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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Neben dem Bergrettungswache im Ort besitzt die Bereitschaft Unterammergau mit der Gamshütte eine Diensthütte am Pürschling sowie einen kleinen Stützpunkt an den Steckenbergliften.

Gamshütte am Pürschling

Der Pürschling ist das meistbesuchte Ausflugsziel im Dienstgebiet der Bereitschaft Unterammergau. Ein Stützpunkt dort ist für die Versorgung dieses Gebietes von großer Bedeutung, da speziell im Winter der Zugang - sofern kein Hubschraubereinsatz möglich ist - relativ lange dauert.

Die Gamshütte oberhalb der Pürschlinghäuser

Die Gamshütte, bereits nach dem ersten Weltkrieg als Jagdhütte erbaut, liegt kurz oberhalb der Pürschlinghäuser am Weg zum Teufelstättkopf. Für den Dienstbetrieb bietet sie neben dem beheizbaren Aufenthaltsraum mit entspr. Kochmöglichkeit auch 10 Schlafplätze und eignet sich damit für mehrtägige Dienste oder einen Zugang bereits am Vorabend.

Einem glücklichen Umstand im Jahre 1974 ist es zu verdanken, daß die Bereitschaft Unterammergau diese Hütte als Stützpunkt erwerben konnte und nicht eine neue Hütte am Pürschling erbauen mußte: der damalige Jagdpächter Curt M. Zechbauer räumte der Bereitschaft das Vorkaufsrecht für die Hütte ein, welches schließlich mit Unterstützung der Abschnittsleitung, dem Referat Bergwacht sowie den Bereitschaften Murnau und Weilheim auch in Anspruch genommen wurde. Am 15. September 1974 durften wir unsere "neue" Hütte in Empfang nehmen und einweihen. Nach den erforderlichen Ein- und Umbauten konnte bereits im Winter 1974 / 75 die Nutzung als Bergwacht-Diensthütte beginnen.

Die Wasserversorgung im Winter kristallisierte sich als Problem heraus: da die Hütte nicht ständig beheizt war, mußte für die kalte Jahreszeit die Wasserzuführung abgesperrt werden. Damit war aber auch das WC nicht mehr benutzbar. Diesem schwierigen Umstand wurde erst 1989 abgeholfen, als wir die Gamshütte um eine Holzhütte inklusive Winterklo erweiterten.

Diensthütte am Steckenberglift

Seit 1963 gibt es in Unterammergau den Skiliftbetrieb am Steckenberg. Um die Rettungszeit für Verletzte dort zu verringern,wurde im bereits 1968 eine kleine Diensthütte dort erbaut, da die Räumlichkeiten in der Talstation des Skilifts sich für einen vernünftigen Dienstbetrieb nicht eigneten. Als günstigster Standpunkt erwies sich eine Terasse auf halber Höhe der Skiabfahrt. Nachdem mit der Heimweidegenossenschaft Unterammergau als Grundstückseigentümer ein Pachvertrag abgeschlossen war und auch die Behörden ihren Segen gegeben hatten, konnte der Bau in Angriff genommen und in insgesamt 1362 Arbeitsstunden vollendet werden. Ein ausgedienter VW Käfer wurde so umgebaut, dass er als Seilwinde benutzt werden konnte (der TÜV hätte seine Zustimmung wohl eher nicht gegeben), um so den Materialtransport zu bewältigen.

Einen gehörigen Schreck jagte uns ein Brand in unserer Lifthütte am 16. März 1977 ein, verursacht durch einige Kinder, welche an der Eingangsschwelle Feuer gemacht hatten. Das schnelle Eingreifen unserer Kameraden von der Feuerwehr verhinderte zum Glück Schlimmeres; der entstandene Schaden wurde in Eigenleistung behoben.

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