Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Samstag, 27. Juni 2015

Bergwanderin von umstürzenden Baum getroffen

Am Freitag um 14:37 Uhr wurde die Bergwacht Lenggries zu zwei Einsätzen gerufen.

Die Rettungsleitstelle meldete einen unverletzten Kletterer im Brauneckgebiet, der sich

verstiegen hatte und eine Wanderin mit einer Unterschenkelfraktur am Geierstein.

Der Einsatzleiter forderte einen Rettungshubschrauber zur Unterstützung an.

Ein Team machte sich mit dem Bergrettungsfahrzeug zur Stiealm auf und stieg in weiterer Folge in das Klettergebiet auf, das zweite Team stieg zur Einsatzstelle am Geierstein auf. Der Einsatzleiter konnte wegen der schlechten Telefonverbindung die Einsatzörtlichkeit am Geierstein nicht ermitteln und startete deshalb mit dem Christoph Murnau zu einem Suchflug. Nach kurzer Zeit konnte die Patientin lokalisiert und der Einsatzleiter mit dem Rettungsassistenten des Christoph Murnaus oberhalb der Einsatzstelle am Steig, mit der Winde abgesetzt werden. Der Notarzt blieb im Hubschrauber und wurde zu dem verunfallten Kletterer ins Brauneckgebiet geflogen, weil sich dort beim Eintreffen der Bergwacht auch hier eine Unterschenkelfraktur herausgestellt hatte. Während der Kletterer med. versorgt und mit dem Luftrettungssack in den Hubschrauber gewincht wurde, trafen die Rettungsteams an der Unfallstelle am Geierstein ein. Hier stellte sich heraus, dass wohl ein umfallender Baum die Wanderin getroffen und diese sich in Folge des Sturzes eine offene Unterschenkelfraktur zugezogen hatte. Auch hier wurde die Frau nach der med. Versorgung mit dem Luftrettungssack in den Hubschrauber gewincht in nach Murnau in die Unfallklinik geflogen.

Am Abend stürzte ein Gleitschirmflieger nach dem Start aus einer Höhe von ca. 15m ab und verletzte sich an der Wirbelsäule. Die Bergwacht übernahm die Erstversorgung, sicherte den  Mann im Luftrettungssack und der Christoph 1 aus München nahm ihn mit der Rettungswinde an Bord. Auch dieser Patient wurde in die Unfallklinik nach Murnau geflogen.

Am Samstag rückte die Bergwacht Lenggries zu einem gestürzten Bergradler aus. Ein 30jähriger Münchner war über den Lenker gestürzt und hatte starke Bauchschmerzen mit ausgeprägter Schocksymptomatik. Weil ein Rettungshubschrauber auf die Schnelle nicht verfügbar war brachte die Bergwacht den Verletzten selbst in die Klinik. Am Sonntag erlitt eine Pensionistin eine Kreislaufschwäche am Brauneckanstieg. Das Bergrettungsfahrzeug brachte die Frau nach Lenggries und übergab sie an den Landrettungsdienst. Später rückte noch ein Team zu einem 59jährigen Mann aus, der am Schönberg einen Herzkreislaufstillstand erlitten hatte. Alle Mühen waren aber vergebens und so blieb nur mehr die traurige Pflicht, den Verstorbenen mit Unterstützung des Polizeihubschraubers ins Tal zu bringen. Die Betreuung der Angehörigen übernahm das KID-Berg.
Bereits am Mittwochabend rückte die Bergwacht zu einem gestürzten Bergwanderer zum Roßstein aus. Beim Abstieg Richtung Röhrlmoosalm verletzte er sich an der Kniescheibe. Der Bergwachtarzt übernahm die Erstversorgung und der RK2 flog den Verletzten mit der Rettungswinde zum Bergrettungsfahrzeug. Von dort wurde er nach Lenggries gebracht und dem Landrettungsdienst übergeben.

 

Autor: Bergwacht Lenggreis

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum