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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Ruhpolding - Ereignisreicher Wochenbeginn

Am 28.12.08 um 16:30 Uhr, wurde die Bergwacht Ruhpolding alarmiert. Ein Bergwachtmann aus Traunstein hatte beim Aufstieg zur Hütte am Unternberg, einen gestürzten Skifahrer aufgefunden.

Die Mannschaft der Unternbergseilbahn war sofort bereit, die Bergung zu unterstützen. Da es bereits dunkel wurde, rückten parallel vier Mann der Bergwacht Ruhpolding mit dem Spezialfahrzeug ATV aus. Der Akja, der von der kurz vorher erfolgten Bergung eines Mädchens im Tal war, wurde mit der Sesselbahn nach oben und zum Einsatzort, direkt vor der Bergwachthütte verbracht. Um einen möglichst schonenden Abtransport des Verletzten, mit Verdacht auf Beinfraktur zu gewährleisten, entschieden sich die Einsatzkräfte, auf die Unterstützung durch den Skido der Unternbergbahn zurückzugreifen. Der Verunfallte wurde mit diesem zur Sesselbahn gefahren und anschließend ins Tal befördert, wo er von den Bergwachtlern an den Krankenwagen übergeben wurde. Im Einsatz waren 8 Mann der Bereitschaften Ruhpolding und Traunstein. Wir bedanken uns bei der Unternbergbahn für die geleistete Unterstützung.

Mit dem Meldebild Sucheinsatz wurde die Bergwacht am 29.12.09 um 18:07 Uhr alarmiert. Wenig später meldete ein Bergwachtmann, der bereits vor Ort war, dass es sich um einen Arbeitsunfall im Wald handelte. Ein Notarzt und ein Rettungswagen wurden alarmiert. Die Besatzung des Rettungswagens wurde mit dem ATV zum Unfallort gebracht. Der wenig später eintreffende Notarzt erreichte mit dem Einsatzleitfahrzeug die Einsatzstelle. Dieser konnte leider nur noch den Tod des Verunfallten feststellen. Zur Unfallaufnahme wurde die Polizei hinzugezogen und zur Betreuung der Angehörigen wurde das KIT-Berg benachrichtigt. Die Totenbergung übernahm die Bergwacht. Der Einsatz wurde gegen 21:30 Uhr abgeschlossen. Beteiligt waren 11 Bergwachtmänner, 3 Bergwachtler des KIT-Berg, sowie Kräfte der Polizei.

Am 30.12.08 kurz nach 13:00 Uhr rückte die Bergwacht mit dem Meldebild Verdacht auf Beinfraktur zum Rauschberg aus. 3 Mann nutzten die Seilbahn, um auf den Gipfel zu gelangen. 1 Mann blieb zur Unterstützung im Tal. Am Unfallort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um eine Sprunggelenksverletzung handelte, die sofort entsprechend behandelt wurde. Da diese eine schnelle Versorgung im Kankenhaus erfordert, entschieden sich die Bergwachtler, den Rettungshubschrauber Christoph 14 anzufordern. Dieser übernahm den weiteren Transport ins Krankenhaus. Gegen 15:00 Uhr war der Einsatz beendet.

 

Autor: T.P. Bergwacht Ruhpolding

Einsatz Rauschberg

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