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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Donnerstag, 25. August 2016

biwakierender Franzose am Fuderheuberg

ungewöhnliche Lichtquellen auf der Nordseite des Fuderheubergs

Gegen 21 Uhr beobachteten mehrere Anwohner in Piding ungewöhnliche Lichtquellen auf der Nordseite des Fuderheubergs. Als die ersten Notrufe eingingen, alarmierte die Leitstelle Traunstein die Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger, die zunächst versuchten, vom Tal aus festzustellen, ob nur ein Bergsteiger im Abstieg ist, oder tatsächlich eine Notsituation vorliegt. Da sich die Lichtquelle knapp unterhalb des Gipfelgrats nicht mehr bewegte, immer wieder an derselben Stelle aufleuchtete und dann auch noch ein rotes Licht zu sehen war, entschied sich der Einsatzleiter, mit einer Mannschaft von der Staufenbrücke aus übers Geißaibl aufzusteigen, um die Situation abzuklären. Die Retter vermuteten, dass ein Bergsteiger vom Geißaibl über den verfallenen Mittersteig in Richtung Staufenecker Schlosswald absteigen wollte und im Steilhang den abschnittsweise abgerutschten Steig verloren hatte. Vor Ort trafen sie dann gegen 22.15 Uhr einen 23-jährigen Franzosen, der die ganze Aufregung überhaupt nicht verstand und lediglich am Berg biwakieren wollte. Die Einsatzkräfte baten ihn, für die restliche Nacht nicht mehr so auffällig ins Tal zu leuchten und sparsamer mit seiner Lampe umzugehen, um weitere Notrufe von besorgten Anwohnern zu verhindern. Die ebenfalls alarmierten Polizeibeamten klärten die Personalien des Mannes ab und konnten wieder einrücken.

Autor: BWRei E27 2016

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