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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Freitag, 29. Juli 2016

Bergwacht rettet Verstiegene aus Steilhang zwischen Freimahderköpfl und Speikbach

Wanderer sitzen in 50 Grad steiler Rinne fest und müssen über Abseilstelle gerettet werden

BAYERISCH GMAIN – Am Mittwochnachmittag haben die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing zwei Verstiegene aus einem Steilhang zwischen Freimahderköpfl und Speikschlucht im Lattengebirge gerettet. Die älteren Wanderer aus Dresden waren vom Bayerisch Gmainer Bergfriedhof aus zum Weißbach-Speik-Rundweg aufgebrochen und hatten dann im Aufstieg aus der Speikschlucht zum Freimahderköpfl den Steig aus den Augen verloren. Sie saßen in einer rund 50 Grad steilen Rinne im Westhang der Speikschlucht fest, konnten nicht mehr weiter auf- oder absteigen und setzten gegen 13.40 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, da sie alle Mühe hatten, sich weiter festzuhalten und nicht in die Schlucht abzustürzen.

Da die Verstiegenen nicht wussten, wo sie genau sind, schickte der Einsatzleiter mehrere Suchteams los, die das Gebiet zwischen Löwenschlucht und Eichelberg durchkämmten und rund eine Stunde später Rufkontakt zu dem Paar herstellen konnten. Die Retter seilten dann vom Gratweg zum Freihmahderköpfl aus rund 40 Meter tief in den steilen Westhang ab, sicherten die beiden und zogen sie anschließend per Seil zum Weg hinauf. Die Unverletzten wurden danach ins Tal zurückgebracht. Insgesamt waren elf Einsatzkräfte rund drei Stunden lang gefordert.

Autor: BW Rei E 16__2016

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