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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Dienstag, 18. März 2008

Lawinenabgang endet glimpflich

RAMSAU (ml) – Ein gewaltiger Lawinenabgang im Watzmannkar endete am Samstagmittag glimpflich: Bei einem ersten Überflug konnte die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ feststellen, das keine Tourengeher von den Schneemassen verschüttet wurden.

Ein Zeuge in Berchtesgaden hatte den Abgang der rund 400 Meter breiten und 600 Meter langen Lawine per Fernglas vom Tal aus beobachtet und kurz nach 12 Uhr einen Notruf abgesetzt. Der sofort von der Rettungsleitstelle Traunstein verständigte Einsatzleiter der Bergwacht Ramsau schickte den Rettungshubschrauber „Christoph 14“ direkt zu einem ersten Suchflug ins Watzmannkar, wo die Besatzung noch aus der Luft feststellen konnte, dass keine Skispuren im großen Lawinenkegel endeten. Auch beim Abgang einer zweiten kleineren Lawine wurde niemand verschüttet.

Der ebenfalls alarmierte Polizeihubschrauber „Edelweiß 8“ nahm einen Bergwacht-Lawinenhundeführer in Siegsdorf auf, wurde aber am Watzmann nicht mehr benötigt. Vier Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und ein zweiter Lawinenhundeführer standen in Bereitschaft, mussten aber ebenfalls nicht mehr ausrücken. Fünf Tourengeher in der Nähe der Abgangstelle hatten großes Glück und kamen mit dem Schrecken davon. „Es grenzt an ein Wunder, dass beim Abgang einer derart riesigen Lawine niemand verschüttet wurde. Die Lawinensituation in den Höhenlagen ist derzeit aufgrund der starken Windverfrachtungen während der vergangenen Tage und wegen der hohen Temperaturen äußerst prekär“, warnt der Leiter der Ramsauer Bergwacht Rudolf Fendt.

 

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