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Einsätze

Donnerstag, 4. August 2011

Grossangelegte Vermisstensuche

Eschenlohe/Oberau - 46-jähriger Münchner im Estergebirge vermisst und schließlich im Pustertal gefunden

Nach dem seit Donnerstag, den 28.07.2011 ein 46-jähriger Münchner offiziell vermisst wurde, führte seine Spur ins Estergebirge bei Eschenlohe. Da eine erste Suche mit einem Polizeihubschrauber erfolglos blieb, wurde für den Samstag eine gebietsabdeckende Suchaktion einberufen.

Alarmiert wurden hierzu verschiedene Einsatzkräfte und Hundeführer der Polizei, die Canyonrettungsgruppe der Bergwacht Bayern aus Ohlstadt und Oberau, die Wasserwacht Grainau sowie die Bergwachten Oberau und Ohlstadt. Die Suche erstreckte sich über die beiden Schluchten des Eschenlainetals, die Asamklamm und der Gache Tod. Darüber hinaus suchten Rettungskräfte und Suchhundeteams entlang des größten Teils der bekannten Wanderwege.

Bei starkem Nebel und sehr heftigem Regen wurde aber die Suche nach ca. 7 Stunden erfolglos abgebrochen, um kurz darauf zu erfahren, dass der vermisste Mann aus München bereits seit über 10 Tage in den Bergen vermisst wurde. Am Sonntag fand eine Wanderin den Leichnam einer offenbar abgestürzten Person oberhalb des Pustertales entdeckte.

Da man anfangs von einem gerade passierten Unglück ausging, wurde sofort der Hubschrauber Christoph Winde alarmiert und brachte einen Oberauer Bergretter mit einem Notarzt zum Verunfallten. Leider konnte aber nur noch der Tod festgestellt werden. Wie sich herausstellte, handelte sich um die vermisste Person aus München. Der ungewöhnlich stark verweste Leichnam stellte bei der Bergung eine besondere Herausforderung für die beteiligten Retter dar. An diesem Folgeeinsatz waren 10 Einsatzkräfte für ca. 4 Stunden gefordert.

Autor: Bergwacht Oberau

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