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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Dienstag, 23. August 2016

Verletzten 66-jährigen Walser per Tau vom Eichelberg gerettet

Handy nicht mehr erreichbar: Einsatzkräfte müssen nach der Unfallstelle suchen

BAYERISCH GMAIN – Die Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ waren am Dienstagnachmittag im Lattengebirge im Einsatz, wo sich ein 66-jähriger Walser beim Abstieg vom Dreisesselberg über den Eichelberg in Richtung Weißbach-Speik-Rundweg am Fuß verletzt hatte. Der Mann und seine Begleiterin setzten kurz nach 14.30 Uhr einen Notruf ab, woraufhin die Bergwachten zunächst mit drei Fußtrupps und einem All-Terrain-Vehicle (ATV) nach dem Mann suchten, da das Handy nicht mehr erreichbar war. Sie stiegen durch die Speik in Richtung Freimahder Köpfl, über die Hochplatte zum Eichelberg und durch die Schlucht in Richtung der Weißbachquellen auf, konnten die Unfallstelle aber zunächst nicht finden.

Die nachalarmierte Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ entdeckte den Verletzten dann nach rund 20-minütiger Suche in rund 900 Metern Höhe im Bergwald auf dem oberen Drittel des Steigs zwischen Lattenbergstoa und Weißbachtal. Der Pilot brachte Notarzt und Sanitäter per Tau zum Unfallort und flog sie dann zusammen mit dem 66-Jährigen zum Bayerisch Gmainer Sportplatz aus. Der Mann wurde ins Salzburger Unfallkrankenhaus eingeliefert. Die Bergwacht brachte seine Begleiterin ins Tal und war rund zweieinhalb Stunden lang mit sieben Einsatzkräften unterwegs.

Autor: BWRei E 24 2016

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