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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Donnerstag, 12. August 2010

Forstarbeiter durch gefällten Baum schwer am Rücken verletzt

Bergwacht Ramsau versorgt 38-Jährigen im Bergwald bei Eckau

RAMSAU (ml) – Ein einheimischer 38-jähriger Forstarbeiter ist am Donnerstagvormittag im Bereich Eckau oberhalb von Ramsau durch einen herabfallenden Baum schwer am Rücken verletzt worden. Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ versorgten den Mann im Bergwald und flogen ihn per Rettungstau ins Tal.

Der Mann war nach Angaben der Polizeiinspektion Berchtesgaden gegen 8.45 Uhr mit Baumfällarbeiten beschäftigt, als er von einer gefällten Fichte getroffen wurde. Seine beiden Kollegen leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin die Bergwacht Ramsau, die mit einem Motorrad und einem Geländefahrzeug in Richtung der rund 100 Meter abseits der Forststraße gelegenen Einsatzstelle ausrückte.

Während der Verletzte im Bergwald medizinisch erstversorgt und in einer Vakuummatratze gelagert wurde, traf die nachgeforderte Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ am Tallandeplatz in Ramsau ein. Der Pilot setzte Notarzt und Luftretter mit einem 50 Meter langen Rettungstau zwischen den Bäumen an der Einsatzstelle ab und flog Retter und Patient danach per Tau ins Tal. Zur weiteren Behandlung musste der Verletzte mit dem Hubschrauber ins Salzburger Unfallkrankenhaus eingeliefert werden. Fünf Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau waren rund zwei Stunden lang gefordert.

Verletzten Bergführer vom Watzmann gerettet

Bereits am Montag mussten die Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ einen verletzten einheimischen Bergführer aus rund 2.400 Metern Höhe vom Watzmann retten.

Der Mann war mit einer Gruppe in der Ostwand unterwegs, wo er von einem herabfallenden Stein verletzt wurde. Trotz der Verletzung stiegen die  Bergsteiger weiter bis zur Südspitze auf, wo sich der Bergführer von der Gruppe trennte, die weiter zum Watzmannhaus ging. Im Abstieg verschlechterte sich der Zustand des Verletzten, der daraufhin in rund 2.400 Metern Höhe trotz schlechter Netzanbindung per Handy einen Notruf absetzen konnte. Die Besatzung von „Christoph 14“ startete mit einem Bergwacht-Luftretter an Bord und nahm den Mann am Berglandeplatz in die Maschine auf. Nach dem Transport ins Tal begab sich der Bergführer selbst in ärztliche Behandlung. 



 

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