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Einsätze

Mittwoch, 17. Juli 2019

Bergwacht Ramsau rettet erschöpftes Paar am Watzmann-Hocheck

Missglückte Überschreitung führt zu achtstündigem Nachteinsatz

15./16.07.2019 - Am Montag Abend um 18:20 Uhr wurde die Bergwacht Ramsau von der Integrierten Leitstelle Traunstein zu einer erschöpften Person im Bereich Watzmann Hocheck alarmiert. Bei einem ersten Überflug mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 konnte die Einsatzstelle bereits erkannt werden.

Der unmittelbar folgende Versuch, zwei Bergretter am Hocheck abzusetzen, scheiterte jedoch aufgrund schnell wechselnder Bewölkung am Watzmann. Die zwei Bergretter stiegen zu Fuß über den Normalweg zur Einsatzstelle am Hocheck auf. Währenddessen verdichtete sich das Lagebild und es wurden Vorbereitungen für einen Abtransport in der Gebirgstrage getroffen, da die Patientin zunächst nicht mehr gehfähig war.

Christoph 14 flog zwischenzeitlich Material und weitere Bergretter zum Watzmannhaus und dann am Tau so weit wie möglich unter die Wolkendecke, um den terrestrischen Abtransport vorzubereiten. An der Einsatzstelle wurde die Patientin versorgt und versucht, den Abstieg zum Watzmannhaus am kurzen Seil zu bewältigen. Mit Einbruch der Nacht musste Christoph 14 zurück nach Traunstein fliegen - es hatte sich bis dahin keine Lücke in der Wolkendecke ergeben.

Nach drei Stunden Abstieg erreichten die inzwischen sieben Bergretter um 23:00 Uhr das Watzmannhaus, wo die Patientin die Nacht verbringen konnte um wieder zu Kräften zu kommen. Die Bergretter der Bergwacht Ramsau stiegen nach einer Brotzeit ins Tal ab. Der Einsatz endete gegen 02:00 Uhr.

Autor: Bergwacht Ramsau

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