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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Dienstag, 28. Juli 2009

Einsatzkräfte versorgen zwei schwer verletzte Radfahrer

Schwere Fahrradstürze im Bereich der Bindalm und auf der Hinterseer Straße

RAMSAU (rf/ml) – Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und des BRK-Rettungsdienstes mussten am Montagabend zwei zum Teil schwer verletzte Fahrradfahrer nach Stürzen versorgen.

 

Ein 68-jähriger Schönauer war auf der Abfahrt von der Bindalm auf der steilen Sandstraße gestürzt. Er konnte zwar gleich wieder aufstehen, brach dann aber mit Kreislaufproblemen zusammen, so dass er von den Einsatzkräften der Bergwacht Ramsau per Fahrzeug ins Tal gebracht werden musste. Dort wurde er an die nachgeforderte Besatzung eines BRK-Rettungswagens übergeben, die den weiteren Transport ins Kreiskrankenhaus Bad Reichenhall übernahm. Die Verletzungen stellten sich in der Klinik als nicht weiter schwerwiegend heraus.

 

Glück im Unglück hatte auch eine 33-jährige Radfahrerin aus Ramsau, die am Montagabend auf der Heimfahrt von der Arbeit am Hintersee in Richtung Ramsau bei der Abzweigung Blaueis aus unbekannter Ursache gestürzt war und schwer verletzt in der hereinbrechenden Dunkelheit auf der Straße liegen blieb. Sie wurde fast unmittelbar nach dem Unfall von den Einsatzkräften der Bergwacht entdeckt, die gerade mit dem zuvor gestützten Radfahrer an der Unfallstelle vorbeikamen. Ein Urlauberehepaar aus Hamburg leistete noch vor Eintreffen der Retter Erste Hilfe. Der Bergwachtarzt diagnostizierte bei der Frau, die ohne Helm unterwegs war, schwere Gesichtsverletzungen. Neben dem Berchtesgadener Notarzt und einer Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes wurde auch der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ angefordert. Die Besatzung flog die schwer Verletzte nach medizinischer Erstversorgung zum Krankenhaus Traunstein.

 

Einem 21-jährigen Bischofswiesener gelang am vergangenen Donnerstag seine geplante Tagestour nicht im angedachten Zeitfenster: Er verspätete sich auf seinem Marsch über das Wimbachgries zum Funtensee, auf die Schönfeldspitze und über das Riemann- und Ingolstädterhaus. Eigentlich wollte um 18 Uhr wieder zu Hause sein; als er gegen 21 Uhr immer noch nicht erschienen war und auch kein Handykontakt möglich war, machten sich seine Angehörigen Sorgen. Die verständigten Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau begannen mit verschiedenen Nachforschungen auf den Berghütten und machten sich zur Suche bereit, als sich der Vermisste gegen 22 Uhr dann doch telefonisch zu Hause meldete. Er hatte sich offensichtlich überschätzt, war noch dazu in ein schlimmes Gewitter geraten und konnte seine Verspätung über das fehlende Handynetz im Wimbachtal nicht mitteilen.

Ähnlich ging es einem rüstigen Mittfünfziger aus Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag, der seine Tagestour zur Hocheisspitze mit dem letzten Bus um 17 Uhr von der Bindalm zum Hintersee beenden wollte. Nachdem er nicht zurückgekehrt war, verständigten die besorgten Vermieter gegen 20.30 Uhr die Bergwacht. Die Suche erledigte sich von selbst, als der Mann vergnügt auf der Engertalm heimwärts marschierend angetroffen wurde.

 

 

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