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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Tod durch Herzinfarkt

Zunächst schien dieser Sommer, was Einsätze der Bergwacht Unterammergau anbelangt, ähnlich wie der letzte sehr ruhig sehr ruhig zu verlaufen. Im September mussten wir dann doch einige Male ausrücken, um, unterstützt von Hubschraubern, verletzte Personen ins Tal zu bringen.

Am Sonntag, den 19. September wurden wir von unserer Nachbarbereitschaft Oberammergau alarmiert, dass bereits seit Samstag ein älterer Mannn aus der Augsburger Gegend im Pürschling- oder Brunnenkopfgebiet abgängig sei. Sein Auto war am Pürschling-Parkplatz in Unterammergau abgestellt, weiter fehlte jede Spur. Mit Hilfe eines SAR-Hubschraubers der Bundeswehr konnte er schließlich am Sonntag Nachmittag unweit westlich des Pürschling oberhalb des Steigs zum Brunnenkopf gefunden werden - nicht einfach angesichts der großen Zahl von Bergsteigern, die an diesem schönen Tag in unserem Gebiet unterwegs waren.

Leider kam jede Hilfe zu spät: der Mann war, wie der zusammen mit einem Polizeibergführer herbeigerufene Notarzt feststellen musste, bereits wohl am Samstag bei einer kleinen Pause einem Herzinfarkt erlegen. Zum Glück wurden wir beim Abtransport des Toten von einem Polizeihubschrauber unterstützt, so dass die Bergung noch von Einbruch der Nacht abgeschlossen werden konnte.

Ehrung für Nikolaus Luttenbacher und Robert Eckert

Kein Jahr, in dem keine verdienten Kameraden zu ehren wären. Heuer trifft dies für zwei besonders langjährige und schon verschiedentlich ausgezeichnete Mitglieder der Bereitschaft zu: Unsern Ehrenbereitschaftsleiter Nikolaus Luttenbacher, auch bekannt als 'Kloser Nick', und unseren lange Zeit als Schriftführer in der Vorstandschaft aktiven Robert 'Weggl' Eckert. Unser Sommerest am 17. Juli gibt den passenden Rahmen. Dazu berichtet das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt am 09. August 2004:

Garmischer Tagblatt vom 09.08.2004

Übung mit dem Speleoseil

Übung macht dem Meister. Das trifft natürlich auch für Bergwachtler und erst recht für Bergwacht-Anwärter zu. Deshalb führt die Bergwacht Unterammergau am 10. Juli eine Übung mit dem Speleoseil durch. Richtig interessant wird's, wenn die Platzverhältnisse beengt sind und es überall steil runter geht.

Da vergißt mancher im Eifer des Gefechts, auf seine Finger aufzupassen - gut, dass noch keine Last am Seil hängt.

Wegsanierung zum Teufelstättkopf

Starke Erosion am Weg zum Teufelstättkopf

Im Frühsommer 2004 wurde der Weg vom Pürschling Richtung Teufelstättkopf unter maßgeblicher Beteiligung der Bergwacht Unterammergau saniert. Damit wurde das bereits seit Sommer 2003 laufende Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Im Juni 2003 stellte dieBergwacht einen Antrag an die Gemeinde Unterammergau, den ersten Wegabschnitt vom Pürschling zum Teufelstättkopf neu anzulegen. Wir waren der Meinung, dass hier etwas geschehen mußte, da der Hang immer stärker erodierte. Die Wassergräben wurden immer tiefer und die Leute suchten sich immer neue Wege und Tritte. Dementsprechend war mittlerweile der Hang auf eine Breite von ca. 20m zertreten. Starke Gewitter setzten Hang ebenfalls stark zu und der Steig verwandelte sich zu einem Sturzbach.

Zunächst wurden Zuschüsse bei der unteren Naturschutzbehörde, der DAV-Sektion Bergland, im Rahmen des Programms Freizeit und Erholung und der Gemeinde Unterammergau beantragt. Die Gemeinde sagte Unterstützung für den Materialtransport zu; die untere Naturschutzbehörde war leider nicht bereit, die Angelegenheit zu unterstützen. Ebensowenig konnte aus dem Programm von Freizeit und Erholung finanzielle Unterstützung erreicht werden. Die Bergwacht bot an, das notwendige Holz zu machen.

Im Februar 2004 kam die Mitteilung, dass der Deutsche Alpenverein 5.000,-- Euro für den Wegebau zur Verfügung stellt. Danach wurde mit den Grundstücksnutzern, der Gemeinde und der Firma Dörfler sowie mit dem Alpenverein ein Termin für die Arbeiten vereinbart. Vom 17.-24. Juni legte die Fa. Dörfler aus Grainau den neuen Steig an. Das Holz zur Abstützung und für die Wasserrinnen,welches die Privatwaldgemeinschaft s kostenlos zur Verfügung stellte, wurde wie abgemacht von der Bergwacht gearbeitet. Den Kiestransport übernahm die Gemeinde. Es wurden ca. 25 cbm Kies zur Gamshütte gefahren.  Die Bergwacht übernahm noch das Abzäunen des neu angelegten Weges, um Trittschäden durch das Weitevieh zu verhindern.

 Insgesamt leistete die Bergwacht ca. 60 Stunden für den Wegebau. Die Fa. Dörfler stellte eine Rechnung von 5.700,-- Euro. Leider beteiligte sich die Alpenvereinssektion Bergland nur finanziell und nicht durch den Einsatz von Arbeitskräften. Für Brotzeit und Bier sorgten die Wirtsleute vom Pürschling Barbara und Mathias Speer.

Garmischer Tagblatt vom 22.07.2004

Hauptversammlung 2004

Am 05. März 2004 ließen wir in unserer Jahreshauptversammlung noch einmal das Jahr 2003 Revue passieren. Neben etlichen Einsätzen und allerhand Ausbildung gab es auch viel kameradschaftliches zu berichten.

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