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Der Osser "brennt" - Großübung auf 1200m

Waldbrandübung fordert über 1000 Helfer von Feuerwehr und Bergwacht

Rund 1000 ehrenamtliche Einsatzkräfte von Feuerwehr, BRK und THW aus der gesamten Oberpfalz waren am vergangenen Samstag bei der Großübung am Osser im schweren Einsatz.

Die Helfer der Feuerwehr mussten bis zum Gipfel des Grossen Osser (1296 m) zwei sechs Kilometer lange Schlauchleitungen legen, mit denen es von Lambach aus 550 Höhenmeter zu überwinden galt.

Da die schmalen und unbefestigten Wege im teilweise relativ steilen Gelände nach den tagelangen Regenfällen sehr aufgeweicht und schmierig waren, musste deshalb auch mit Unfällen der schweren Fahrzeuge im Gelände gerechnet werden.

Die Bergwacht war gut auf die Übung vorbereitet und auch für Ernstfälle gerüstet.

25 Einsatzkräfte und 5 Fahrzeuge standen zur Verfügung, wobei davon die BW Lam 20 Einsatzkräfte mit Geländefahrzeug, Gebirgstrage, Sicherungsmaterial stellte und kameradschaftlich unterstützt wurde von der BW Neukirchen b.Hl.Blut mit ca. 5 Einsatzkräften, Geländefahrzeug und Gebirgstrage. So konnte die Bergwacht ihre Aufgabe gut meistern, indem sie die Feuerwehr-Einsatzkräfte im unwegsamen Gelände sicherte und die Großübung im unwegsamen Gelände sanitätsmäßig begleitete. Weitere schnelle und unkomplizierte Unterstützung erfolgte von der Region Bayerwald mit Unterstützungfahrzeug, Funktechnik, Gebirgstrage und Sicherungsmaterial.

Des Weiteren waren eingesetzt 7 Fahrzeuge des BRK-Rettungsdienstes mit ca. 20 Einsatzkräften (mit ELW und 2 NAs), sowie Einheiten der DLRG und Wasserwacht zur Absicherung des Löschhubschraubers der Polizei.

Die Bergwacht Lam stellte der FFW ihre Vorauseinsatzwache am Osser zur Verfügung, um mehrere 4m- und 2m-Relais zu installieren, damit die nötige Kommunikation der verschiedenen beteiligten Organisationen und ihren Einsatzkräften gewährleistet werden konnte. Die Vorauseinsatzwache, die mitten im Übungsgebiet liegt, bewährte sich als guter Standort für den Einsatzleiter "Berg" der Bergwacht, der so die Einsatzgruppen vor Ort ideal koordinieren konnte.

Bewährt hat sich zudem das Einsatzleitkonzept des Einsatzleitbereichs „Oberer Bayerischer Wald“ mit dem Einsatzleiter "Oberer Wald 10", der das Einsatzleitfahrzeug mustergültig einsetzte.

Der Einsatzleiter "Oberer Wald 10" koordinierte die Einsatzkräfte der Bergwacht im Lagezentrum der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) im Kolpingfamilienhotel in Lambach und war zugleich als Fachberater Bergrettung zur Unterstützung des Örtlichen Einsatzleiters gefragt

Autor: W.Paulus/W.Günthner

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