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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Montag, 10. Juni 2013

Hochwasser in Bayern

Einsatzkräfte und Bevölkerung im Kampf gegen das Hochwasser – Bergwacht unterstützt wo sie kann

Seit dem ersten Wochenende im Juni kämpfen die Einsatzkräfte und eine Vielzahl von Freiwilligen gegen das Hochwasser in Süd- und Ostbayern an. Im Rahmen der Katastropheneinsätze sind auch die Einsatzkräfte der Bergwacht permanent gefordert. Gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr, der Wasserwacht, DLRG und den Einheiten des Bayerischen Roten Kreuzes unterstützen die Bergretter mit Ihren geländegängigen Fahrzeugen die Arbeiten in den Hochwassergebieten. Neben den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Miesbach und Rosenheim, stand der Landkreis Deggendorf im Mittelpunkt.

Ca. 500 Bergretter mit über 45 Fahrzeugen aus ganz Bayern waren von Dienstag an bis zum vergangenen Samstag vor Ort im Landkreis Deggendorf. Die Bergretter konnten dabei, Dank der großen Bodenfreiheit der Fahrzeuge, insbesondere bei der Evakuierung und Rettung von Personen wertvolle Hilfe und Unterstützung leisten.  Zur Koordinierung dieser Vielzahl an Kräften und Rettungsmittel erfolgte auch der Aufbau eines eigenen Funknetzes. Dies gelang durch die Unterstützung eines Funkfahrzeuges des Hilfskontingentes aus Oberfranken und durch den Einsatz der neu entwickelten Technikfahrzeuge der Bergwacht. Im Rahmen der Einsatzführung wurden auch die eingesetzten Hubschrauber von Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr koordiniert. Die Einsatzhubschrauber mit Seilwindeneinrichtung wurde jeweils mit einem Berg- und einem Wasserretter als ergänzendes Besatzungsmitglied besetzt. Die Feuerwehr Deggendorf ermöglichte mit Räumlichkeiten in Ihrer Hauptwache das Zusammenwirken aller Einsatzeinheiten.

Erst am Samstag, nachdem die Deichbruchgefahr weitgehend ausgeschlossen werden konnte,  war es möglich die Zahl der Rettungskräfte der Bergwacht für mögliche Evakuierungen und Rettungseinsäte zu verringern. Nachwievor stehen aber die Bergretter aus dem Bayerischen Wald unter der Koordination der Sanitätseinsatzleitung für weitere Rettungseinsätze und Hilfeleistungen bereit.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Bevölkerung vor Ort. Unmittelbar Betroffene, Mitbürger und Freiwillige kämpfen  gemeinsam gegen die Auswirkungen des Hochwassers. Tag und Nacht  wurden gemeinsam mit Feuerwehr und  Einsatzeinheiten von THW und Bundeswehr Deichanlagen befestigt, für die Versorgung gesorgt und unmittelbar Betroffene unterstützt.

 

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