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Einsätze 2007

Dienstag, den 25. Dezember 2007

VERMISSTENSUCHE NACH VERKEHRSUNFALL IN ROHRBRUNN

Nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 in Höhe der Raststätte Rohrbrunn fehlte jede Spur von den Insassen des Unfallfahrzeugs. Jedoch führten Spuren in das Waldgebiet der Gemarkung "Rohrbach" und da man davon ausgehen musste, dass diese verletzt sein könnten und unter Schock umherirrten, wurde eine groß angelegte Suchaktion gegen 05:00 Uhr gestartet.

Beteiligte waren Feuerwehren aus dem Landkreis Main-Spessart und Aschaffenburg, die Unterstützungsgruppe für die Einsatzleitung von der BRK Bereitschaft Hösbach, der Einsatzleiter Rettungsdienst, Gerätewagen Technik der BRK Bereitschaft Großostheim, mehrere Rettungshundestaffeln mit insgesamt 12 Rettungshunden, zahlreiche Polizeieinheiten und die Bergwacht Aschaffenburg.

Insgesamt waren über 100 Rettungskräfte vor Ort bis die Suche gegen 08:30 Uhr eingestellt wurden.

© Bergwacht Aschaffenburg - Franz Bilz, Florian Geis

Bildquelle: UG-SAN EL - BRK Bereitschaft Hösbach

Samstag, de 06. Oktober 2007

VERMISSTENSUCHE EINES GESTÜRZTEN MOUNTAINBIKER


Nach der Alarmierung um 02:06 Uhr trafen wir uns am Stachus in Hösbach und fuhren von dort mit unseren beiden Einsatzfahrzeugen zum Treffpunkt am Feuerwehrgerätehaus in Krombach. Dort wurde dann eine Einsatzbesprechung mit der Polizei, Feuerwehr, ELRD vom Roten Kreuz, Einsatzleiter der Hundestaffel und der Bergwacht durchgeführt. Unsere Aufgabe war es einen vom Fahrrad gestürzten und vermissten Fahrradfahrer in einem durch Handyortung begrenzten Waldgebiet zu suchen. Jedes Bergwachtfahrzeug wurde mit je 2 Bergwachtlern und einem Ortskundigen besetzt. Nachdem wir das Waldgebiet bereits schon knapp 2,5 h absuchten wurde die vermisste Person durch die Besatzung des Bergwacht Landrovers gefunden. Während der Erstversorgung des schwer verletzten und unterkühlten Mannes wurden ein Rettungswagen und ein Notarzt in die Nähe der Einsatzstelle verlegt. Des Weiteren wurde der Notarzt durch das Bergwachtfahrzeug an die Einsatzstelle verbracht um  mit uns den Patienten für den Transport zu stabilisieren. Anschließend wurde dieser umlagern mittels Schaufeltrage auf die Vakuummatratze und die Gebirgstrage in den Landrover verbracht. Nach Transport des Patienten mit Notarzt zum Rettungswagen wurde dieser dort an den Rettungsdienst übergeben. Das andere Bergwacht KFZ holte zurückgebliebene Ausrüstungsgegenstände von der Einsatzstelle und suchte nach weiteren persönlichen Gegenständen des Verletzten. Der Patient, mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma mit weiteren multiplen Frakturen, wurde nach einer weiteren Versorgung im RTW ins Klinikum Aschaffenburg gebracht.

Weitere Kräfte vor Ort

- Zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung der Einsatzstelle aus Bayern und  Hessen
- Einheiten der Polizei aus Bayern und Hessen sowie ein Hubschrauber der hessischen Polizei
- Einheiten des Roten Kreuzes ( ELRD, GW-Technik aus Kahl, Hundestaffel aus Aschaffenburg, Main – Spessart,
   Dieburg und Würzburg, Rettungsdienst, Notarzt, ELW aus Hösbach)

In diesem Einsatz hat sich wieder die selbst gebaute Trageaufnahme im Landrover sehr bewert und die gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Einheiten sollte auch lobenswert erwähnt werden, da die Person sonst nicht in so kurzer Zeit gefunden worden wäre. Die gut funktionierende interne Telefonalarmierung über unsere "Maria" hat ebenfalls reibungslos geklappt. Hierfür auch ein herzliches Dankeschön!
Einsatzende war gegen 06:00 Uhr am frühen Samstagmorgen.

© Bergwacht Aschaffenburg - Peter Ardelt, Florian Geis

Samstag, den 15. September 2007

KLETTERER IM STEINBRUCH ABGESTÜRZT

Am Samstagabend gegen 19:32 Uhr wurde die Bergwacht Bereitschaft Aschaffenburg zur Unterstützung des Rettungsdienst zu einem Kletterunfall alarmiert.
Eine mitte zwanzigjährige Frau ist während des Kletterns mit ihren Freunden in der DAV Kletterwand in Straßbessenbach abgestürzt. Dabei zog sich diese eine Sprungelenkluxationsfraktur am rechten Fuss zu. Zunächt wurde ein RTW vom BRK aus Aschaffenburg dorthin geschickt. Dieser ließ parallel zur Erstversorgung einen Notarzt und uns bzgl. dem Abtransport der Patientin aus dem schwer zugänglichen Gelände alarmieren. Nachdem wir eingetroffen waren verschafften wir uns zunächste eine Übersicht der Situation und entschieden uns in Absprache mit dem Notarzt zum Abtransport der Patientin mittels der Gebirgstrage. Des Weiteren wurde die SEG-Technik zur Ausleuchtung der Einsatzstelle und Unterstützung in Absprache aller beteiligten alarmiert.  Nach Notarztversorgung der Patientin, vorbereiten des Bergwachtmaterials für den Abtransport (Hubschrauberbergesack und Gebirgstrage) wurde die Patientin zunächst zwecks dem Wärmeerhalt in den Hubschrauberbergesack umgelagert und anschließend mit diesem in die Gebirgstrage gelegt. Nach Eintreffen der SEG-Technik wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Anschließend wurde die Patientin mittels Gebirgstrage aus dem schweren Gelände zum ca. 400m entfernten Rettungswagen gebracht und danach ins Klinikum Aschaffenburg gebracht.

© Bergwacht Aschaffenburg - Florian Geis

Sontag, den 02. September 2007

VERMISSTENSUCHE IN HEIGENBRÜCKEN

Am Sonntag, den 02.09.2007 wurden wir gegen 09:00 Uhr für eine Vermisstensuche in Heigenbrücken alarmiert. Dort wurde seit dem Vorabend eine 44 Jährige Frau im Waldgebiet vermisst. Zur Unterstützung der Polizei waren die Rettungshundestaffeln aus Aschaffenburg, Mainspessart und Würzburg sowie der ELW aus Hösbach, der Einsatzleiter Rettungsdienst, der GW Technik aus Großostheim, der Hintergrund-RTW aus Laufach, die Feuerwehren aus Heigenbrücken, Jakobsthal, Neuhütten und Wiesthal, der Polizeihubschrauber „Edelweiß 2“ und wir nach Heigenbrücken gekommen.

Die gemeinsame Einsatzleitung wurde am dortigen Sportplatz im Schnelleinsatzzelt des Kreisverbandes, verladen auf dem GW- Technik, eingerichtet. Von hier aus wurden dann die Suchteams eingeteilt und in die umliegenden Wälder ausgesendet. Insgesamt beteiligten sich 116 Helferinnen und Helfer sowie 13 Rettungshunde an der Suchaktion. Nach mehreren Stunden gelang es der Polizei das Handy der Vermissten in Frankfurt am Main zu orten! Somit konnte davon ausgegangen werden, dass sich die gesuchte Person nicht mehr im Einsatzgebiet befindet. Gegen 12:00 Uhr wurde die Suche durch die Polizei offiziell beendet.

Gegen 21:45 Uhr konnte die Frau durch die Hessische Polizei dann schließlich in Mannheim gefunden werden.

© Bergwacht Aschaffenburg - Florian Geis

Bildquelle: UG SAN EL - RK Bereitschaft Hösbach

Mittwoch, den 18. Juli 2007

VERMISSTENSUCHE IN MILTENBERG

Um 11.53 Uhr wurde die Bergwacht Bereitschaft Aschaffenburg zu einer Personensuche im Bereich des ehemaligen Steinbruchs in der Mainzer Str. in Miltenberg alarmiert. Nach dem Eintreffen und der Absprache mit der Polizei musste davon ausgegangen werden, dass die Person vermutlich in den Steinbruch gestürzt sein könnte.

Verschiedene Rettungshundestaffeln (Aschaffenburg, Dieburg und Würzburg) wurden ebenfalls angefordert.

Bevor die Suche mit den eingetroffenen Mannschaften begann, wurde der Polizeihubschrauber Edelweiß 3 zur Absuche des Steinbruches eingesetzt. Trotz mehrmaligen Überfliegens des Steinbruches in geringer Höhe und mit der langsamst möglichen Fluggeschwindigkeit konnte die Hubschrauberbesatzung, welche durch den Bergwacht Einsatzleiter unterstützt wurde, nichts entdecken, was auch daran lag, dass der Steinbruch mit sehr viel Wildwuchs bedeckt und somit von oben nicht einsehbar war.

Daraufhin wurden von der Einsatzleitung die einzelnen Suchbezirke eingeteilt. Die Rettungshundestaffel aus Aschaffenburg begann mit Unterstützung der Feuerwehr Miltenberg die Suche am Fuße des ehemaligen Steinbruches. Bei diesem Vorgehen wurde unter erschwerten Bedingungen ein Weg frei geschnitten. Die Aufgabe der Bergwacht war das Gelände oberhalb des Steinbruches zu durchsuchen.

Am unteren Ende der Steilwand entdeckten die Hunde dann die vermisste Person, an welcher die anwesende Notärztin nur noch den Tod feststellen konnte. Nachdem die Untersuchungen durch die Kripo Aschaffenburg abgeschlossen waren, wurde die Leiche durch die Bergwacht mit Unterstützung der Feuerwehr geborgen.

Zur Absicherung der eingesetzten Kräfte blieb ein RTW und der EL Rettungsdienst vor Ort. Zur eventuell notwendig werdenden Betreuung von Einsatzkräften oder Angehörigen war auch ein Notfallseelsorger (Pfarrer Schultheis aus Wörth) vor Ort.

Einsatzende war gegen 18:00 Uhr zu verzeichnen.

© Bergwacht Aschaffenburg - Florian Geis

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