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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Sonntag, 27. September 2009

Bergsteigerin am Untersberg tödlich abgestürzt

MARKTSCHELLENBERG (fz/ml) – Eine 38-jährige Bergsteigerin aus Bad Ischl ist am Sonntagmittag am Untersberg im Bereich Mittagsloch rund 200 Meter tief tödlich abgestürzt.

Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der Bergwacht Marktschellenberg und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnten die Frau trotz intensiver Wiederbelebungsversuche nicht mehr retten.

Laut Polizei war die Frau aus Bad Ischl mit ihrem Mann auf einer Bergtour auf den Untersberg unterwegs. Sie durchstiegen den Berchtesgadener Hochthronsteig und stiegen dann durch das so genannte Mittagsloch ab. In dem steilen Gelände unterhalb des Mittagsloches, das teilweise mit Stahlseilen versichert ist, stürzte die Frau aus noch ungeklärter Ursache etwa 200 Meter ab.

Der sofort alarmierte Einsatzleiter der Bergwacht Marktschellenberg forderte neben seiner Mannschaft den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ an. Per Rettungstau wurden der Notarzt und ein Bergwacht-Luftretter vom Piloten an der Unfallstelle abgesetzt; trotz intensiver Wiederbelebungsversuche konnten sie die lebensgefährlich verletzte Frau nicht mehr retten – sie war nach ärztlicher Einschätzung vermutlich sofort tot.

Der Ehemann der Abgestürzten und eine weitere Begleiterin wurden durch zwei weitere Bergwacht-Einsatzkräfte gesichert, am Rettungstau ins Tal geflogen und durch drei Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams der Bergwacht psychisch betreut. Ein Bergführer der Polizei nahm den Unfallhergang auf. Die verstorbene Frau wurde per Winde in einen Hubschrauber aufgenommen und ins Tal geflogen.

 

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