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Freitag, 30. Oktober 2015

Bergwacht übt Rettung Schwerverletzter bei Kaufbeuren

Bei einer Geländeübung am Waldbauschülerpfad hat die Bergwacht Kaufbeuren die Rettung zweier schwerverletzter Personen aus unwegsamen Gelände realitätsnah geübt. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften der Bergwacht Füssen.

Bei der Übung wurde ein Szenario nachgestellt, bei dem zwei Mountainbiker auf dem Waldbauschülerpfad zusammengestoßen und gestürzt sind. Der Unfallort auf dem Waldbaumschülerpfad im Staffelwald zwischen Kaufbeuren und Irsee ist ein Gebiet, dass auch mit geländegängigen Fahrzeugen nicht erreicht werden kann. Eine Person hat sich, so das Fallbeispiel, ein schweres Schädel-Hirntrauma zugezogen und lag schwerverletzt abseits des Weges. Die zweite Person ist zuerst mit einem offenen Handgelenkbruch und einer Gehirnerschütterung orientierungslos durch den Wald geirrt und ist dann bei ihrer Entdeckung aufgrund ihres Schocks kollabiert. Die feuchtkalte Witterung und die Dunkelheit hat die Übung für die Einsatzkräfte noch zusätzlich verschärft. Um diese Rettung meistern zu können, mussten alle anstehenden Aufgaben auf die verfügbaren Einsatzkräfte verteilt und sinnvoll koordiniert werden. So sind zuerst Einsatzkräfte für die Suche und zur medizinische Versorgung der schwerverletzten Patienten voraus geeilt. Weitere Helfer sind dann mit zusätzlichem Material zur Rettung nachgekommen. Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet und wurde mit allen Beteiligten im Warmen nachbesprochen. Das Gesamtergebnis war beeindruckend und der Lernerfolg garantiert. Insgesamt waren 20 ehrenamtliche Helfer an der Übung beteiligt.

Weitere Informationen zur Bergwacht Kaufbeuren unter www.bergwacht-kaufbeuren.de.

Autor: Martin Ebert, BW Kaufbeuren

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