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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Sonntag, 22. Februar 2015

Tödlicher Skiunfall an den Steckenbergliften in Unterammergau

Sturz bei Skirennen mit tragischem Ausgang

Am Samstag den 21. Februar 2015 kam es bei einem Skirennen des WSV – Peiting zu einem Skiunfall mit tödlichen Ausgang. Ein Rennläufer des vorher genannten Vereines, zugleich Trainer und Kurssetzer, stürtzte aufgrund eines „Verschneiders“ zwei Tore vor dem Ziel und prallte dabei heftig auf die Piste. Leblos, so Zeugenaussagen, schlitterte er die letzten Meter den Hügel hinab bis knapp vor die Zieleinfahrt und blieb dort liegen. Er habe sich nochmals aufgesetzt und sei dann auf die Seite gekippt.
Ein anwesende Krankenschwester erkannte den Ernst der Lage und kümmerte sich um den 52-jährigen Peitinger. Er war zunächst noch ansprechbar und fiel dann aber mehr und mehr in die Bewusstlosigkeit. Die hinzugerufenen Bergwachtler aus Unterammergau forderten sofort einen Hubschrauber mit Notarzt an. Mittlerweile atmete der Patient nicht mehr selbständig und man begann den Verunfallten zu reanimieren. Die Reanimation wurde vom Notarzt des Christoph Murnau und dem Hubschrauberteam bis in die Unfallklinik in Murnau fortgesetzt. Dort musste man feststellen, dass alle Bemühungen erfolglos geblieben waren und der Mann verstarb. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Skifahrer beim Aufprall auf die Piste einen Aortenabriß.
Die Angehörigen und Mitglieder des Skiclubs aus Peiting wurden nach dem Unfall von einem Kriseninterventionsteam der Bergwacht Bayern und der Bergwacht Unterammergau betreut.
Ein Fremdverschulden kann nach den Aussagen von Unfallzeugen ausgeschlossen werden.

Autor: BW Unterammergau

Blick auf die Unfallstelle

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