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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Donnerstag, 31. Mai 2018

Bergwacht rettet zwei Wanderer mit schweren Sprunggelenksverletzungen

61-Jähriger rutscht in der Weißbachschlucht auf nassem Untergrund aus – 50-Jährige knickt beim Abstieg von der Steiner Alm um

SCHNEIZLREUTH/PIDING – Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing haben an Fronleichnam gleich zwei Wanderer mit schweren Sprunggelenksverletzungen gerettet und abtransportiert.

 

Gegen 13.45 Uhr meldete eine Einsatzkraft der BRK-Wasserwacht aus Prien am Chiemsee, die privat in der Weißbachschlucht am Ristfeuchthorn unterwegs war, über Funk bei der Leitstelle Traunstein, dass sich ein 61-jähriger Mann in der Schlucht rund 15 Gehminuten vom unteren Ende bei Schneizlreuth entfernt das Sprunggelenk gebrochen und ausgerenkt hatte. Der Urlauber aus Baden Württemberg war allein unterwegs und bei einsetzendem Regen auf dem stellenweise nassen und glitschigen Weg ausgerutscht und gestürzt. Ersthelfer, darunter der Wasserretter und eine Rettungssanitäterin der BRK-Rettungswache Freilassing, kümmerten sich um den Mann, bis die Bergwacht eintraf. Ein Notfallsanitäter der Bergwacht versorgte den 61-Jährigen medizinisch; danach transportierte ihn die Mannschaft mit der Radtrage bis zum Rettungsfahrzeug und übergab ihn an der B305 am Weinkaser an eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes, die ihn die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte.

50-Jährige knickt beim Abstieg von der Steiner Alm um

Gegen 15.30 Uhr, gerade als der Einsatz abgeschlossen war und die Bergwacht wieder an der Rettungswache ihre Fahrzeuge aufrüstete, ging ein weiterer Notruf vom Hochstaufen-Normalweg auf der Nordseite ein, wo eine 50-jährige Frau beim Wandern knapp unterhalb der Steiner Alm so unglücklich umgeknickt war, dass sie sich auch schwerer am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Leitstelle Traunstein schickte neben der Bergwacht auch den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes zum Unfallort, wobei der Reichenhaller Notarzt ebenfalls über die Forststraße so weit wie möglich in Richtung der Unfallstelle fuhr. Die Retter versorgten die Laufenerin notfallmedizinisch, schienten den Fuß, brachten die Verletzte mit der Radtrage bis zum Rettungsfahrzeug auf der Forststraße und übergaben sie dann in Urwies an die Rettungswagen-Besatzung des Teisendorfer Roten Kreuzes, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte. Der Einsatz dauerte bis kurz nach 17 Uhr.

 

Autor: BW Rei E 11 2018

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