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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Großeinsatz in der Watzmann-Ostwand

Bei einem 20m Sturz in das Sicherungsseil wurde ein 56jähriger Bergsteiger in der Watzmann-Ostwand schwer verletzt. Aufgrund der schlechten Sichtbedingungen war der Einsatz eines Hubschraubers nicht möglich. Der notwendige Großeinsatz mit 40 Bergrettern und 3 Bergwacht-Notärzten dauerte mehr als 14 Stunden.

Am Dienstag gegen 14.00 Uhr wurde die Bergwacht Berchtesgaden durch die Integrierte Leistelle über den Absturz auf der Route des Kederbacherweges in der Watzmann-Ostwand alarmiert. Der sofort eingesetzte Rettungshubschrauber Christopherus 6 konnte mit einem Bergretter besetzt aufgrund schlechter Sichtbedingungen die Ostwand nicht erreichen. Daraufhin wurden die Bergwachten Marktschellenberg und Ramsau zur Unterstützung mit hinzualarmiert. Die Wasserwacht brachte mit dem Boot Einsatzkräfte und Ausrüstung zur Halbinsel Sankt Bartholomä.

Gegen 17.30 Uhr erreichten die ersten Bergretter die exponierte Einsatzstelle in einer Höhe von etwa 1.600m - sie begannen sofort mit notfallmedizinischen Versorgung und mit dem Wärmeerhalt. Trotz der sehr schwierigen Bedingungen konnten der Patienten und sein Kletterpartner innerhalb von acht Stunden aus der Wand gerettet werden - er wurde über weite Strecken in der Gebirgstrage abgeseilt. Gegen 13.30 Uhr erreichten die Einsatzkräfte mit den beiden Betroffenen den Bootsanleger in Sankt Bartholomä. Weitere zwei Stunden später waren alle Bergretter aus der Wand zurück.

 

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