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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Sonntag, 22. Juni 2008

Erschöpfung nach Watzmannüberschreitung

Freitag Abend gegen 21 Uhr hieß die Meldung an den Funkempfängern der Bergwacht Ramsau : Vemisstensuche am Watzmann“.

Weil trotz des längsten Tages im Jahr die Dunkelheit herannahte, war in Bezug auf einen offensichtlich notwendigen Hubschraubereinsatz Eile geboten: Gleichzeitig mit der Anforderung des Traunsteiner Rettungshubschraubers wurde über die Polizeiinspektion Berchtesgaden „Edelweiß“ für einen nächtlichen Sucheinsatz voalarmiert, was sich aber als unnötig herausstellen sollte.

Der per Mobiltelefon gemeldete Notfall entpuppte sich als ein 41jähriger Bergsteiger aus Landstuhl, der sich bei der Watzmannüberschreitung offensichtlich völlig überfordert hatte und am sogenannten Goldbrünndl mit heftigen Krämpfen erschöpft auf Hilfe wartete. So zumindest die Aussage eines Melders auf der Wimbachgrieshütte, der vorausgeeilt war.

Während zwei Bergretter noch in einer Blitzaktion von Christoph zur Watzmannsüdsseite geflogen wurden, machte sich eine weitere Rettungsmannschaft mit dem Geländewagen auf ins hinterste Wimbachgries.

Die Dreiergruppe mit dem Erschöpften hatte den Abstieg fortgesetzt, für eine deswegen notwendige Taubergung wäre es wegen der hereinbrechenden Dunkelheit dann zu spät gewesen. So machten sich die Männer der Bergwacht sozusagen an die Verfolgung und brachten den Erschöpften letztlich sicher gegen 23 Uhr zu Tal und zum wartenden Geländewagen.

Wieder in Sicherheit und relativ rasch erholt, bezweifelte der Gerettete plötzlich die Notwendigkeit seines Rettungseinsatzes, musste sich aber letztlich doch eines Besseren belehren lassen und einen Arzt aufsuchen.

 

 

 

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