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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

26.8.2018 - Einsätze am Maurersteig, Laubhütte und Fricken

Am vergangenen Sonntag, den 26.08.2018, wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen drei Einsätze gerufen. Der erste Einsatz ereignete sich gegen 12:15 Uhr am Königstand. Eine Frau stolperte am Maurersteig, dabei brach sie sich das Bein. Mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph Murnau wurde die Dame mittels Winde und Bergesack aus dem unwegsamen Gelände geborgen. Zuvor wurde die Frau medizinisch versorgt.

Um ca. 15:00 alarmierte dir ILS Oberland zum zweiten Mal an diesem Tag. Zwei Wanderer verstiegen sich im Bereich zwischen Laubhütte und Kreuzeck. Nachdem die Beiden mittels Smart-Lokator lokalisiert wurden, rückte unser Rettungsfahrzeug mit drei Bergrettern Richtung Laubhütte aus, um den Verstiegenen entgegen zu gehen.

Zeitgleich zu diesem Einsatz gegen 16:15 Uhr wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen von sechs Wanderern gerufen. Sie versiegen sich am Oberauer Steig und gingen Richtung Fricken anstatt zur Weilheimer Hütte. Da das felsdurchsetzte und steile Gelände eine bodengebundene Bergung zu riskant machten, wurde entschieden, die Rettung mittels Hubschrauber durchzuführen. Zwei Bergretter wurde mit Hilfe des Rettungshubschraubers RK2 zu den Verstiegenen geflogen. Zusammen mit dem Flugretter des RK2 wurde eine Person nach der anderen mittels der Winde geborgen.

Gegen 18:00 Uhr waren alle Einsätze abgeschlossen.

Tödlicher Absturz an der Alpspitze

Am Freitag, den 17.08.18, wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen gegen 14 Uhr zu einer abgestürzten Person im Bereich der Alpspitze gerufen. Umgehend machte sich der Rettungshubschrauber Christoph Murnau mit zwei Bergrettern auf den Weg. Die Person wurde im Oberkar unterhalb des Ostgrates lokalisiert. Leider konnten die beiden Bergretter sowie der Arzt des Christoph Murnau nur noch den Tod feststellen. Der Mann war ca. 100m in die Tiefe gestürzt.
Während wir an der Unfallstellen Alpspitze alles Vorbereiteten, wurde der Hubschrauber zu einem Einsatz der Bergwacht Grainau gerufen. Nach ca. einer Stunde und einer Notbetankung an unserem Depot, holte der Hubschrauber die drei Bergretter mit dem verunglückten Bergsteiger ab. Gegen 16:30 Uhr war auch dieser Einsatz für uns beendet.
Zeitgleich zu diesem Einsatz rückte auch unser Rettungsfahrzeug aus. Zwei Bergretter fuhren Richtung Esterberg-Alm um eine Patientin mit einer Beinverletzung ins Klinikum zu bringen.

Drei Einsätze zur gleichen Zeit - Meilerhütte, Ackerlaine und Partnachklamm

Das schöne Wetter am gestrigem Feiertag bescherten der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen drei Einsätze zur gleichen Zeit.

Gegen 14:15 Uhr wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen das erstmal alarmiert. Ein Wanderer verletzte sich beim Abstieg von der Meilerhütte am Fuß. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Lokalisierung des Patienten, konnte dieser vom Rettungshubschrauber Christoph Murnau und zwei Bergrettern geborgen werden.

Zeitgleich verletzte sich eine Wanderin am Kramer in der Ackerlaine am Knie, die konnte ebenfalls aus eigener Kraft nicht mehr absteigen. Ein Bergretter machte sich umgehend mit der Besatzung des Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte auf den Weg. Dieser brachte nach der Erstversorgung die Patientin ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen.

Zwei weitere Einsatzkräfte und ein Bergwachtnotarzt mussten Richtung Partnachklamm ausrücken. Eine Person klagte dort über starke Kreislaufprobleme. Mittels Gebirgstrage und unserem Rettungsfahrzeug wurde der Patient ebenfalls ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen transportiert.

Gegen 17:00 Uhr waren alle Einsätze beendet.

Arbeitsreiches Wochenende 14 – 15.7.2018 für die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen

Nach relativ ruhiger Woche fünf Einsätze innerhalb von 48 Stunden

 

Nach einer ruhig verlaufenen Woche mit lediglich drei Einsätzen rückte die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Wochenende fünf Mal aus.

Am Samstagvormittag gegen 10:30 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen zum ersten Mal an diesem Wochenende alarmiert. Eine einheimische Wanderin hatte sich beim Abstieg vom Eckbauer eine schmerzhafte Sprunggelenksluxationsfraktur zugezogen. Die Dame wurde von dem nachalarmierten Bergwacht-Notarzt und der Mannschaft versorgt und mittels Gebirgstrage zum Bergwacht-Rettungsfahrzeug transportiert; schließlich wurde sie ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Samstag abends dann die nächste Fußverletzung im Kreuzeckgebiet: der 50-jährige Mann wurde ebenfalls terrestrisch gerettet und an den RTW übergeben.

Die letzte Alarmierung des Tages erfolgte am Samstag um 21:30 Uhr: ein Urlauber hatte am Oberauer Steig im Frickengebiet einen Krampfanfall erlitten. Der 36-jährige Mann war zwar körperlich soweit wieder stabilisiert, benötigte aber dringend Hilfe. Der Einsatzleiter der Bergwacht zog einen nachtflugtauglichen Hubschrauber hinzu; um 23:30 Uhr nahm der Polizeihubschrauber zwei Bergretter auf und flog sie zur Einsatzstelle. Dort versorgten diese den Patienten und bereiteten ihn für den Abtransport vor. Alle Beteiligten wurden in zwei Anflügen aufgewincht und zum Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Nach abschließender Betankung des Hubschraubers war der Einsatz um 1:00 Uhr beendet.

Die Nacht jedoch sollte kurz werden: um kurz nach 5:00 Uhr am Sonntag Morgen alarmierte die Leitstelle abermals die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen. Ein 30-jähriger Wanderer war in der Nacht im Zugspitzgebiet in die Gewitter geraten. Da ihm im steilen Gelände sein Rucksack mit Schutzausrüstung verloren gegangen war, verbrachte er die Nacht im Abstieg und konnte morgens vollkommen durchnässt und unterkühlt nicht mehr weiter. Um 7:30 erlaubte es die Wettersituation, mit dem Christoph Murnau einen Anflug ins Reintal durchzuführen. Zwischen Knorrhütte und Reintalangerhütte konnte der Urlauber schließlich gegen 8:00 Uhr lokalisiert und aufgenommen werden. Um 9:00 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.

Sonntag um 18:00 Uhr erfolgte die letzte Alarmierung des Wochenendes: zwei Bergsteiger waren beim Abstieg vom Jubiläumsgrat Richtung Brunntalgrat vom Weg abgekommen und nunmehr im ausgesetzten Gelände blockiert. Aufgrund von starken Gewittern konnte der hinzualarmierte Hubschrauber vorerst nicht starten. Gegen 19:00 Uhr erlaubte eine vorübergehende Wetterbesserung einen Flug. Christoph Murnau nahm in Garmisch-Partenkirchen zwei Bergretter auf. Gemeinsam mit der Hubschrauber-Crew konnten diese beide Bergsteiger rasch lokalisieren und in zwei Winchvorgängen an Bord des Hubschraubers holen. Um 20:00 Uhr fand auch dieser Einsatz sein glückliches Ende.

 

Wir danken den Crews der Polizei und des Christoph Murnau für die wie immer reibungslose Zusammenarbeit.

Absturz beim Abstieg von der Alpspitze

26.6.2018 - Am Dienstag um kurz vor 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen von der Leitstelle Oberland zu einem abgestürzten Bergwanderer alarmiert. Dieser war laut eigenen Angaben beim Abstieg von der Alpspitze über die Ostwand abgestürzt und lag nun verletzt im steilen Schrofengelände Richtung Grieskar. Da der Christoph 14 aus Traunstein gerade in der Region verfügbar war, wurde dieser vom Einsatzleiter angefordert und nahm am Landeplatz der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen einen Bergretter auf. Nach einigen Überflügen konnte der abgestürzte Wanderer schließlich deutlich tiefer als erwartet lokalisiert und der Bergretter und ein Notarzt im Schwebeflug in der Wand abgesetzt werden. Die beiden nahmen vor Ort die Erstversorgung des schwerverletzten, aber noch ansprechbaren, Patienten vor. Nachdem eine Seilversicherung aufgebaut war, wurde der verletzte Wanderer in den Bergesack verpackt, mit dem Notarzt ans Tau des Hubschraubers genommen und direkt ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen geflogen. In einem weiteren Anflug konnte Christoph 14 den Bergretter aufnehmen, bevor die sinkende Wolkendecke dies verhindert hätte. Wir wünschen dem Patienten eine rasche Genesung und bedanken uns herzlich bei der Crew des Christoph 14 für die großartige Zusammenarbeit.

Tierbergung oberhalb der Wettersteinalm

Bergwacht rettet zusammen mit der Freiwillige Feuerwehr Partenkirchen und der Weidegenossenschaft Partenkirchen acht Kälber.

Am Montag wurden gegen 14:30 mehrere Bergretter aus GarmischPartenkirchen zusammen gerufen. Grund war, dass sich neun Kälber oberhalb der Wetterstein-Alm in steiles und felsiges Gelände aus bisher ungeklärten Gründen verirrt hatten. Eines der Kälber stürzte bereits ab und konnte später nur noch Tod geborgen werden. Die anderen acht saßen in einer Felsrinne fest und waren akut absturzgefährdet. Da die Tiere weder nach oben, noch nach unten gehen konnten, wurde der Entschluss gefasst, sie mittels Hubschrauber zu bergen. Während auf den Hubschrauber gewartet wurde, spannten die Retter Netzte unterhalb der Tiere auf, um ein weiteres Abstürzen zu verhindern. Als das Team der Heli Austria GmbH mit einem Tierarzt vor Ort war, wurde ein Tier nach dem anderen von den Rettern vorsichtig auf ein Bergenetz geführt, vom Tierarzt betäubt und schließlich mittels des Hubschraubers zur Wettersteinalm geflogen. Zum Schluss wurde noch das bereits abgestürzte Kalb unterhalb der Einsatzstelle mit dem Hubschrauber geborgen. Gegen 21:00 Uhr war der Einsatz beendet und die acht Kälber waren den Umständen entsprechend wohlauf an der Wettersteinalm.
Danke an die Freiwillige Feuerwehr Partenkirchen, die Weidegenossenschaft Partenkirchen und dem Team der Heli Austria GmbH für die hervorragende Zusammenarbeit.

Einsätze am Jubiläumsgrat, Reintal und Alpspitze

Schwere Einsätze für die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am Wochenende Am Samstag wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen von zwei Bergsteigern gegen 19:30 gerufen, welche am Jubiläumsgrat in ein Unwetter gerieten. Da einer der beiden sehr erschöpft war, wurde der Entschluss gefasst, die beiden nach dem Gewitter mit dem Hubschrauber zu holen. Nach einer kurzen Besprechung mit der Crew der Hubschraubers war das Gewitter gegen 20:15 Uhr vorbei. Zwei Bergretter flogen mit dem Christoph Murnau zu den beiden. Kurz unter dem Grat, auf dem Notabstieg zur Knorrhütte wurden die beiden lokalisiert und von den Bergrettern mittels Winde geborgen. Während des großen Einsatzes im Reintal am Sonntag, wurde von zwei Kletterern an der Alpspitze ein Notruf abgesetzt. Einer der beiden Stürzte in der Tour "Urknall" und verletzte sich dabei. Zwei Bergretter wurden mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau zur Unfallstelle gebracht. Die beiden wurden am Stand vor der letzten Seillänge der Tour lokalisiert. Einer der beiden Bergretter wurde abgewischt und bereitete die beiden auf den Windenvorgang vor. Der zweite Bergretter borg im zweiten Winch den Verletzten und im dritten wurde der Seilpartner mit dem weiteren Bergretter aufgewincht. Nach ca. 30 Minuten war dieser Einsatz beendet.

DR. GAZERT POKAL - RIESENSLALOM AM KATHIHANG 2017

Die Bestzeit beim Riesenslalom der Bereitschaft am Kathihang erzielte Thomas Bräckle mit 23,99 Sekunden.

ERGEBNISLIST 2017  - Bergwachtrennen am Kathihangl  (vorher Anmelden)

DR. GAZERT POKAL - RIESENSLALOM AM KATHIHANG

Die Bestzeit beim Riesenslalom der Bereitschaft am Kathihang erzielte Thomas Bräckle mit 27,02 Sekunden.

ERGEBNISLIST 2015  - Bergwachtrennen am Kathihangl  (vorher Anmelden)

 

DR. GAZERT POKAL - RIESENSLALOM AM KREUZWANKL

Alpiner Ski-Weltcup 2016

 

Spektakuläre Rennen bei schwierigen Bedingungen bekamen die Zuschauer an den zwei Weltcup -Wochenenden zusehen. Es waren 272 Bergretter aus 8 Bereitschaften an den 8 Renntagen auf der Kandahar im Einsatz. Passiert ist glücklicherweise kaum etwas. Nur zwei Streckerer mussten versorgt werden. Einer hatte einen Schwächeanfall und der zweite eine Rippen-Verletzung. Neu war heuer die Zusammenarbeit mit der DRF-Luftrettung.

 

EINSATZPRAKTIKUM FÜR BERGRETTER IM SKIGEBIET

Die Bergwachten Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf ermöglichen Bergrettern in der kommenden Wintersaison erneut die Absolvierung eines zweiwöchigen Praktikums in großen Skigebieten.

Bereits die fünfte Wintersaison in Folge können die gut ausgebildeten Bergretter unter enger Begleitung durch die Koordinatoren der Bergwacht Bayern und durch die DSV-Skiwacht Mitarbeiter an der Absicherung der Skigebiete mitwirken.

Dieses Programm, bei dem die Bergretter durch viele Rettungseinsätze sowie Maßnahmen der Unfallprävention wichtige Erfahrungen sammeln, wird durch die Seilbahnbetreiber in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf und durch die Stiftung Sicherheit im Skisport unterstützt.

Weitere Informationen können der Ausschreibungen entnommen werden.

Aktuelles

26.08.2018

26.8.2018 - Einsätze am Maurersteig, Laubhütte und Fricken

Am vergangenen Sonntag, den 26.08.2018, wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen drei Einsätze gerufen.

17.08.2018

Tödlicher Absturz an der Alpspitze

Am Freitag, den 17.08.18, wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen gegen 14 Uhr zu einer abgestürzten Person im Bereich der Alpspitze gerufen.

15.08.2018

Drei Einsätze zur gleichen Zeit - Meilerhütte, Ackerlaine und Partnachklamm

Das schöne Wetter am gestrigem Feiertag bescherten der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen drei Einsätze zur gleichen Zeit.

14.07.2018

Arbeitsreiches Wochenende 14 – 15.7.2018 für die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen

Nach relativ ruhiger Woche fünf Einsätze innerhalb von 48 Stunden

 

Nach einer ruhig verlaufenen Woche mit lediglich drei Einsätzen rückte die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Wochenende fünf Mal aus.

 

26.06.2018

Absturz beim Abstieg von der Alpspitze

26.6.2018 - Am Dienstag um kurz vor 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen von der Leitstelle Oberland zu einem abgestürzten Bergwanderer alarmiert. Dieser war laut eigenen Angaben beim Abstieg von der Alpspitze...

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