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Einsätze

Sonntag, 15. Februar 2015

Bergwacht & „Christoph 14“ retten verletzte Tourengeherin vom Hohen Göll

Erhöhtes Einsatzaufkommen auf Pisten und Rodelbahnen in den heimischen Wintersportgebieten

BERCHTESGADENER LAND – Eine 42-jährige Skitourengeherin hat sich am Sonntagnachmittag gegen 14.20 Uhr bei der Abfahrt vom Hohen Göll in der oberen Scharte in rund 2.450 Metern Höhe so schwer am linken Knie verletzt, dass sie von der Bergwacht Berchtesgaden und vom Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ per Rettungstau ins Tal geflogen werden musste.

Die Pilotin von „Christoph 14“ nahm am Obersalzberg einen Luftretter der Bergwacht Berchtesgaden auf und landete dann rund 50 Höhenmeter oberhalb der Unfallstelle. Der Luftretter fuhr mit Skiern ab, versorgte die Frau und bereitete sie für den Abtransport vor. Die Crew von „Christoph 14“ montierte währenddessen ein 25 Meter langes Rettungstau an der Maschine, mit dem die Verunfallte und der Bergwachtmann dann abgeholt und ins Tal geflogen wurden. „Christoph 14“ transportierte die Frau anschließend zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Darüber hinaus verzeichneten die Einsatzkräfte während der vergangenen Schönwettertage ein erhöhtes Einsatzaufkommen auf den Pisten und Rodelbahnen in den heimischen Wintersportgebieten am Götschen, Hochschwarzeck, Jenner, Obersalzberg und Roßfeld: Prellungen, Verstauchungen, Knochenbrüche und internistische Notfälle, aber nach erster Einschätzung keine lebensgefährlichen Verletzungen forderten die Einsatzkräfte der Skiwacht und der Bergwacht. Die Patienten wurden in den meisten Fällen per Motorschlitten und Akja ins Tal gebracht, dann vom Landrettungsdienst des Roten Kreuzes weiter versorgt und in die umliegenden Kliniken eingeliefert. In einzelnen Fällen waren auch Hubschrauber im Einsatz, darunter „Christoph 14“ aus Traunstein und „Christophorus 6“ aus Salzburg, die auf der Piste landen und die Patienten von der Bergwacht für den Weitertransport übernehmen konnten. Pro Tag verzeichneten die Retter während der vergangenen Tage im Berchtesgadener Land zwischen fünf und 15 Verletzte und intern Erkrankte beim Skifahren, Snowboarden, Schlittenfahren und Rodeln.

 

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