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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Tagblatt vom 30.12.2005
Tagblatt vom 30.12.2005

Das Jahr scheint ähnlich zu enden, wie es begonnen hat: Mit vielen Einsätzen, um verletzte Wintersportler ins Tal zu bringen. Die erfreulicherweise 'weiße' Weihnachtszeit beschert uns wieder allerhand Arbeit, so dass wir dieses Jahr mit einem Rekord an Einsätzen abschliessen. Erstmalig musste unsere kleine Bereitschaft 35 mal in einem Jahr ausrücken - für alle Mitglieder eine Bestätigung für die vielen Ausbildungs- und Dienststunden - und gleichzeitig ein Ansporn, den guten Stand zu halten und weiter voran zu bringen.

Rollbraten vom Spieß

Internes Sommerfest am 16. Juli

Unser internes Sommerfest am 16. Juli mit Bier vom Fass und Rollbraten vom Spieß war auch heuer wieder eine gute Gelegenheit, verdiente Mitglieder zu ehren. Dabei liessen wir uns auch vom recht mäßigen Wetter nicht die Laune verderben, sondern demonstrierten die hohe Schule der Improvisation, um den Braten und uns vor dem Nass vom Himmel zu bewahren.

Unser langjähriger Kassenwart Josef Neumeier, mittlerweile schon 40 Jahre im Dienst der Bereitschaft, erhielt die goldene Ehrennadel der Bergwacht Bayern.

Tagblatt am 08.08.2005
Garmischer Tagblatt am 08.08.2005

Des Weiteren durfte die Bereitschaftsleitung eine ganz besondere Auszeichnung vergeben: Seit nunmehr 60 Jahren, also seit es die Bergwacht Unterammergau gibt, ist unser Kamerad Georg "Jörgl" Mitterer dabei. Er war im Jahre 1946 bei der Gründung  mit dabei, und über lange Jahre von 1948 bis 1973 war er als Schriftführer für die Bereitschaft tätig. Vieles aus der Anfangszeit der Bergwacht in unserem Ort wissen wir, weil der Jörgl alles detailliert und akriebisch aufgeschrieben hat. Lieber Jörgl, ein herzliches Vergelt's Gott dafür und für all die andere Arbeit, die Du für unsere Bereitschaft geleistet hast!

Garmischer Tagblatt vom 16.08.2005

Nachdem die Bereitschaft bis auf wenige Ausnahmen vollständig - inklusive unserer Jugendgruppe - zum Fest erschienen war, nutzten wir die Möglichkeit auch dazu, wieder einmal ein aktuelles Foto der Bereitschaft zu machen. Auch unsere "Senioren" einschließlich des Mitterer Jörgl gesellten sich dazu, um die Runde zu komplettieren.

Übung der Hubschrauberausbilder

Manchmal gibt es auch Kritik an der Arbeit der Bergwacht. Die mussten wir anlässlich einer Übung der Hubschrauberausbilder in der Region Hochland, welche am 10. Juni in Unterammergau stattfand, zur Kenntnis nehmen. Einer der Unterammergauer Landwirte liess geruchstark erkennen, dass er mit dem Zwischenlandeplatz der Maschine aus Penzing - die eigentliche Übung wurde im Pürschlinggebiet mit Landeplatz an der Kuhalm durgeführt - nicht einverstanden war.

Bei Tag und Nacht

Auch Anfang März gab es wieder einiges zu tun für die Bergwacht Unterammergau. Es war von Allem etwas dabei, neben den "üblichen" Versorgungen am Steckenberglift war eine Skitourengeherin per Hubschrauber aus dem Püschling-Gebiet zu retten.

Zwei Skitourengeher schliesslich fuhren im Gebiet der Kuhalm unterhalb des Teufelstättkopf  in das falsche Tal ab und landeten schliesslich bei einbrechender Dunkelheit auf der Forststrasse Richtung Unternogg, ohne dies jedoch zu erkennen. Die von den Eltern alarmierte Bergwacht Oberammergau erkannte schnell, dass sich die Gesuchten im Gebiet der Unterammergauer befanden und gaben den Einsatz weiter. Nach kurzzeitigem Handykontakt waren wir uns über das abzusuchende Gebiet ziemlich sicher. Drei Suchtrupps rückten aus, um die in Frage kommenden Wege in Augenschein zu nehmen, und so konnten die die beiden Skitouristen erschöpft, aber unverletzt auf dem Weg zwischen Wildem Jäger und Unternogg aufgenommen werden.

Hauptversammlung 2005

Am 18. Februar 2005 rief die Bergwacht-Bereitschaft Unterammergau zur Hauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft auf. Neben vielen Mitgliedern fanden sich auch Vertreter des Gemeinderats und der Presse im hoffnungslos überfüllten Ausbildungsraum des Gerätehauses ein, um das abgelaufene Jahr 2004 in den Berichten der Vorstandsmitglieder Revue passieren zu lassen. Die Neuwahlen brachten wenig Überraschendes; im Großen und Ganzen blieb die Vorstandschaft unverändert, auch wenn mancher den Hinweis fallen liess, nur noch die kommende Periode für sein Amt zur Verfügung stehen zu wollen.

Eine Jahresversammlung ist immer eine gute Gelegenheit, langjährige und verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Neben den Ehrungen durch das Rote Kreuz für unsern Ehrenbereitschaftsleiter Nick Luttenbacher und den langjährigen Schriftführer Robert Eckert war es für alle einen großen Beifall wert, als die Bereitschaftsleitung den Ehrenteller an Helmut Kratz übergab. Helmut ist sicher einer der Aktivposten in unserem Haufen, bei jeder Ausbildung, Übung oder Arbeitsdienst kann man auf ihn zählen. Er füllte viele Funktionen in unserer Bereitschaft aus, zuletzt als Hüttenwart unserer Diensthütte am Pürschling. Vielen Dank, Helmut, für all die Arbeit, in der Hoffnung, dass Du auch weiterhin mit Rat und Tat zur Stelle bist, auch ohne "offizielles" Amt!

Rodler kollidiert mit Stacheldraht

Am 08. Januar 2005 trug ein Junge kurz oberhalb des Parkplatzes am Kapella erhebliche Verletzungen im Gesicht davon, als er mit dem Stacheldraht kollidierte, welcher dieses Teil des Pürschlingwegs von der Skipiste trennt. Die Unterammergauer Bergwacht war dank Skidoo schnell vor Ort und konnte den Patienten versorgen. Nach raschem Transport ins Klinikum Garmisch wurde unmittelbar die weitere Behandlung der Verletzungen durch die dortigen Spezialisten in plastischer Chirurgie vorgenommen. Schon wenige Tage nach seinem Unfall konnte der Junge das Krankenhaus wieder verlassen, von den Folgen des Stacheldrahts ist zum Glück fast nichts mehr zu sehen.

Am selben Abend bekam die Bereitschaft Unterammergau noch mehr zu tun: kurz nach dem Unfall des Jungen stürzte beim abendlichen Zipfelbobrennen am Steckenberglift eine Teilnehmerin. Sie klagte über Schmerzen im Rückenbereich, was die Retter zu einer entsprechend vorsichtigen Behandlung veranlaßte. Den raschen und schonenden Abtransport übernahm der am Klinikum Großhadern stationierte Rettungshubschrauber "Christoph München". Letzlich verlief auch dieser Unfall glimpflich, die Verletzung sollte keine bleibenden Schäden verursachen.

Test Spalte 2

Test Spalte 3

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