Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Dienstag, 20. Dezember 2016

Trotz Abzug des SAR-Hubschraubers entstehen keine Lücken bei der Gebirgsluftrettung

Bayern verfügt über das dichteste Netz in der Bergluftrettung

Berchtesgadener Land - Die kürzlich in der Presse geäußerte Befürchtung, dass unter dem geplanten Abzug eines Bundeswehr-Hubschraubers vom Standort Penzing bei Landsberg „die Bergrettung leiden könnte“, ist nachweislich falsch.

"Nur ein bisschen Recherche hätte genügt, um zu erfahren, dass es bei uns in Bayern mit 15 Hubschraubern das dichteste Netz der Luftbergrettung überhaupt gibt", erklärt Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber. "Dazu kommen noch Bundeswehr-Hubschrauber, die ebenfalls für diesen Zweck eingesetzt werden, obwohl ihre Hauptaufgabe die „Suche von in Not befindlichen Luftfahrzeugen und die Rettung ihrer Insassen“ ist."

Außerdem hat die Bergwacht Bayern zur Verlegung der Bundeswehr-Hubschrauber bereits am 9. September 2016 in einer Pressemeldung klargestellt, dass sich „durch die Verlagerung der Maschinen der Bundeswehr gewisse Verschiebungen ergeben, jedoch keine Lücken entstehen.“ Wörtlich heißt es darin weiter: „Die rettungsdienstliche Absicherung im Gebirge ist durch diesen Umstand dennoch nicht gefährdet.“

Genau dieser Eindruck aber wird im Interview eines auswärtigen SPD-Mandatsträgers erweckt. "So werden wider besseres Wissen Ängste in der Bevölkerung erzeugt", stellt Kaniber klar: "Vor solchen unverantwortlichen Äußerungen muss man sich darüber informieren, dass die Bergwacht Bayern, die Durchführenden des öffentlichen Luftrettungsdienstes in Bayern, die Landes- und die Bundespolizei sowie die Bundeswehr auch in Zukunft über den bei der Bergwacht Bayern angesiedelten „Fachbeirat Gebirgsluftrettung“ eng zusammen arbeiten. Außerdem werden im Notfall auch Hubschrauber und Rettungskräfte aus Österreich angefordert."

"Ich finde es völlig unverantwortlich, dass ortsfremde Personen, die so gut wie nie in der Region zu sehen sind, ohne Hintergrundwissen erklären, sie seien „gegen die Verlegung des SAR-Hubschraubers“ und hielten dies „für schlecht“, als sich einer Sache – noch dazu der Rettung von Menschen im Gebirge! – tatsächlich ernsthaft anzunehmen.

Ich stehe auch als Mitglied des regionalen Bergwacht-Fördervereines im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen und weiß aus erster Hand um die bestens funktionierende Zusammenarbeit, gerade auch mit den entsprechenden Einrichtungen von Bundes- und Landespolizei. Und deswegen besteht nicht der geringste Anlass, ohne Not irgendwelche Sorgen zu schüren.“

Abgeordnetenbüro Michaela Kaniber, MdL

Autor: BW Rei N 13__2016

Besuch v. MdL Michaela Kaniber bei der Mannschaft der Bergrettung Bad Reichenhall

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum