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Sonntag, 27. Februar 2011

Bergwacht-Anwärter absolvieren Winterprüfung

Praktische Prüfung am Großen Arber für Further Anwärter

Am letzten Samstag fand bei bestem Wetter am Großen Arber die theoretische und praktische Winterprüfung für die Region Bayerwald statt. Johann Geiger, Helena Mühlbauer und Andreas Sporer traten an, diese schwierige und wichtige Prüfung zu meistern, um die Bergwacht Furth im Wald als aktive Einsatzkräfte zu verstärken. Auch mit dabei waren einige Nachwuchskräfte der Bergwacht Furth im Wald, wobei sich Alena Roßberger, Stefan Kellnhofer,  Matthias Schweitzer und Josef Kaes  als Verletzte zur Verfügung stellten. Ausbilder und die Bereitschaftsleitung betreuten die drei Starter.

Unter den strengen Augen der Regionalausbilder wurden als Erstes die theoretischen Fragen zu Papier gebracht, dabei wurden Lawinenkunde, Funkwissen und Hubschrauber, Biwak, sowie rechtliche Fragen geprüft. Als nächstes wurde mit der gesamten Ausrüstung zur Bergstation hochgefahren, wo die Akjas vorbereitet und auf die nächste Prüfungsstation gewartet wurde.

Bei der ersten praktischen Station waren zwei Personen, bzw. deren VS-Geräte von einer Lawine verschüttet. Diese mussten innerhalb von drei Minuten gesucht, vorsichtig sondiert und danach ausgraben werden. Diese Station wurde ohne Schwierigkeiten bewältigt.

Die umfangreichste Station war die medizinische Versorgung mit der kompletten Abhandlung eines Einsatzes. Diese wurden u.a. durch den Regionalarzt Dr. Worliceck und von dem Regionalausbilder Dominik Schönberger überwacht und anschließend sofort bewertet. Unterschiedlichste Verletzungsmuster mussten aufgrund ihrer Symptome erkannt und letztendlich auch behandelt werden. Auch die richtige Lagerung des Patienten in dem Akja gehörte zu den Prüfungssthemen.

Daraufhin wurde der gesamte Transport der Verletzten im Akja über die vereisten, jedoch gut präparierten Pisten zur Talstation bewältigt. Dabei war ein anspruchsvoller Prüfungsabschnitt das Abseilen des Akjas über ein steiles Waldstück abseits der präparierten Piste. Die Prüflinge meisterten auch diesen Prüfungsteil problemlos, da dies heuer durch die guten Schneeverhältnisse am heimischen Skihang ausreichend trainiert werden konnte.

Bereits während der einzelnen Prüfungsstationen wurde auch das theoretische Wissen der Anwärter getestet, sowohl bezugnehmend auf den jeweiligen Verletzten, als auch auf winterspezifische Fragen zur Hubschrauberrettung. Dabei zeigte sich die gute und umfangreiche Ausbildung bei allen Prüflingen.

Alle drei Further Teilnehmer bestanden die Winterprüfung bravurös und nahmen nach der Prüfung die Glückwünsche der Bereitschaftsleitung und der anwesenden Bergwachtkameraden entgegen. Hervorzuheben ist auch wieder einmal die hervorragende Leistung der Winterausbilder, welche viel Zeit in die Ausbildung der Anwärter und der aktiven Einsatzkräfte investiert haben.

Nach diesem erfolgreichen Abschluss der Winterausbildung kann bald ins Frühjahr gestartet werden, denn bereits im April beginnen die Naturschutzausbildung sowie die theoretische Sommerausbildung im Gerätehaus mit den praktischen Ausbildungen an der Kletterwand und am Kathlfelsen.

Autor: BW Furth

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