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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Dienstag, 29. Juni 2010

14-Jähriger bei Absturz am Malerwinkel verletzt

Schönau am Königssee - Schwieriger Einsatz oberhalb des Königssees: Patient 60 Meter abgeseilt und per Rettungstau ausgeflogen

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Ein 14-jähriger Einheimischer ist am Montagabend 200 Meter oberhalb des Aussichtspunkts Malerwinkel am Königssee mindestens drei Meter tief abgestürzt. Der mittelschwer verletzte Junge musste von Einsatzkräften der Bergwacht Berchtesgaden und dem Rettungsdienst des Roten Kreuzes im steilen Bergwald notärztlich versorgt und per Rettungstau am Hubschrauber abtransportiert werden.

Die Bergwacht Berchtesgaden hatte gerade einen gestürzten Patienten an der Priesbergalm versorgt, der mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen wurde. Kurz nach 17.30 Uhr schickte die Integrierte Leitstelle Traunstein eine Krankenwagen-Besatzung des Roten Kreuzes zu einem Notfall am Malerwinkelweg, wo ein Junge als Einweiser stand und die Rettungsassistenten zu einer Mutter und weiteren Kindern führte. Retter und Einweiser stiegen zur rund 200 Meter oberhalb des Aussichtspunkts Malerwinkel gelegenen Einsatzstelle auf, wo ein 14-jähriger Junge mindestens drei Meter tief im felsdurchsetzten Gelände abgestürzt war. Der Junge war kurze Zeit bewusstlos gewesen und hatte danach selbst per Handy Hilfe angefordert.

Noch im Aufstieg hatte die Krankenwagen-Besatzung die Bergwacht Berchtesgaden und an der Einsatzstelle einen Notarzt nachgefordert. Während Bergretter und Landrettungsdienst den Patienten unter schwierigen Bedingungen im Steilgelände notärztlich versorgten und rund 60 Meter tief in der Gebirgstrage zu einer Lichtung abseilten, startete die Hubschrauber-Besatzung von Reichenhall aus wieder in Richtung Schönau. Im Anschluss wurde ein Bergwacht-Luftretter vom Zwischenlandeplatz auf der Wiese unterhalb der Kunsteisbahn am 50 Meter langen Rettungstau zum Unfallort geflogen, wobei der Pilot das Tau zwischen den Bäumen einfädeln musste. Retter und Patient konnten danach sicher am Tau abtransportiert und zum Zwischenlandeplatz geflogen werden. Die Rettungshubschrauber-Besatzung brachte den nach erster Einschätzung mittelschwer verletzten Jungen zur weiteren Behandlung ins Klinikum Traunstein.

 

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Autor: Markus Leitner, RTH Station CH 14, Rettungswache Berchtesgaden

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