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01./02./03.02.2008: Suchaktion

Die Bereitschaft Bogen wurde am 01.02.08 um 01.31 Uhr zu einer Suchaktion alarmiert. Im Bereich Pröller Hinterwies wurde eine Person vermisst. Zusammen mit den Bereitschaften Viechtach und Ruhmannsfelden wurde sofort mit dem Absuchen aller Wald-, Forst- und Wanderwege begonnen. Nach Feststellung der Lage wurde um ca. 02.45 Uhr der Einsatzleiter der Rettungshundestaffel Bayerwald durch die Bergwacht alarmiert und begab sich mit seinen Kräften umgehend in den Einsatz. Gegen 03.45 Uhr war die Rettungshundestaffel Bayerwald einsatzbereit.

Die Polizei, Bergwacht, Rettugshundestaffel und der Einsatzleiter Rettungsdienst errichteten in einem nahegelegenen Gasthof die Einsatzleitung. Von Seiten der Polizei wurde ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Gleichzeitig begannen Angehörige des Landeskriminalamtes mit der "Handy-Ortung".

Im Tagesverlauf wurden die umliegenden Feuerwehren zum Sucheinsatz gerufen. Nach Einbruch der Nacht wurden die Suchaktivitäten gegen 19.30 Uhr eingestellt.

Am Samstag Morgen wurden die Suchmaßnahmen verstärkt durchgeführt. Unter Leitung der Rettungshundestaffel Bayerwald waren mehrere Rettungshundestaffeln im Einsatz. Desweiteren war die Polizei mit einem Hubschrauber und den Kollegen des LKA im Einsatzgebiet. Von Seiten der Bergwacht waren die Bereitschaften Bogen, Viechtach und Ruhmannsfelden eingesetzt. Ebenso war das Kriseninterventionsteam der Bergwacht (KID Berg), wie bereits am Vortag, eingesetzt. Am frühen Nachmittag wurde in der Einsatzleitung die Möglichkeit gesehen mit RECCO-Geräten nach dem Vermissten zu suchen. Nach Abklärung über die Rettungsleitstelle bzw. über die Bergwacht-Landesgeschäftsstelle wurden sofort 2 RECCO-Geräte aus der Bergwacht-Region Chiemgau in den Bayerischen Wald gebracht. Ab ca. 17.00 Uhr wurde durch die Bergwacht im Bereich der Käsplatte mit den Geräten gesucht. Gleichzeitig wurde vom LKA eine weitere Handy-Ortung durchgeführt. Gegen 19.30 Uhr wurde die Suche wieder erfolglos eingestellt.

In Absprache mit der Polizeileitung wurde am Sonntag um 10.00 Uhr eine weitere Suche im Bereich Käsplatte gestartet. Da dieses Gebiet sehr schwer zugängig ist, wurde entschieden diese Suche nur mit Bergwachtlern durchzuführen. Die Bereitschaften Bogen, Viechtach, Straubing, Ruhmannsfelden und Deggendorf sowie das KID Berg waren mit ca. 70 Einsatzkräften im Einsatz.

Gegen Mittag wurde der Vermisste im Suchgebiet von der Bergwacht aufgefunden. Sofort wurde der Bergwachtarzt zum Fundort gebracht. Dieser stellte den Tod fest. Nach Abschluss der polizeilichen Arbeiten am Fundort wurde der Tote geborgen und bis zur Rettungshütte Grün gebracht. Das KID-Berg-Team überbrachte den Angehörigen die Todesnachricht und betreute sie. Für die Bereitschaft Bogen war der Einsatz gegen 16.30 Uhr beendet.

Eingesetzt waren von der Bergwacht :

Bereitschaft Bogen / Viechtach / Straubing / Ruhmannsfelden / Deggendorf

Krieseninterventionsteam (KID Berg) Bayerwald

Landesgeschäftsführer mit Bergwachtkameraden der Region Chiemgau

Bergwachtfahrzeuge aus Bogen / Viechtach / Straubing / Ruhmannsfelden / Deggendorf

BW-Spezialfahrzeuge: ATV (BW Viechtach), Motorschlitten (BW Bogen)

RECCO-Geräte aus der Region Chiemgau

Bilder der Suchaktion

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02.02.2008: 3 Einsätze am Fasching-Samstag

Eine Skifahrerin zog sich um 14:50 Uhr am Skihang Grün eine Knieverletzung zu. Nach der Versorgung der Verletzung wurde sie mit dem Motorschlitten zur Bergwachthütte gebracht und dem RTW übergeben.

 

Fast zeitgleich hat sich ein Kind am Skilift Grün den Liftbügel auf den Kopf geschlagen. Es wurde mit dem Motorschlitten zur Bergwachthütte gebracht und vom Bergwachtarzt untersucht. Das Kind konnte von den Eltern nach Hause gebracht werden.

 

Beim Nachtskifahren in Grün zog sich ein sichtlich betrunkener Snowboardfahrer eine leichte Augenverletzung zu. Die Verletzung wurde versorgt und der Patient wurde von der Bergwacht in seine Unterkunft gebracht.

 

 

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03.02.2008: Fünf Einsatze neben der Suchaktion

Kurz vor Mittag kam der Alarm auf die Skipiste Grün-Maibrunn. Eine junge Snowboarderin war gestürtz und klagte über Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und des Bauchbereich. Da die Patientin teilweise bewustlos wurde forderte der Einsatzleiter sofort einen Rettungshubschrauber an. Nach Versorgung durch den Notarzt und den zwischenzeitlich auch eingetroffenen Bergwachtarzt wurde die Verletzte mit dem Hubschrauber ins Klinikum Straubing gebracht. Der RTW aus Viechtach war am Einsatz beteiligt.

Kurz danach wurde die Bergwacht auf die selbe Piste alarmiert. Ein Kind hatte sich an Oberschenkel verletzt. Nach der Versorgung und dem Abtransport zu Rettunghütte Grün wurde es von Bergwachtarzt versorgt und eine Einweisung ins Krankenhaus veranlasst. In der Zeit bis der RTW aus Viechtach die Hütte Grün erreichte, hatte der Vater sein Kind in einen PKW geladen und war abgefahren.

Nach kurzer Pause wurde der Notarzt und der RTW aus Viechtach wieder zur Bergwacht nach Grün gerufen. Die Bergwacht hatte wieder eine Patientin von Grüner Hang geholt. Sie war angeblich am Rande der Piste von einem Schlittenfahrer angefahren worden und hatte sich beim Sturz die Schulter verletzt. Wegen der starken Schmerzen war der Notarzt mit im Einsatz. Die Patientin wurde ins Klinikum Straubing gebracht.

Im Anschluß war eine Armverletzung zu versorgen. Da die Verletzung keinen sofortigen Transport ins Krankenhaus forderte, wurde die Verletzung versorgt und die Patientin mit dem Skibus nach Hause geschickt.

Gegen Abend war dann noch eine Person zu betrauen die gestürzt war. Sie klagte über Schmerzen in Steissbein. Nach Versorgung und Betreuung wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.

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04.02.2008: Fünf Einsätze für die Skiwacht

Gegen 10.OO Uhr wurde die Skiwacht nach Markbuchen gerufen. Ein kleines Mädchen war gegen eine Absperrung gefahren und sich dabei 2 Zähne verletzt und eine Unterschenkelverletzung erlitten. Sie wurde versorgt und dem Notarzt übergeben. Ein RTW brachte das Kind ins Klinikum Deggendorf.

Wenig später kam ein Einsatz am Lift Grün. Ein Snowboarder war gestürzt und hatte sich am Handgelenk / Unterarm verletzt. Sein Arm wurde ruhiggestellt und der Verletzte ins Tal gebracht. Der Rettungsdienst brachte ihn ins KH Bogen.

Im laufe des Frühen Nachmittag kamen nacheinander zwei jugendliche Snowboarder zur Rettungshütte Grün und liesen dort ihre Handgelenksverletzungen versorgen. Einer der beiden kam mit dem Rettungsdienst ind KH Bogen. Der Andere organisierte seinen Transport ins KH Kelheim selbst.

Um ca. 15.20 Uhr ging der Alarm zum Lift Pröller - Klinglbach ein. Ein Kind war in der Liftschneisse gestürzt und hatte sich sehr schmerzhaft das Knie verletzt. Aufgrund der schlechten Verhältnisse mussten die Einsatzkräfte teilweise zu Fuß und mit Unterstützung von Passanten zur Einsatzstelle vordringen. Nach der Versorgung wurde das Kind mit dem Motorschlitten zur Talstation gebracht. Hier wartete bereits der Bergwachtarzt und übernahm die weitere Versorgung. Im Anschluß kam das Kind mit einem RTW ins KH Bogen.

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RTH Christoph 15 bei der Landung
RTH am Boden
Patient wird verladen
RTH vor dem Start

05.02.2008: Kind stürzt an Felsen

Am frühen Nachmittag erreichte ein Notruf vom Herzerl-Lift am Predigtstuhl die Rettungshütte Grün. Ein Kind sei gestürzt und an einen Felsen gestoßen. Die Skiwacht mit Unterstützung der Bergwacht fuhr sofort zum Skilift und mit dem Motorschlitten zur Einsatzstelle. Da beim Kind eine ausgeprägte Gedächtnislücke festgestellt wurde erging sofort eine Nachalarmierung an den Notarzt. Das Kind wurde versorgt und ins Tal gebracht. Gleichzeitig befand sich der Rettungshubschrauber Christoph 15 im Anflug und wurde von den Einsatzkräften eingewiesen. Das Kind kam mit dem Hubschrauber ins Klinikum Deggendorf.

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08.02.2008: Einsatz am Wanderweg Hochpröller

Am Freitag Nachmittag wurde die Skiwacht zu einer gestürzten Wanderin am Hochpröller gerufen. Bei der Kontaktaufnahme klagte die Verletzte über starke Schmerzen am Hinterkopf, wo sich eine größere Platzwunde zeigte, mit Schwindel und starker Übelkeit. Daraufhin wurde der Notartz nachalamiert. Im Anschluß an die Versorgung wurde sie mit dem Motorschlitten zur Übergabe an den RTW beim Gasthaus Hochpröller transportiert.

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13.02.2008: Einsatz auf der Hirschensteinloipe

Die Skiwacht wurde von der Rettungsleitstelle Straubing zu einem verletzten Langläufer auf der Hirschensteinloipe (Abschnitt Rundloipe) gerufen. Aufgrund der unklaren Schneelage wurde mit dem ATV der Bergwacht Viechtach ausgerückt. Der Skifahrer hatte sich eine Oberschenkelfraktur zugezogen. Aufgrund des Verletzungsmuster wurde der Notarzt und der Rettungshubschrauber angefordert. Der Rettungdhubschrauber Christoph 15 konnte wegenjedoch wegen Nebel in Straubing nicht starten.

Daraufhin wurde der Verletzte mit der Schaufeltrage im die Vakuummatratze gelagert und die 10 km zum Loipenstart nach St. Englmar gebracht. Dort wurde der Verletzte an den wartenden Notarzt und RTW übergeben. Nach 2 Stunden war der Einsatz beendet.

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16.02.2008: Wanderunfall am Hochproller

Am Samstag Nachmittag wurde die Bergwacht Bogen von der Rettungsleitstelle zu einer verletzten Wanderin am Wanderweg 4 zu Hochpröller gerufen. Sie hatte sich bei einem Sturz eine Knöchelverletzung zugezogen. Die Wanderwege sind z.Zt. stark vereist! Nach der Versorgung mit der Vakuumschiene wurde sie mit dem Motorschlitten zum Gasthaus Hochpröller gebracht und dem RTW übergeben.

 

 

 

 

 

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17.02.2008:Wanderunfall am Hochpröller / Gestürztes Kind

Die Leitstelle Straubing alarmierte die Bergwacht Viechtach zu einem Wanderunfall am Wanderweg 4 zwischen Hochpröller und Predigtstuhl. Sofort rückte die Bergwacht Viechtach vom Pröller mit dem neuen Motorschlitten Richtung St. Englmar aus. Gleichzeitig bot die Bergwacht Bogen ihre Hilfe an und rückte von der Predigtstuhlseite vor. Der Wanderweg war total vereist und man konnte mit dem Mannschaftswagen nur bis zur 1. Steigung vorfahren. Zu Fuß erreichte man den Verletzten der sich eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Die Bergwacht Viechtach versorgt den Verletzten bereits.

Der Notarzt fuhr mit seinem Einsatzfahrzeug bis zum Verletzten vor, aber die Rückfahrt auf der vereisten Gefällstrecke bereiteten ihm erhebliche Schwierigkeiten. Nach der Versorgung wurde der Verletzte mit dem Motorschlitten zum Parkplatz Predigtstuhl gebracht und dem RTW übergeben. Der Motorschlitten wurde auf dem Anhänger der BW Bogen wieder zum Pröller zurückgebracht.

 

Gleichzeitig zu dem Einsatz am Wanderweg wurde die Bergwacht Bogen zu einem Skiunfall am Skilift Grün gerufen. Ein 9-jähriger Junge hatte sich eine Unterschenkelfraktur zugezogen. Nachdem der Motorschlitten eingetroffen war wurde der Junge mit der Vakuumschiene versorgt und zum Parkplatz an der Talstation gebracht. Dort wurde er dem RTW übergeben. Kurz nach der Übergabe verschlechterte sich der Zustand des jungen Patienten und der Notarzt wurde nachgefordert. Der Rettungshubschrauber Christoph 15 landete direkt beim RTW am Parkplatz und der Junge wurde weiter versorgt und anschließend mit dem Hubschrauber nach Regensburg gebracht.

 

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19.02.2008: Fehleinsatz am Pröller

Die Skiwacht wurde von der Rettungsleitstelle Straubing zu einem Skiunfall (Oberschenkelfraktur) an der Pröller Talstation alarmiert. Beim Einreffen wurde aber „nur“ eine Schnittwunde am Unterschenkel festgestellt, die der Verletzte schon selbst versorgt hatte. Den Transport ins Krankenhaus wurde von Freunden durchgeführt.

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