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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Alpintouristische Entwicklung in Oberstdorf

Die Entwicklung des Rettungswesens hängt damit unmittelbar zusammen

 Alpenvereinshütten entstehen

1875    1.Waltenbergerhaus, 1883 besucht von 77 Touristen, seit 1885 an
             heutiger Stelle

1885    Rappenseehütte, erbaut durch Zimmermeister Leonhard Huber

1887    Auf der Rappenseehütte übernachten 34 Personen

1889    Auf dem Waltenbergerhaus übernachten 172 Personen, im Vorjahr 115
            Personen

1890    Nebelhornhaus, heute Edmund-Probst-Haus, Grundsteinlegung am
            07.07.1889, bereits ab 1891 mit Telefonanschluss

1891    Kemptner Hütte, Einweihung am 16. August 1891

1931    Einweihung der neu erbauten Kemptner Hütte am 19. Juli 1931

1938    Hütte auf dem Fiderepaß, erbaut durch die „NS-Ordensburg“ Sonthofen
            Sie erhält den Namen „Hermann-Schertl-Haus“

            Hermann Schertl war in der Dachstein-Südwand bei einem 
            Rettungseinsatz tödlich verunglückt

1952    Kemptner Hütte-Nebengebäude, künftig: 35 Betten, 60 Matratzenlager

1952    Edmund-Probst-Haus wird erweitert, künftig: 50 Betten, 70
            Matratzenlager

1953    Fiderepaßhütte, Erwerb durch die Alpenvereinssektion Oberstdorf vom
            bay. Staat

1956    AV-Sektion Oberstdorf weiht Fiderepaßhütte nach zweijähriger
             Umbauzeit ein

1982    Das Waltenbergerhaus wird mit einer Solaranlage zur Stromerzeugung
            ausgerüstet

1987    Am Waltenbergerhaus entsteht ein Selbstversorgerraum mit neun
            Schlafplätzen und eine als Hubschrauberlandeplatz nutzbare Terrasse.

Internet
Die fünf Hochgebirgshütten sind heute hervorragend im Internet präsent!
Fiederepasshuette.de, mindelheimer-huette.de, rappenseehuette.de, kemptner-huette.de, waltenberger-haus.de

Wegebau

1874    Baute die Sektion Allgäu-Kempten den Weg über den Älpele-Sattel zur
            Verbindung von Gerstruben mit dem hinteren Oytal.

1884    Die AV-Sektion Allgäu-Immenstadt beantragt beim Zentralausschuss
            einen Zuschuss für den Bau des Gaisbachtobelweges im Oytal

1888    Der DuÖAV baut durch den Sperrbachtobel einen Weg zum Mädelejoch

1889    Die Sektion Allgäu-Immenstadt markiert den Weg vom Oytal zum
            Hornbachjoch

1891    Ein neuer Weg entsteht aus dem Warmatsgundtal auf das Fellhorn

1892    Der Verschönerungsverein baut den Weg vom Faltenbach-Wasserfall
            zur Seealpe

1892    Wegebau Nebelhorn – Himmeleck durch die AV Sektion Allgäu-
            Immenstadt

1893    Großer Krottenkopf – Mädelegabel – Mädelejoch – Fürschießersattel –
            Märzle – Rauheck – Gutenalpe – Hornbachjoch, lt. AV Sektion Allgäu – 
            Kempten

1896    Weg zum Gasthaus Wilhelmshöhe am Freibergsee durch den
            Verschönerungsverein geplant

1899    Vorläufiger Höhepunkt war die Fertigstellung des Heilbronner Weges
            über den Hauptkamm der Allgäuer Alpen, finanziert von der Sektion
            Heilbronn

1928    Der Weg zum Gaisalpsee wird angelegt

1934    Bau des „Wallrafweges“ zur Gaisalpe.

1973    Hindelanger Klettersteig
            1. Teil: vom Breitenberg zum Großen Daumen, „Hohe Gänge“

1975-
1978    2. Teil: vom Nebelhorn zum Großen Daumen

1975    Bau des Mindelheimer Klettersteigs über die Schafalpköpfe

2006    Komplettsanierung des Mindelheimer Klettersteigs
            Er wird im Jahr von ca. 6.000 Personen begangen

2003    Komplettsanierung des Hindelanger Klettersteigs von Herbst 2002 bis
            Mai 2003

Bergbahnen

Quelle: Unser Oberstdorf, BLÄTTER ZUR OBERSTDORER HEIMATKUNDE;
             SONDERHEFT; APRIL 1998             

1930    Nach zweijähriger Bauzeit wird die Nebelhornbahn eingeweiht

1949    Erster Schlepplift am Nebelhorn

1950    Erstellt die Sesselbahn AG (heute Söllereckbahn) ihre Doppelsitzerbahn
            nach Schrattenwang

1958    Am Nebelhorn wird die Sesselbahn zum Koblat in Betrieb genommen

1960    Erbauung des Schleppliftes zum Koblat

1967    Umbau der Sesselbahn zum Koblat und Neubau der Sesselbahn zum
            Nebelhorn-Gipfel

1972    Bau der Fellhornbahn I

1976    Die erste Sektion der Nebelhornbahn wird abgebrochen und eine neue
            Groß-Kabinenbahn gebaut. Die 2. Sektion der alten Bahn bleibt parallel
            zur neuen stehen
            Einweihung am 9. Juli 1977

1981    Neubau des Schleppliftes zum Koblat

1982    Im 10. Jahr ihres Bestehens nimmt die Fellhornbahn zwischen der
            Talstation und dem Schlappold-Höfle einen Doppelsessellift in Betrieb

1981    Nebelhornbahn nimmt neue Liftanlage im Bergstationsbereich in Betrieb

1986    Neue Doppelsessellift am Nebelhorn-Sonngehren wird eingeweiht

1991    Einweihung der neuen Kabinenbahn von der Bergstation der
            Nebelhornbahn zum Nebelhorngipfel

1996    Am Nebelhorn wird die erste Vierer-Sesselbahn in Deutschland in
            Betrieb genommen

1997    Deutschlands erste kuppelbare Sechser-Kleinkabinenbahn am Söllereck

2006    Bau der Fellhornbahn II

 Internet
Die vier großen Bergbahnen sind unter:  http://www.das-hoechste.de/ präsent
Die Söllereckbahn unter: http://www.soellereckbahn.de/

Gästezahlen stiegen ständig:                                                                                                                                                                                      

1872                   482Gäste
1879                1.202 Gäste
1885                2.353 Gäste, sie bezahlten 1.528 Mark Kurbeiträge
1886                2.640 Gäste, sie bezahlten 1.661 Mark Kurbeiträge
1887                2.668 Gäste
1888                4.270 Gäste, erster Zug nach Oberstdorf am 23.06.1888 
1890                4.987 Gäste
1898                7.991 Gäste
1900      ca.    15.000 Gäste
1913      ca.    17.000 Gäste

Durch den ersten Weltkrieg wurde der blühende Fremdenverkehr abrupt beendet. Wegen Lebensmittelmangels wurde im Laufe des Krieges verfügt, dass nur 10 Prozent der Fremdenbetten belegt werden dürfen und die Aufenthaltsdauer für Fremde auf drei Tage beschränkt sei. Die eingeschränkten Bestimmungen wurden erst im März 1921 aufgehoben.

Dem neu verpflichteten Kurdirektor Hermann Schallhammer gelang es durch eine geschickte Werbung in der schwierigen Zeit zwischen 1920 und 1933, trotz Inflation und Weltwirtschaftskrise, den Oberstdorfer Fremdenverkehr neu zu beleben. Insbesondere erreichte er mit der Reichsbahn, dass aus allen Teilen Deutschlands Kurswagen direkt nach Oberstdorf fuhren. Die Besucherzahlen stiegen  von 10.000 Gästen im Jahr 1922 auf 54.000 Gäste im Jahr 1934 und weiter auf 650.684 Übernachtungen 1937.

Durch den zweiten Weltkrieg wurde der blühende Fremdenverkehr abermals abrupt beendet.

Kontinuierlicher Anstieg der Gästezahlen wieder nach dem 2. Weltkrieg auf ca. 2,2 Mio. Übernachtungen im Jahre 2006.

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