Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

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Paddlerin brach sich den Fuss

Als der Notruf einer Paddelgruppe bei der Leitstelle eintraf, waren zwei Kameraden gerade auf dem Weg zum Arbeitsdienst an unserer Hütte in Veilbronn. Eine Paddlerin hatte sich auf dem schlammigen Pfad beim Umtragen des Wehres an der Schottersmühle das Fussgelenk verletzt. Der Zugang sei nur über einen schmalen Steg über die Wiesent und einen schlammigen Pfad möglich.

Schnell wurde der Anhänger abgestellt und zur Mühle gefahren, wo alle Rettungsfahrzeuge (RTW, NEF und Bergwacht) nahezu zeitgleich eintrafen.

Der Notarzt wurde von uns mit einem tragbaren 4m-Funkgerät ausgerüstet und ging voraus. Die Rettungsassistenten des RTW nahmen die medizinische Ausrüstung mit und die Bergwacht bereitete die Gebirgstrage zum Abtransport der Patientin vor und brachte sie zum Unfallort.

Die Patientin wurde vom Notarzt versorgt und dann von allen Rettern gemeinsam in den Luftrettungssack gelegt und mit der Gebirgstrage über den Pfad und den schmalen Steg zum Parkplatz auf der anderen Flussseite gebracht.

Auf diese Weise gelang eine schnelle, schonende und gleichzeitig kostengünstige Rettung, die sonst vielleicht einen Hubschraubereinsatz gekostet hätte.

(tw 09/09)

Kirchweih-Anhänger kippte

Auf unserem letzten Dienstwochenende in 2008 wurden wir zu einem Verkehrsunfall zwischen Streitberg und Störnhof gerufen.

Dieser "Verkehrsunfall" entpuppte sich als umgekippter Kirchweih-Anhänger, auf dem sich zahlreiche Jugendliche befunden hatten.

Mehr zu diesem Unfall erfahren Sie von den Nordbayerischen Nachrichten. (dl, tw 10/08)

 

STIFTUNG BERGWACHT
Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.