die Person und die Familie des Erblassers, deren letztes männliches Mitglied der Erblasser war, aufrechterhalten werden kann.

Die Bergwacht Oberstdorf hat im Jahre 1980 anonym weites Vermögen
zugewendet erhalten. Auch dieses Vermögen wurde in die Stiftung eingebracht.

Mit Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom
5. August 1981 wurde die „Heinz Volderauer Stiftung“  staatlich genehmigt.
Sie wurde damit eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts
mit dem Sitz in Oberstdorf. Erster Vorsitzender des Stiftungsrates war
Rechtsanwalt Walter Riß, neben zwei weiteren Mitgliedern aus dem Präsidium
des Bayerischen Kreuzes und der Bergwacht Oberstdorf.

Damit war endlich der Weg frei, durch die Anstellung eines hauptamtlichen
Mitarbeiters zur Erledigung  vieler Aufgaben etwa in der Verwaltungsarbeit
und der Gerätewartung erhebliche Entlastung der nach wie vor ehrenamtlichen
Bergwachtmitglieder zu erreichen. Neben Personal- und Gerätekosten konnte die Hundestaffel der Allgäuer Bergwacht und die Verbesserung der Unterkunft
am Gstad 2  nachhaltig mitfinanziert werden. Die Stiftung verzehrt nun keineswegs das hinterlassene Kapital, sondern setzt nur den erlösten Zins für die Bergwachtaufgaben ein.

Heinz Volderauer hat die beerbte Bergwacht zu den bestausgestatteten
Bergwachtbereitschaften in Bayern gemacht. Nicht nur die Mitglieder dieser
ehrenamtlichen Organisation, auch Marktgemeinde, Kurverwaltung und alle
am Tourismus in und um Oberstdorf  Interessierten, sind dem Erblasser zu großer Dankbarkeit verpflichtet, denn spätestens im Bedarfsfall erwartet jeder für sich eine optimale Hilfe.

Max Zellhuber
Vorsitzender Stiftungsrat 
07.11.1999 

 

Grabstein von Heinz Volderauer bei der Bergrettungswache im Ried

Heinz Volderauer, geboren am 30. März 1930, gestorben am 12. November 1976.
Dieser Grabstein stand bis November 2006 auf dem Oberstdorfer Waldfriedhof.
Das Nutzungsrecht an der Grabstätte lief im Jahre 2006 aus und so konnte dieser Grabstein hierher versetzt werden.
Damit kann die Bergwacht Oberstdorf das Gedenken an Heinz Volderauer  nachhaltig aufrecht erhalten. 
Das der Bergwacht Oberstdorf zugeflossene Erbe wurde in die Heinz Volderauer Stiftung, gegründet am 05. August 1981, eingebracht.

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