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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Absturz am Klettersteig "Hausbachfall"

Für die Bergwacht Reit im Winkl wurde der Juli zu einem doch etwas intensiven Einsatzmonat, mussten wir bereits am 31.7.2013 wieder zu einem Bergunfall ausrücken. Meldebild lautete Absturz am Klettersteig "Hausbachfall"

Als wir zur Unfallstelle kamen fanden wir einen abgestürzten Klettersteiggeher im Bachbett des Wasserfalles liegen.

Die Absturzursache war für uns völlig unerklärlich – das Klettersteigset hing noch am Klettersteig - .

Nach Erstversorgung durch die Bergwacht und mit Mithilfe von weiterem Klettersteiggehern wurde der Verunfallte mit dem Hubschrauber "Christopherus 4" mittels Taubergung aus dem Wasserfallbereich geborgen.

 

Bei der Unfallaufnahme durch die Alpinpolizei wurde festgestellt, dass sich der Verunfallte in seinem Klettersteigset unsachgemäß eingehängt hatte und dadurch beim Unfall keine Sicherheit mehr vorhanden war und somit der Absturz aus doch großer Höhe mit mehreren schweren Verletzungen endete.

Die Bergwacht appelliert an alle Klettersteigbenützer unbedingt Ausrüstung und den  sog. „Partnercheck“ durchzuführen, denn es kann fatal enden wenn hier Fehler gemacht werden.

MTB-Fahrer - tödlich verunglückt

Die Bergwacht Reit im Winkl wurde am 22.7.2013 von der Polizei zu einer Suchaktion nach einem vermissten MTB-Fahrer angefordert, leider hatte sie dann nur noch die traurige Aufgabe hier den Bergradler Tod und abseits  unterhalb der Bergstraße zur Hindenburghütte zu bergen.

Der Radler war mit einem Kameraden von St.Johann i.T.  kommend über Weißstein und Klausenberg auf dem Weg zur Eggenalm. Auf der steilen Anfahrt zur HIndenburg-hütte an diesem heißen Tag verunglückte er.

Der Unfallort konnte von der Straße nicht eingesehen werden, sodass der Verunfallte erst nach intensiver Suche am Abhang durch die Bergwacht entdeckt und dann geborgen wurde.

Die Bergwacht war mit 11 Mann im Einsatz und mit Unterstützung der Alpinpolizei wurde der Unfall und Abtransport abgewickelt.

05.09.2012

Urlauberin im Bereich Wetterkreuz verunglückt

Mit dem Rettungshubschrauber CH 14 musste am 4.9.12 eine Urlauberin unter Mithilfe der Bergwacht Reit im Winkl gerettet werden. Gegen die Mittagszeit befand sich die Frau in Begleitung auf einer Wanderung im Bereich des Wetterkreuzes. Auf dem Steig zwischen Liebberg Diensthütte und Hutzenalm kam sie auf einem schmalen, aber normalerweise gut begehbaren Steig irdenwie zu Sturz. Unglücklicherweise ist der unmigttelbar angrenzende Hang sehr steil, so dass die Absturzhöhe ca. 25 Meter betrug.

Die Bergwacht Reit im Winkl zusammen mit dem CH 14 waren mehr als 2 Stunden mit der Bergung beschäftigt. Die hohen Bäume und die Gelände-struktur machten es notwendig, nach der komplizierten Erstversorgung die Verunfallte auf den Steig hinauf zu schaffen und dann noch auf dem Weg weiter zu transportieren. Erst dann war eine Stelle vorhanden von der  aus die Verunfalte mit dem Bergtau ausgeflogen werden konnte. Die Bergwacht war mit 10 Mann im Einsatz.

 

10.08.2011

Schwierige Rettung - Wanderunfall

Am 10.8.2011 um 15:00 Uhr wurde die Bergwacht zu einem dem Meldebild abgegeben leichteren Einsatz alarmiert, es zeigte sich aber dann, dass wir hier aufs äußerte gefordert wurde. Die betroffen Personen befanden sich in einem Gelände, wo ein Wanderer nichts verloren hätte – kein Steig – steile Felsdurchsetzebereiche – das Unfallopfer lag in einer Wasserfallrinne, es war in der NO-Seite des Zwerchenberges. Wir mussten uns durch Windwurf, steile, nasse Grasflanken zu ihnen vorkämpfen, es zeigte sich bald, dass wir hier eine schwierige Bergung vor uns haben, dies geht  nur mit Mithilfe eines Hubschrau-bers mit Windenausrüstung.

Gegen 17:00 Uhr kam dann die Windenmaschine vom ADAC aus München und die Verunfallte wurde dann mit dieser geborgen und ins Krankenhaus geflo-gen. Die Rückkehr für uns und den Begleiter war nur mit Seilgeländesiche-rungen, welche, mehrmals auf und abgebaut werden mussten möglich.

Die Verunfallte und deren Begleiter hatten mehre Schutzengel – Handyver-bindung - Wetterglück und eine verhältnismäßige nicht allzu schwere Ver-letzung, ein Absturz mit noch größeren Folgen wäre in diesem Gelände nicht ausgeschlossen gewesen.

Einsatzende für uns war dann 19:00 Uhr, mit dem Resümee Glück gehabt, für Alle beteiligten.

Es zeigte sich hier wieder, die Wanderer sollten auf den ausgeschilderten Wanderwegen bleiben um sich und andere nicht zu gefährden

 

Bergwachteinsatz - Absturz eines Wanderer

Am 11.2.2011 wurde die Bergwacht Reit im Winkl um 16:30 zu einen Wanderunfall alarmiert. Beim Eintreffen am Ausgangspunkt erhielten wir die Auskunft dass ein Wanderer abgestürtzt sei. Nach einer schwierigen Anfahrt auf einer mit Schnee und Eis bedeckten Almstraße kamen wir in die Nähe der Absturtzstelle und sahen,dann die Person ca. 60 Meter unterhalb eines Steilhanges in einem Graben liegen. Aufgrund der schwierigen Hanglage war es nicht möglich,dass der Hubschrauber CH 14 hier landen könne, so musste dieser in der Nähe der Alm landen. Es wurde dann der Notarzt und der Rettungsani von uns ein mit dem Fahrzeug und dann zu Fuß zum Verletzten gebracht. Nach der Versorgung verbrachten wir den Verletzten mit dem Akia ins Tal, bis der Hubschrauber  ihn aufnehmen konnte. Eine Bergetaurettung war aus Zeitgründen und problemati-schen Gelände nicht möglich, sodass nur der Transport mit dem Akia durchge-führt werden konnte. Der Verletzte zog eine schwere Kopfverletzung zu und klagte über Beschwerden im Rücken- und Beckenbereich. Gegen 18:15 Uhr war dann der Einsatz beendet, es waren 7 Bergwachtangehörige im Einsatz, es war dies wieder ein anderer Einsatz als unsere üblichen Einsätze auf der Piste.

28.04.2010

Mit Gleitschirm Landung im Baum am 25.4.10

Am 25.4.10 wurden wir von einem Gleitschirmunfall alarmiert. Als wir am Unfallort ankamen sahen wir in welchen schwierigen unwegsamen mit felsdurchsetzen Gelände sich die Verunfallte befand. Die Gleitschirmfliegerin hing mit ihrem Schirm in einer ca. 30 m hohen Tanne, der Schirm war im Gipfel-bereich voll über dem Baum hängend. Für uns gab es nur die Rettung mit einer Windenmaschine, um nicht noch die Verunfallte mehr zu gefährden. Beim Anflug zeigte sich,dass eien Windenrettung nicht möglich war, denn das Windenseil lief durch den Gleitschirm und für eine Kapprettung gäbe es Probleme für Retter und Verunfallte.

 Es wurde nun der Retter mit Winde im Baum abgesetzt und er seilte,dann mit dem Seil die Verunfallte und sich zum Boden und dann wurd dei Person zum nächsten besseren Platz gebracht wo sie dann mit Aufwinchen dem Hubsch-rauber übergeben wurde und dann ins Krankenhaus überstellt wurde. Aufgrund ihrer glücklichen leichten Verletzung war diese Rettung die einfachste Lösung. Dank Unterstützung durch die Bundespolizei mit eine EC 155 Winden-maschine konnter die doch intensive Rettung durchgeführt werden. Von Seiten der Bergwacht Reit im Winkl waren 7 Kameraden im Einsatz

11.04.2010

Vermister Langläufer

Im Bereich Oberhemmersuppenalm wurde von der Bergwacht Reit im Winkl mit Zusammenarbiet der Polizeihubschrauberbesatzung ein verirrter Langläufer nach Einsatz mit der Wärmebilkdkamera am 11.04.10 gegen 02:40 Uhr gefunden.

Der Langläufer hat sich auf der Langlauftour "Oben ummi" Hemmersuppenalm über Straubinger-Haus-Durchkaser zum Skigebiet Steinplatte verlaufen, auf Grund einsetzen von Schneefall und Nebel kam er von der Spur ab. Am 10.4. um 23:10 Uhr wurde die Bergwacht Reit im Winkl verständig, dass ein Langläufer vermisst sei. Über Handy konnte groß der Bereich eingrenzt werden wo er sich ungefähr befinde. Nachdem aber doch noch große Unsicherheit über den Ort bestand, wurde mit Mithilfe der Polizei "Edelweiß 7" und dessen Wärmebildkamera der Vermisste im Bereich einer Forstdiensthütte "Pflegereck" festgestellt. Der Vermissste wurde dann von der Bergwacht nach 1 1/2 Std. Anstieg, mit Schneeschuhen, gegen 2:40 am 11.4. bei der Hütte aufgefunden ohne gesundheitlichen Problemen, bis auf kalte Füße, wurde er dann nach langem Abstieg zu seinen Ausgangspunkt - Parkplatz in Blindau - gebracht. Der Vermiste hatte sich zum Glück an die Anweisungen der Bergwacht verhalten und hat bei der Forsthütte gewartet und nicht auf eigene Faust versucht einen Abstieg zufinden. Es war noch gut den Verhältnissen passen ausgerüstet, aber ohne Taschenlampe. Für die Bergwacht war dann der Einsatz gegen 4:40 Uhr am Sonntagmorgen zu Ende.

SCHLANGENBISS am 27.7.09

Eine Schülergruppe aus dem Achental befand sich auf Bergwandertagen auf der Eggenalm/Fellhorn bei Reit im Winkl. Gegen späten Nachmittag wurde ein Jugendlicher bei Spielen in der Nähe einer Alm von einer Viper/Kreuzotter in die Hand gebissen, vermutlich beim Anheben von Steinen. Ein zufällig auf der Hütte anwesender Bergwachtkamerad verständigte die Leiststelle und so wurden wir gegen 20:00 Uhr verständig hier den Jungen abzuholen. Der Zustand war verhältnissmäßig stabil, er klagte nur über doch starke Schmerzen im Handbereich. Nach Versorgung durch unseren Bergwachtarzt und ruhigstellung mit einer Schiene wurde der Patient zum Parkplatz nach Blindau mit dem BW-Fahrzeug gebracht und dann mit dem Rettungswagen ins Kranekhaus zur weiteren Beobachtung überstellt. Wichtiger Hinweis bei Schlangenbissen umbedingt Ruhigstellung des betroffen Bereiches, kein Druckverband, da dadurch noch mehr lokale Gewebezerstörung auftreten könne.

Bereits am Tag vorher wurden wir zu einen Wanderer gerufen,welcher durch Höhenangst nicht ,mehr weitergehen konnte und zwar im Bereich des Scheffelsteiges am Hausberg.

Einsatz Forstunfälle in Reit im Winkl

Frühsommereinsätze:

Innerhalb von 14 Tagen wurden wir im Juni zu zwei Forstunfällen gerufen. Der erste Einsatz war im Gebiet der Brachspitze, hier muste ein Forstarbeiter mit einer schweren Verletzung mittels Taubergung aus dem steilen Gelände geborgen werden. Die Bergwacht war mit 4 Mann im Einsatz und Dank der Mithilfe der Forstarbeiter und der Rettungskräfte vom BRK konnte der Verletzte vom CH 14 zum Landepaltz nach Seegatterl und weiter in das Krankenhaus Traunstein verbracht werden. Hier zeigte es sich, dass im alpinen Steilgelände die Zusammenarbeit aller sehr wichtig ist und die Ausbildung mit dem Hubschrauber sehr notwendig ist um hier eine schonende und rasche Rettung zu ermöglichen.

Der zweite Einsatz war im Bereich Hochscharten/Gräben, auch hier waren wir mit 6 Mann im Einsatz. Auch hier wurde der Verletzte mit dem Hubschrauber ausgeflogen, nachdem er an der Unfallstelle durch die Bergwacht und dem Notarzt versorgt war. Eine Taubergung war diesmal nicht notwendig, der Verunfallte wurde mittels Trage zum Landeplatz gebracht. Das große Problem bei diesem Unfall war, dass der Unfallmelder am Unfallort keine Handyverbingund zur Leitstelle aufnehmen konnte un dca. 3 km laufen mußte um die Meldung abzugeben.

Bei diesen Unfällen zeigte es sich wie gefährlich die Forstarbeiten sind um diese Stumrschäden aufzuarbeiten. Wir wünschen allen Verunfallten auf diesem Wege die besten Genesungswünsche.

Einsatz Forstunfall 12.09.08

Am 12.9. wurden wir über den Meldeempfänger zu einem Forstunfall im Steilgelände - Heuchenberg - verständigt. Nachdem wir mit unserm Einsatzfahrzeug zum Treffpunkt kamen, wasr bereits BRK und CH 14 anwesend. Für uns war dann die Aufgabe Mithilfe bei der Versorgung des Verunfallten im Steilgelände und die Vorbereitung zum Ausflug mit dem Bergetau. Nachdem der Verunfallte versorgt war, durch den HS-Arzt und BRK ,wurde dieser mit dem Arzt am Bergetau zum Landeplatz ausgeflogen. Der Verunfallte wurde dann mit dem Chr. 14 nach Traunstein geflogen. Anmerkung hierzu: Es wäre sicherlich besser wenn beim Meldebild hier gleich die Bergwacht mit verständigt wird und nicht erst, wenn man merkt man brauche uns doch. Wir waren hier mit 4 Mann im Einsatz.

01.08.2007

Kletterunfall

KLETTERUNFALL nach SEILRISS:

Am 1.8. wurden wir zu einem Kletterunfall am " Auer Wandl" im Erdtal in der Nähe von Oberwössen gerufen. Als wir mit 4 Mann dort ankamen fanden wir die Verunfallte am Boden liegend vor. Kurz vor uns war bereits das BRK und begann mit der Versorgung und zeitgleich kam mit uns die Polizei zur Unfallstelle. Die Verunfallte hatte äußerlich größere Verletzungen an beiden Knie und eine Kopfplatzwunde. Nach Rücksprache mit den Beteiligten erfuhren wir, dass der Absturtz aus ca. 6 Meter höhe erfolgte. Aufgrund der Absturzthöhe wurde der Hubschrauber angefordert, man kann nie bei solchen Fällen innere Verletzungen ausschliesen. Nachdem ein Anladen am Unfallort nicht möglich war wurde die Verunfallte nach Versorgung durch BRK/Bergwacht mit den Notarzt vom HS, mit dem BRK zum Landeplatz ca. 1 km oberhalb der Unfallstelle verbracht und dann in das Krankenhaus nach Traunstein überstellt. Nach Rückkehr zum Unfallort wurde hier festgestell, dass der Unfall durch einen Seilriß entstanden ist. Das Seil wurde von der Polizei eingezogen und wird zur Überprüfung weitergeleitet. Es ist sicherlich für uns und die Beteiligten wichtigt, was hier die Ursache des Seilrisses ist festzustellen.

20.02.2008

Suche nach Langläufer

Suchaktion nach vermisstem Langläufer aus Wasserburg

Einen größeren Einsatz hatte die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl im Zuge der Suche nach einem vermissten Langläufer aus Wasserburg durchzuführen, der aber leider nur noch tot geborgen werden konnte.

Nachdem am Nachmittag des 6. Februar der PKW des Vermissten auf dem Parkplatz eines örtlichen Discount-Marktes von der Polizei aufgefunden worden und ein erster Suchflug mit dem Polizeihubschrauber ohne Erfolg geblieben war, wurde die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl am Abend des gleichen Tages von der Polizei zur Vermisstensuche hinzugezogen. Eine Befragung der Angehörigen ergab, dass der Vermisste bereits am Sonntagnachmittag (3. Februar) zu einer Langlauftour vermutlich Richtung Reit im Winkl aufgebrochen und von dieser nicht zurückgekehrt war, was die Familie zu einer Vermisstenmeldung am Montagnachmittag veranlasst hatte. Erst das Auffinden des Fahrzeuges in Reit im Winkl am Mittwoch hatte jedoch die Vermutung erhärtet, dass er als Ziel Reit im Winkl ausgewählt hatte. Über die Wahl des Gebietes konnten nur vage Vermutungen angestellt werden, der Bereich Hemmersuppenalm/ Pflegereck war dem Vermissten jedoch von früheren Touren bekannt. Zudem war es nach Auskunft der Angehörigen eine Vorliebe des Vermissten, besonders solche Gebiete aufzusuchen, die sonst nur von wenigen anderen Sportlern begangen werden.

Die Einsatzleitung legte fest, noch am gleichen Abend in einer ersten Suchaktion den Bereich oberhalb der Nattersbergalm in Richtung Pflegereck-Diensthütte und Hemmersuppenalm auf dem Wanderweg abzusuchen, da nur dieser in der Dunkelheit ohne größere Gefährdung der Suchmannschaften begangen werden konnte. Zu unserer Unterstützung konnten wir auch auf einen Lawinenhundeführer der Bergwachtbereitschaft Marquartstein zurückgreifen. Nicht zuletzt auch aufgrund des einsetzenden starken Schneefalls konnten wir in diesem Gebiet keine verwertbaren Hinweise finden, sodass die Suche gegen 1.30 Uhr früh ergebnislos abgebrochen wurde.

Am Donnerstag, den 7. Februar, wurde das gesamte Gebiet Hemmersuppenalm- Hindenburghütte großräumig von Suchmannschaften unserer Bereitschaft, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und Mitgliedern der Hundestaffel der Polizei – zunächst noch bei starkem Schneefall – abgesucht. Zudem kam am Nachmittag, als sich das Wetter gebessert hatte, nochmals der Polizeihubschrauber zum Einsatz, jedoch ohne Erfolg.

Im Rahmen der Absuche eines Lawinenkegels mit einem Diensthund der Polizei konnte der Vermisste am Vormittag des 8. Februar (Freitag) im Gebiet Großer Steinbach in unwegsamem Gelände aufgefunden werden. Der Verunfallte hatte aller Wahrscheinlichkeit nach einen schmalen Steig gewählt, der auch im Sommer nur von sehr trittsicheren Personen begangen werden kann und somit auch in den gängigen Wanderkarten nicht eingetragen ist. Beim Begehen dieses Steilgeländes ist er vermutlich mit den Langlaufskiern abgerutscht und in der Folge ca. 150m durch felsdurchsetztes Gelände, welches in einem alten Lawinenkegel endet, abgestürzt, wodurch er zu Tode kam.  Durch den Neuschnee, der seit Sonntag gefallen war und ihn bedeckt hatte, konnte der Verunfallte auch vom Hubschrauber aus nicht entdeckt werden.

Die Totenbergung wurde von der Bereitschaft Reit im Winkl in Zusammenarbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei mit dem Polizeihubschrauber mittels Winde durchgeführt.

Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften der Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl, dem Lawinenhundeführer der Bereitschaft Marquartstein und der Polizei für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Suche und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

 

28.02.2008

Bergetaurettung Wanderin

Vier Tage nach der großen Suchaktion nach dem Langläufer ging für uns wiederum der Alarm „ Meldung Wanderin auf dem Weg zur Hindenburghütte über Sprungschanze gestürzt und Verdacht auf Sprunggelenkfraktur“. Nachdem der Wanderweg nur zu Fuß erreichbar (steiles Waldgelände) ist, hieß es für uns, aus Zeitgründen die Rettung mit dem Hubschrauber durchzuführen. Die Leitstelle schickte uns Chr. 14 und so wurden am Landeplatz nachdem dieser gelandet war die Vorbereitung für eine Taubergung mit dem variablen Tau (25m) eingeleitet und anschließend zwei Retter nacheinander zur Unfallstelle gebracht. Die Verunfallte wurde nach Erstversorgung durch das Vorausteam mit dem Bergesack zum Zwischenlandeplatz gebracht. Nach Versorgung durch den Notarzt (Sprunggelenk-fraktur mit Bänderverletzung) wurde diese ins Klinikum nach Traunstein geflogen. Bei dieser Bergung zeigte es sich wie wichtig es ist, dass die Zusammenarbeit Bergwacht und Hubschrauberteam ohne Probleme über die Bühne geht.

 Der bisherige Winter ist für die Berg-und Skiwacht doch auch wieder mit viel Einsatz verbunden, haben wir doch bereits 200 Verunfallte Skifahrer zu betreuen und abzuwickeln und so kommen wir nicht aus der Übung.

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