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Nachrichten

Mittwoch, 22. April 2015

„Adrenalin-Kick“ am Further Stadtturm

Die Further Bergwacht veranstaltete eine Abseilaktion vom Stadtturm im Rahmen der Bergwoche.

Der Stadtturm von Furth im Wald – Wahrzeichen oder wohl doch eher ein vom Verfall geprägtes Mauerwerk? Diese und ähnliche Fragen stellen sich wohl gerade in letzter Zeit viele Further Bürger. Der Stadtturm, der viele Einwohner vor Stolz erstrahlen und beim Erblicken das Heimatgefühl aufkommen lässt, ist mit seinem 150-jährigem Bestehen nun auch in die Jahre gekommen.

Schließlich machten es sich die Konservatoren zuletzt in den 1970er Jahren zur Aufgabe, dieses bautechnische Meisterwerk in Schuss zu halten. Nun ist es wieder an der Zeit, dem Verfall ein Ende zu bereiten. Aus diesem Grund ließ sich die städtische Kulturverwaltung ungewöhnliche Aktionen zur Renovierung des Further Wahrzeichens einfallen. Zum einen wollen Elfriede Kellnhofer, Karin Stelzer und Katharina Drescher-Seidl „die Further wieder für das Museum und den wunderbaren Ausblick vom Turm begeistern, aber auch zu Ehren des 150-jährigen Bestehens des antiken Bauwerks und zum anderen als Aktion der Further Bergwoche“. Eben diese lebt mitunter von Vereinen, die laut Kellnhofer, „der Natur zugetan und wohlgesonnen sind“ – Wie Bergwacht, Alpenverein & Co. Ganz getreu dem Motto: „VonFurth, für Furth“.

Gerade wegen des großen Anklangs der Veranstaltung bei der Bevölkerung war sie fasziniert von der Leidenschaftlichkeit der Bergwachtler, die sich absolut in ihrem Element befanden, und schwärmte über diese „fantastische Sache“. Betreut wurde die Abseilaktion aus den luftigen Höhen Furths von der örtlichen Bergwacht-Bereitschaft Furth im Wald, durch welche die Besucher bei besten Witterungsverhältnissen nicht nur die „perfekte Aussicht“ über die angrenzenden Wälder und Berge genießen, sondern laut Elfriede Kellnhofer auch einen „Kick“ der besonderen Art verspüren konnten.


Diese besondere Art des Adrenalin-„Kicks“ suchten neben Bürgern aus Furth und Umgebung auch Vertreter der Kommunalpolitik. Wie etwa Stadtrat Karl Macharowsky, der sich zusammen mit seiner Frau Stefanie wagemutig ans Seil hängen ließ und die Mauerschäden am Turm aus nächster Nähe begutachtete. Auch der Further Rathauschef Sandro Bauer vertraute voll und ganz der Bergwacht-Crew und seilte sich im wahrsten Sinne des Wortes ab. Angesichts des gesteigerten Adrenalins wurde diese Herausforderung zwar von den Teilnehmern aller Altersgruppen unterschiedlich bewertet, doch am Ende stand eines fest: Jeder war froh, sich dieser Herausforderung gestellt zu haben und durch die fachkundige 
Begleitung und Betreuung eines Bergwachtlers wieder heil einen Schritt auf den Boden des guten, alten Further Schlossplatzes zu stellen...
Bei der Abseilaktion wurden insgesamt 150 Euro Spenden eingenommen. Dafür können drei Bausteine erworben werden, die der Bergwacht gewidmet werden.

 

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