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Einsätze

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Große Suchaktion in Amorbach

Erfolgreiche Suchaktion in Amrobach, Verletzte 76 jährige mit Unterkühlung, offenem Unterschenkelbruch gefunden und gerettet.

Mespelbrunn: Am Samstagabend erreichte uns um 21.42 Uhr die Alarmierung zu einer vermissten Person im Waldgebiet in Amorbach. Vor Ort zeigte sich die Lage, dass eine 76 jährige Wanderführerin gegen 14.30 Uhr das Haus verlassen hatte und nicht wie angemeldet gegen 18 Uhr nach Hause zurückkehrte. Daraufhin alarmierten die Angehörigen gegen 19:45 Uhr die Polizei, welche in Folge den ELRD, Einsatzkräfte des BRK aus Amorbach bzw. Kirchzell, die Bergwacht Mespelbrunn, die Rettungshundestaffel Aschaffenburg und die Feuerwehren aus Amorbach bzw. Kirchzell verständigten. Weiterhin war auch ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera im Einsatz.
 
Der Polizeihubschrauber traf gegen 22.40 zur Suche aus der Luft ein, aber durch aufziehenden Nebel musste dieser leider bald wieder abdrehen. Aus diesem Grund alarmierten wir zeitnah die Kollegen der Bergwacht Frammersbach, um mittels der Wärmebildkamera vom Boden aus die Suche zu unterstützen. Nachdem Erreichen der Einsatzstelle unterstützten wir umgehend die Suche der Feuerwehr in den schwerer zugänglichen Bereichen mittels unserer geländegängiger Fahrzeuge, dem Bergwacht Geländefahrzeug (ATV) und Bergwacht Mannschaftsfahrzeug.
 
Zum Glück war die Patientin in guter körperlicher Verfassung, da sich diese einen offenen Unterschenkelbruch zugezogen hatte, aber sich dennoch gut 800 Meter durchs Gelände geschafft hatte auf einen dicht bewachsenen Weg. Dort wurde Sie dann durch das Bergwacht Mannschaftsfahrzeug gegen 23.30 Uhr gefunden. Später stellte sich dann heraus, dass Sie bereits gegen ca. 18 Uhr gestürzt war und sich durch die lange Zeit bereits eine Unterkühlung zugezogen hatte und entsprechend erschöpft war.
 
Nach der Erstversorgung durch unsere Einsatzkräfte folgte das Bergwacht Rettungsfahrzeug mit weiteren Kräften zum Fundort, um dann die erweiterte medizinische Versorgung und Rettung der Patienten durchzuführen. Mit Hilfe des Luftrettungssack und der Gebirgstrage konnten wir die Patienten bis zum Rettungsfahrzeug bringen, aus dem unwegsamen Gelände transportieren und dem wartenden Notarzt bzw. Rettungsdienst übergeben.
 
Wir danken den Helfen aus allen Organisationen für eine sehr gute Zusammenarbeit.

 

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