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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Mittwoch, 20. Januar 2010

Bergwacht rettet 24-jährigen Soldaten mit schwerer Schulterverletzung

Im Aufstieg zum Winterbiwak auf der Reiter Alpe gestürzt: Kameraden übernehmen Erstversorgung und Abtransport

SCHNEIZLREUTH/OBERJETTENBERG (ml) – Einen 24-jährigen Soldaten mit einer schweren Schulterverletzung haben Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing sowie Notarzt und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes am Montagmittag von der Reiter Alpe gerettet. Der Bundeswehrangehörige aus Sachsen-Anhalt war beim Aufstieg zum Winterbiwak über den Schrecksattel mit Skiern gestürzt und hatte sich schwer an der Schulter verletzt. Seine Kameraden leisteten sofort Erste Hilfe und transportieren den Verletzten mit einer Spezialtrage talwärts.

 Die Traunsteiner Rettungsleitstelle verständigte gegen 12.15 Uhr den Einsatzleiter der Bergwacht, der sofort einen Notarzt zur Schmerzbekämpfung und seine Mannschaft nachforderte. Wegen Wolken und Schneefall war ein Hubschraubereinsatz nicht möglich. Die Bergwacht konnte mit Ketten über die schneebedeckte Forststraße bis zum Wasserbehälter anfahren und dort den Patienten übernehmen, der sofort notärztlich versorgt, in den Luftrettungssack umgelagert und per Geländewagen ins Tal gefahren wurde.

 Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm den weiteren Transport zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Einsatzkräfte der Bergwacht Freilassing brachten einen Motorschlitten nach Oberjettenberg, der aber nicht mehr benötigt wurde, da das Bergwacht-Fahrzeug den Patienten-Übergabeplatz ohne größere Probleme erreichte. Insgesamt neun Bergwachtmänner waren rund zwei Stunden lang gefordert.

Autor: Markus Leitner

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