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Samstag, 12. Januar 2019

Bergwacht im Dauereinsatz

Schneemengen fordern die Bergwacht an vielen Stellen in Bayern seit Tagen nicht nur am Berg. Zusätzliche Kräfte aus ganz Bayern unterstützen in den Alpenlandkreisen.

12.01.2019/ Bad Tölz/Obb. Die Schneemengen der vergangenen Woche und der angekündigte weitere Schneefall binden rund 250 Einsatzkräfte der Bergwacht zusätzlich zum Regeldienst in der Bergrettung. In den betroffen Landkreisen im Katastrophenfall, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Traunstein und Berchtesgadener Land sind die Bergretterinnen und Bergretter permanent gefordert.

Im Schwerpunkt gilt es Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THWs und der Bundeswehr auf den Dächern zu sichern und bei den Schaufelarbeiten zu unterstützen. Bei schwierigen Straßenverhältnisse erfolgte die Unterstützung des Landrettungsdienstes mit Geländefahrzeugen. In abgeschnittenen Siedlungsbereiche wie dem Spitzingsee waren Bergretter vor Ort für die medizinische Notfallversorgung abgestellt. Im stark von den Schneemengen betroffen Priental mit den Gemeinden Sachrang und Aschau, übernahm die Bergwacht mehrere Notfalleinsätze im Ortsbereich.Darüber hinaus stehen Schneefahrzeuge bereit, um ggf. auch bei Sperrungen auf der Autobahn Hilfe leisten zu können.

Einsatzleiter der Bergwacht sind in allen Führungsgruppen der Katastrophenstäbe in den Landkreisen mit eingebunden. Die unterstützenden Bergwachten aus dem Alpenvorland wie z.B. Weilheim und München sind mit aller Kraft zusätzlich vor Ort. In Anbetracht der anhaltenden Lage werden 80 Einsatzkräfte der Bergwacht aus dem bayerischen Wald und den drei fränkischen Regionen (Fichtelgebirge, Frankenjura und Rhön-Spessart) die Arbeiten in den kommenden Tagen im Chiemgau unterstützen.

Zu den Arbeiten im Tal und in den Ortschaften gilt es gleichzeitig den Rettungsdienst am Berg und in den Skigebieten zu gewährleisten. Bei möglichen großen Tallawinen wie in Marktschellenberg und am Freitag in der Ramsau, ist die Bergwacht per se gefordert. Für die Suche nach möglichen verschütteten Personen oder Fahrzeugen setzt die Bergwacht Suchhunde und technische Suchgeräte ein.

Die intensiven Lawinensprengungen im Allgäu und auch im Oberland werden von Einsatzkräften der Bergwacht unterstützt. Die angekündigten Niederschläge bedeuten auch für die Bergwachtbereitschaften im Allgäu eine erhöhte Alarmbereitschaft und ggf. zusätzliche Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzes.

 

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