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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Freitag, 17. April 2009

100-Meter-Absturz über Steiles Gelände

Berchtesgaden- Ein Skitourengeher stürzt 100-Meter über steiles Gelände am Hohen Göll

Schwerste Kopfverletzungen erlitt ein Skitourengeher am Mittwoch am Hohen Göll. Der 68-jährige Reichenhaller wählte im unteren Teil der Abfahrt die falsche Route und stürzte rund 100 Meter über steiles Gelände oberhalb des »Sommerwandls« ab.

 

Der erfahrene Tourengeher hatte mit seinen beiden ebenfalls aus Bad Reichenhall stammenden Kameraden bereits den Großteil der Abfahrt hinter sich, als er vorausfahrend von oben her zu direkt auf das sogenannte »Sommerwandl«, die Schlüsselstelle der Tour, zufuhr. Etwas abseits der üblichen Route kam er in steiles Gelände, über das er vermutlich zu Fuß abzusteigen versuchte. Das gelang dem Mann allerdings nicht, vielmehr stürzte er rund 100 Meter ab. Seine Begleiter, beide Ärzte, hatten zwischenzeitlich bereits das Ende der mit einem Drahtseil versicherten Querung erreicht, als ihnen der Kamerad fast vor die Füße fiel.

 

Die Freunde verständigten um 15.40 Uhr per Handy über die Rettungsleitstelle die Bergwacht Berchtesgaden. Die Rettungskräfte bargen den lebensgefährlich Verletzten mit dem Rettungshubschrauber »Christoph 14« per Bergetau und flogen ihn zum Zwischenlandeplatz am Hinterbrand-Parkplatz. Nach der Stabilisierung des Schwerstverletzten durch das Bayerische Rote Kreuz im Rettungswagen flog der Hubschrauber den Mann ins Unfallkrankenhaus Salzbug. Die alpine Einsatzgruppe der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahm die Ermittlungen zu dem Unfall auf.


Weitere Informationen über die Bergwacht Berchtesgaden

Autor: Berchtesgadener Anzeiger, Fotos aktivnews

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